Feuerwerk verhindert "Sweep"

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Verrückte NHL-Playoffs: Pittsburgh schießt Philly ab!

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So eine verrückte Serie hat die NHL schon lange nicht mehr erlebt!

Nach einem 8:5 und einem 8:4-Erfolg der Philadelphia Flyers haben die Pittsburgh Penguins in Spiel vier die entsprechende Antwort gegeben und den „Sweep“, also ein 0:4 in der Best-of-Seven-Serie, verhindert.

Die „Pens“ zündeten in der Nacht auf Donnerstag in Philly ein Feuerwerk und gewannen auf fremden Eis mit 10:3.

"Jungs haben mich nicht enttäuscht"

Auch weil die hochkarätigen Stars endlich ihr volles Potenzial abrufen konnten.

Jordan Staal trug sich gleich drei Mal in die Torschützenliste ein, Sidney Crosby steuerte ein Tor und zwei Assists bei und Evgeni Malkin durfte sich im vierten Spiel über seine ersten beiden Playoff-Treffer in dieser Saison freuen.

„Ich habe die Jungs in die Pflicht genommen – und sie haben mich nicht enttäuscht“, so ein glücklicher Penguins-Coach Dan Bylsma.

Nach einem spektakulären ersten Drittel, das Pittsburgh mit 4:3 gewann, fiel die Entscheidung im Mitteldrittel, das die Gäste mit 5:0 – drei Tore fielen im Powerplay - für sich entscheiden konnten.

19 "Pens" mit Scorer-Punkt

„Wir wurden vorgeführt, vor unseren eigenen Fans“, ärgerte sich Flyer Claude Giroux, mit fünf Toren und fünf Assists Top-Scorer der Serie, nach der Schlusssirene.

„Einige haben vergessen, dass die Penguins zwei der besten Spieler der Welt in ihren Reihen haben, und die Partie auf die leichte Schulter genommen.“

Es waren aber nicht nur die Top-Stars, es war das komplette Team der Penguins, das sich wie verwandelt präsentierte. Gleich 19 Spieler – darunter auch Goalie Marc-Andre Fleury – konnten sich Scorer-Punkte gutschreiben.

Mit dem Rücken zur Wand

Von Jubel, Trubel, Heiterkeit kann im Pittsburgh-Lager aber keine Rede sein, denn in der Serie, die in der Nacht auf Samstag in Pittsburgh weitergeht, fehlt Philadelphia weiterhin nur ein Sieg zum Aufstieg.

Und die Statistik spricht für die Flyers, denn sie haben die ersten beiden Spiele in „Steeltown“ gewonnen und eine All-Time-Bilanz von 7:1-Siegen in den Playoffs.

Aber bei dieser verrückten Serie ist wirklich alles möglich.

Rangers müssen zittern

Nichts fix ist auch beim Playoff-Duell der top-gesetzten New York Rangers mit den gerade noch qualifizierten Ottawa Senators.

Nach vier Spielen und einem 3:2-Erfolg der Kanadier auf heimischem Eis steht es in der Best-of-Seven-Serie 2:2 – wieder alles offen.

Dabei begann die Partie für die Franchise aus dem „Big Apple“ wie erhofft.

Turris in OT zur Stelle

Nach 49 Sekunden hieß es 1:0, nach 6:10 Minuten stand es 2:0 für die Rangers. Anton Stralman und Ryan Callahan hatten jeweils im Powerplay genetzt.

Aber die Senators kamen im Mitteldrittel zurück in die Partie, Milan Michalek und Sergei Gonchar trafen zum Ausgleich.

Nach einem torlosen dritten Drittel musste die Entscheidung in der OT fallen, und dort war Center Kyle Turris nach 2:42 Minuten zur Stelle.

Die Serie kehrt in der Nacht auf Sonntag nach New York und also in den Madison Square Garden zurück.

Vancouver meldet sich zurück

Auch die Vancouver Canucks haben zumindest noch ein Heimspiel in der NHL-Saison 2011/2012. Denn nach einem 3:1-Auswärtssieg bei den Los Angeles Kings steht es in der Serie 1:3.

Daniel Sedin, die eine Hälfte der Sedin-Twins, feierte ein Comeback, stand erstmals seit dem 21. März wieder auf dem Eis und bereitete prompt die Entscheidung durch Bruder Henrik im Schlussdrittel vor.

„Die Kings haben immer noch alle Trümpfe in der Hand, aber wir sind jetzt sicher schwerer auszurechnen und haben mehr Möglichkeiten. Mal schauen, was daheim möglich ist“, hat Sedin den Aufstieg noch nicht aufgegeben.

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