Miller "hext" Sabres zum Erfolg

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Sabres siegen - Islanders und "Canes" verlieren

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Da waren es nur noch vier Punkte!

Thomas Vanek und die Buffalo Sabres dürfen sich nach dem 1:0-Auswärts-Triumph bei den San Jose Sharks wieder Hoffnungen auf die Playoffs machen. Vor allem dank Ryan Miller.

Bereits am Vorabend durfte der US-Amerikaner bei den Anaheim Ducks (2:0) ein Shootout bejubeln – und auch die „Haie“ konnten ihn nicht überwinden.

„Es ist eine wichtige Phase der Saison und ich bin glücklich, die Jungs zu unterstützen. Keine Gegentore zu kassieren, macht Spaß. In solchen Spielen gibt es dem Team unglaublich viel Energie“, erklärte der Matchwinner in der Analyse.

Bis die zwei Punkte fixiert waren, hatte Miller jedoch alle Hände voll zu tun.

„Alles was er sieht, fängt er“

Während sein Gegenüber Antti Niemi lediglich 19 Schüsse auf das Tor bekam, musste Buffalos Goalie gleich 39 Mal sein Können in die Waagschale werfen. Mit Erfolg. Nach der Führung Drew Staffords in der 19. Minute, verlief das Spiel teilweise wie auf einer schiefen Ebene.

Die Sharks-Forwards verzweifelten allerdings an „Hexer“ Miller. Joe Thornton wusste danach, warum es einfach nicht klappen wollte: „Er ist ein Weltklasse-Torhüter. Alles was er sieht, fängt er. Und da liegt das Problem. Wir haben zu wenig Verkehr vor dem Tor erzeugt.“

Nichtsdestotrotz zeigten sich die Hausherren trotz Pleite nicht unzufrieden. „Ich mochte unser Spiel wirklich. Einzig mit dem Tore schießen, klappte es nicht“, gab Ryane Clowe zu verstehen.

Sabres machen Boden gut

Sabres-Assistant-Captain Vanek stand 17:45 Minuten auf dem Eis, blieb aber bei einem Versuch ohne Scorerpunkt. Die Freude über den wichtigen Erfolg dürfte darüber hinweg täuschen. Mit 66 Punkten liegt die Franchise aus dem Bundesstaat New York nun auf Rang zehn der Eastern Conference.

Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt derzeit vier Zähler, denn die Winnipeg Jets ließen gegen die Florida Panthers nichts anbrennen. Am Ende stand ein beeindruckender 7:0-Kantersieg. Held des Abends war Evander Kane. Der 20-jährige Jungstar verbuchte zwei Tore und ebenso viele Assists.

Die Rangers bezwingen die Hurricanes

Düster im Kampf um die Playoffs sieht es indes für Michael Grabners und Andreas Nödl aus. Ersterer verlor mit seinen Islanders bei den Philadelphia Flyers mit 3:6.

Neun Punkte auf das rettende Ufer

Rookie Matt Read wurde dabei mit einem Doppelpack und einer Vorlage zum „First Star“ der Partie, zudem steuerte Altstar Jaromir Jagr ebenfalls Tor und Assists bei. „Sie waren physisch stärker, kaum vom Puck zu trennen. Es ist enttäuschend. Wir wussten, wo die Vorzüge liegen und hatten Chancen“, so Coach Jack Capuano, der Grabner 12:38 Minuten Einsatzzeit gab.

Die „Isles“ liegen dadurch auf dem vorletzten Rang im Osten, punktegleich mit den unmittelbar davor rangierenden Carolina Hurricanes. Nödls Arbeitgeber hatte nämlich ebenso keinen Grund zur Freude. Im Heimspiel gegen Leader NY Rangers musste man sich 2:3 geschlagen geben.

„Sie sind ein großes, kräftiges und sehr gutes Team. Ihr hartes Spiel war keine Überraschung, meine Spieler waren darauf gefasst. Es hat nicht gereicht“, gab „Canes“-Coach Kirk Muller zu verstehen.

Sowohl Carolina als auch den Islanders fehlen nun neun Punkte auf den ersten Playoff-Platz.

Canucks bleiben spitze

Die Montreal Canadiens, Schlusslicht im Osten, setzten sich gegen Minnesota Wild 5:4 im Shootout durch, die Boston Bruins feierten gegen die New Jersey Devils einen 4:3-Overtime-Sieg.

Western-Spitzenreiter Vancouver Canucks blieb mit dem 2:0-Erfolg gegen Verfolger St. Louis Blues das Team mit den meisten Punkten. Die Treffer fielen erst im Schluss-Abschnitt. Alexandre Burrows (45.) und Chris Higgins mit einem Empty-Netter 39 Sekunden vor dem Ende waren erfolgreich.

Die Calgary Flames gewannen in Phoenix 4:2. Die Colorado Avalanche mussten sich der schwächsten Franchise der NHL (45 Punkte), den Columbus Blue Jackets, 0:2 geschlagen geben.

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