Heim-Debakel für Islanders - Flyers "schlagen" Pens

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Während die EBEL-Saison mit den Black Wings Linz einen würdigen Meister fand, beginnt in der NHL erst die entscheidende Phase.

Michael Grabner hat seinen Traum von den Playoffs schon abgehakt, für die New York Islanders geht es lediglich um einen versöhnlichen Abschluss.

Dazu bleibt im heimischen Nassau Coliseum nur mehr eine Möglichkeit, denn im vorletzten Heimspiel der Saison schlitterte man in ein 1:5-Debakel gegen die Ottawa Senators, die ihrerseits das Ticket für die Postseason lösten.

„Es gab in unserem Spiel keinen Nachdruck“, zeigte sich Coach Jack Capuano nach der empfindlichen Pleite nachdenklich. Und das obwohl der Auftakt in diese Begegnung durchaus nach Plan verlief.

Ottawa nach Rückstand bestimmend

Nach 7:55 Minuten brachte Kapitän Mark Streit die „Isles“, bei denen Grabner in 13:21 Minuten drei Schüsse abfeuerte, nach Assist von Topscorer John Tavares in Führung. In weiterer Folge übernahmen die Gäste das Kommando.

Noch vor dem Seitenwechsel gelang Kyle Turris der Ausgleich. Im zweiten Abschnitt sorgten Sergei Gonchar im Powerplay, Milan Michalek und Nick Foligno für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt setzte erneut Turris im letzten Drittel.

Nach dem Doppelpack hatte der 22-jährige Center gleich doppelt Grund zur Freude. „Es ist ein großartiges Gefühl, in den Playoffs zu stehen. Ein sehr zufriedenstellender Abend“, strahlte der „First Star“ des Abends.

Letzten Platz fechten sich Caps und Sabres aus

Als Siebenter der Eastern Conference überstehen die Senators den „Cut“, den letzten verbleibenden Spot fechten sich die Washington Capitals (88 Punkte) und Buffalo Sabres (86) aus. Derartige Sorgen plagen Ottawa nun nicht mehr.

„Wir haben bewiesen, wie gut wir als Team spielen können. Den Rückstand konnten wir problemlos wegstecken und kontrollierten fortan“, resümierte ein zufriedener Michalek. Zufrieden durften auch Philadelphias Crack die Heimreise aus Pittsburgh antreten.

Die Flyers blieben mit einem 6:4-Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten weiterhin im Rennen um das Heimrecht in den Playoffs.

Hitziger Kampf zwischen Pens und Flyers

Die Penguins führten schon nach 4:58 Minuten mit 2:0, ehe die Gäste mit fünf Toren in Folge aufdrehten. Zum Matchwinner avancierte Jakub Voracek mit zwei Toren und einem Assist, zudem entschärfte Goalie Sergei Bobrovsky 43 Schüsse.

„Der Battle um Pennsylvania ist eine hitzige Rivalität“, gab Wayne Simmonds zu verstehen. Das zeigte sich besonders in den letzten Zügen dieser Begegnung. Nach einer wüsten Massenschlägerei hagelte es 15 Zwei-Minuten-Strafen.

„Es wurde nochmals emotional. Demnach verspricht es eine spannende Serie zu werden“, gab Claude Giroux zu verstehen. Seine Flyers rangieren einen Zähler hinter Pittsburgh, das den begehrten vierten Platz belegt. Bei einem Wiedersehen in den Playoffs hätten die „Pens“ somit das Heimrecht.

Detroit feiert wichtigen Shootout-Triumph

Unangefochten an der Ost-Spitze liegen die New York Rangers, obwohl sich diese im Madison Square Garden den Boston Bruins mit 1:2 geschlagen geben mussten. Marian Gaborik brachte die Gastgeber in Front, doch der amtierende Stanley-Cup-Champion drehte durch Dennis Seidenberg sowie Patrice Bergeron das Spiel.

Im Kampf um Platz vier der Western Conference feierten die Detroit Red Wings einen wichtigen Sieg über die Florida Panthers. Zum Matchwinner wurde Jiri Hudler, welcher zunächst den Ausgleich und im Shootout den entscheidenden Penalty verbuchte. „Wir hatten wieder keinen so guten Start, aber im Verlauf wurde es besser. Wir müssen daran arbeiten, uns Chancen zu erspielen“, so der Center.

Hinter Detroit rangieren mit jeweils einem Punkt Rückstand Nashville und Chicago, das gegen die Minnesota Wild 4:5 im Shootout unterlag.

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