Vanek verpasst Playoffs - Grabner trifft doppelt

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Nun ist es amtlich: Die NHL-Playoffs 2011/12 werden ohne österreichische Beteiligung über die Bühne gehen.

Thomas Vanek und seine Buffalo Sabres verspielen mit der 1:2-Niederlage bei den Philadelphia Flyers ihre letzte Chance auf Tabellen-Rang acht. Denn Konkurrent Washington weiß diesen Ausrutscher zu nützen.

Vor heimischer Kulisse feiern die Capitals einen 4:2-Erfolg gegen die Florida Panthers. Damit ist ihnen das Postseason-Ticket nicht mehr zu nehmen.

Schon vergangene Woche mussten die New York Islanders die Playoff-Träume begraben. Doch in der Nacht auf Freitag feiert man einen 5:4-Erfolg über die Winnpeg Jets. Michael Grabner wird dabei zum Matchwinner.

„Einfach frustrierend“

„Es ist richtig enttäuschend, die Saison derart früh beenden zu müssen“, bringt Sabres-Angreifer Ville Leino die Enttäuschung zum Ausdruck. Im zweiten Drittel bringt der finnische Center die Gäste noch in Führung, ehe man in den abschließenden 20 Minuten den Pflichtsieg verspielt.

Marc-Andre Bourdon und Matt Read sorgen für die bittere Wende. Mit berechtigten Hoffnungen auf den Stanley Cup gestartet, steht man 81 Begegnungen später vor dem Scherbenhaufen. Zum bereits dritten Mal in den letzten fünf Jahren verpasst die Truppe Lindy Ruffs die heiße Phase.

„Es ist einfach frustrierend. Wir mussten gewinnen, haben es allerdings nicht geschafft“, hält Drew Stafford nichts von Ursachenforschung.

Grabner jubelt gegen die Jets im Doppelpack

„Wir wollten einen guten Abschluss, den Fans nochmals einen Erfolg schenken und die Vorfreude auf nächste Saison schüren“, betont der Villacher. Erst erzielt er in der 52. Minute per Penalty seinen 18. Saisontreffer zur zwischenzeitlichen 4:3-Führung, 47 Sekunden vor der Schluss-Sirene fixiert er dann mit seinem 19. den Endstand.

Der dritte Österreicher im NHL-Bunde, Andreas Nödl, fehlt beim 2:1-Shootout-Triumph der Carolina Hurricanes gegen die Montreal Canadiens wegen einer Gehirnerschütterung.

Sharks lösen das Playoff-Ticket

Auch in der Western Conference ist alles entschieden. Die San Jose Sharks vervollständigen die Top-Acht. Mit einem 6:5-Sieg nach Penaltyschießen gegen die L.A. Kings holt sich die Franchise den begehrten Playoff-Platz. Joe Pavelski verwertet als einziger Crack.

Die Pittsburgh Penguins gewinnen gegen die schon als Nummer eins im Osten feststehenden New York Rangers mit 5:2. Somit sichern Sidney Crosby und Co. den vierten Platz, welcher zugleich das Heimrecht bedeutet.

Die Dallas Stars unterliegen Nashville mit 0:2 und verpassen die Playoffs. Die Predators hingegen ziehen an den Detroit Red Wings, die 1:2 gegen New Jersey verlieren, vorbei und liegen nun auf Platz vier im Westen.

Capitals und Panthers in den Playoffs

„Wir konnten unsere Chancen nicht nützen. Einmal landete der Versuch neben dem Tor, das andere Mal hielt Goalie Ilya Bryzgalov stark (Anm.: 25 Saves) und häufig kamen wir nicht zum Schuss“, erklärt Head Coach Ruff nachdenklich.

Während die Sabres-Cracks bereits den Urlaub planen dürfen, jubeln die Capitals über den Einzug in die Playoffs. Trotz der 2:4-Pleite sind auch die Florida Panthers weiter. „Wir haben es geschafft. Nur das zählt. Alles andere ist egal“, so Stürmer Stephen Weiss.

Washingtons Jason Chimera atmet auf: „Es war eine große Belastung, nun sind wir erleichtert. Als wir 3:0 voran langen, sahen wir das Ergebnis in Buffalo. Sie waren mit 1:0 auf Kurs. Später hörten wir, sie sind 1:2 zurück. Ich dachte nur, wir müssen es über die Zeit bringen.“

Doppelpack zum Heim-Abschluss

Über ein Erfolgserlebnis darf sich Islanders-Crack Grabner freuen. Der Villacher führt sein Team dank eines Doppelpacks gegen die Winnipeg Jets zum 5:4-Sieg im Nassau Coliseum. Ein versöhnliches Ende im letzten Heimspiel der Saison.

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