Rangers beenden Vaneks Saison

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Für Thomas Vanek geht die NHL-Saison in der Nacht auf Freitag zu Ende. Die Montreal Canadiens verlieren Spiel 6 der Eastern Conference Finals bei den N.Y. Rangers 0:1 und die Serie mit 2:4.

Dominic Moore wird mit einem Treffer in Minute 39 zum Matchwinner. Vanek steht 12:13 Minuten auf dem Eis und bringt einen äußerst gefährlichen Schuss auf das Tor.

Die Rangers ziehen erstmals seit 20 Jahren in die am kommenden Mittwoch beginnenden Stanley Cup Finals ein.

In den Western Conference Finals führen die L.A. Kings gegen die Chicago Blackhawks 3:2. Der Sieger dieser Serie hat Heimvorteil.

MONTREAL CANADIENS - NEW YORK RANGERS 2:4

SPIEL 6: New York Rangers vs. Montreal Canadiens 1:0

Zwei Tage nach der 4:7-Niederlage in Spiel 5 präsentiert sich die Defense der Rangers wieder von ihrer besten Seite.

Henrik Lundqvist muss bei seinem neunten Playoff-Shutout, mit dem er den Klub-Rekord einstellt, nur 18 Schüsse abwehren.

Die ersten beiden Drittel verlaufen ausgeglichen, im dritten Abschnitt sind die Hausherren klar überlegen.

"Es fühlt sich so unglaublich an. Ich denke, wir haben eines unserer besten Drittel in den gesamten Playoffs gespielt, als es am wichtigsten war", freut sich Lundqvist.

Vanek mit Top-Chance

Die Rangers geben zwar elf der ersten zwölf Schüsse ab, doch auch die Canadiens sind zu Beginn gefährlich. Die Puck-Beherrschung Montreals im gegnerischen Drittel ist augenscheinlich.

Die größte Chance der Kanadier hat Thomas Vanek im zweiten Abschnitt: In der 36. Minute laufen die Gäste zu zweit auf Lundqvist zu, der Goalie kann den Puck am Eis rollend gerade noch entscheidend ablenken.

"Es war ein Wahnsinn. Eine Save wie dieser ändert die gesamte Dynamik eines Spiels", weiß Rangers-Verteidiger Marc Staal um die Wichtigkeit, die diese Parade von Lundqvist gegen Vanek hatte.

Moore trifft aus kurzer Distanz

In Minute 39 sorgt Dominic Moore auf der Gegenseite für den Goldtreffer: Brian Boyle bedient den Stürmer von hinter dem Netz, Moore lässt Dustin Tokarski bei seinem dritten Tor in den diesjährigen Playoffs mit einem harten Schuss keine Chance.

Der Ersatzmann für den verletzten Einser-Goalie Carey Price kann ansonsten mit 31 Saves glänzen.

Nach Hooking von Brad Richards gegen Vanek am Ende des Mitteldrittels kommen die Canadiens postwended zu einem Powerplay.

Doch über die gesamte Serie hinweg kann Montreal nur zwei von 23 Überzahl-Phasen nützen, auch die zwei Powerplays in diesem Spiel sind nicht von Erfolg gekrönt.

Ungewohntes Gefühl für Rangers

Im letzten Abschnitt dominieren die Rangers, Tokarski muss gegen Derick Brassard in extremis retten.

Zwei Minuten vor Ende nehmen die Canadiens ihren Goalie vom Eis, doch Lundqvist hält sein Gehäuse sauber.

Die New Yorker entscheiden somit erstmals seit der ersten Runde 2008 eine Serie in weniger als sieben Spielen für sich und ziehen damit auf den Tag genau exakt ein Jahr nach der Entlassung des damaligen Headcoaches John Tortorella nun ins Stanley-Cup-Finale ein.

Auf Seiten der Kanadier zieht Trainer Michel Therrien trotz den Ausscheidens eine positive Bilanz: "Wenn man die Saison als ganzes betrachtet, sieht man, dass wir enorme Fortschritte gemacht haben. Ich bin stolz auf mein Team."

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