Flyers und Kings landen zweite Auswärtssiege

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Die Philadelphia Flyers landen am Freitag einen furiosen Auswärtssieg bei den Pittsburgh Penguins.

Der zweifache Stanley-Cup-Champion setzt sich mit 8:5 durch und liegt auch in der Playoff-Serie mit 2:0 voran.

Zu Beginn des letzten Drittels gehen die Penguins mit 5:4 in Führung, brechen danach aber ein und kassieren noch vier Tore.

"Wenn man sich in so einer Partie wieder zurückkämpft, dann spricht das Bände über den Charakter der Mannschaft", freut sich der siegreiche Trainer Peter Laviolette nach dem Spiel.

Tor-Festival in Pittsburgh

Dabei haben in einer ausgeglichenen Partie lange die Hausherren die Oberhand. Im ersten Drittel treffen Sidney Crosby (1.), Chris Kunitz (10./PP) und Paul Martin (20.) bzw. Maxime Talbot (13.) aus einem Shorthander.

Im zweiten Abschnitt gleichen die Flyers durch ein Doppelpack von Claude Giroux (26./PP, 32./SH) aus und egalisieren nach einem Kunitz-Treffer (32./PP) erneut durch Sean Couturier (40.).

Tyler Kennedy (42.) bringt die Penguins ein letztes Mal in Führung, ehe sie einbrechen. Couturier (42., 59.), Jaromir Jagr (50.) und erneut Giroux (60./EN) sorgen für die Entscheidung.

Mit je drei Treffern zeichnen Giroux, der auch drei Assists verbucht, und Couturier hauptverantwortlich für den Flyers-Erfolg. Letzterer bekam nach dem Spiel sogar großes Lob von Mitspieler Jagr: "Mir fehlen echt die Worte, um seine heutige Leistung zu beschreiben."

Im nächsten Spiel in Philadelphia stehen die Penguins bereits unter Zugzwang.

Kings schocken Canucks

Ebenfalls unter Druck ist das beste Team der abgelaufenen Saison, die Vancouver Canucks. Nach zwei Heimniederlagen gegen die Los Angeles Kings könnte der Zwei-Spiele-Trip nach Kalifornien schon das Ende der Playoffs für die Kanadier bedeuten.

Am Freitag setzt es eine 2:4-Niederlage. Dabei fangen sich die Canucks zwei Shorthander durch Dustin Brown zum 0:1 (20.) und 1:2 (26.) ein. Jarret Stoll (49.) und Trevor Lewis (55.) sorgen bereits für die Entscheidung, das 2:4 durch Samuel Pahlsson (57.) ist nur mehr Ergebniskosmetik.

Zur Weißglut bringt die Canucks-Angreifer an diesem Abend aber Schlussmann Jonathan Quick: Der Kings-Goalie stoppt nicht weniger als 46 Schüsse auf sein Tor.

"Unser Powerplay ist derzeit nicht gut genug. Nicht nur, dass wir keine Tore erzielen, wir fangen uns auch noch welche ein. Das darf nicht passieren", ärgerte sich Canucks-Star Henrik Sedin nach dem Spiel.

Den Ausgleich in der Serie schaffen die Detroit Red Wings mit einem 3:2-Sieg bei den Nashville Predators.

Die New Jersey Devils setzen sich im Auftaktmatch bei den Florida Panthers ebenfalls mit 3:2 durch.

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