L.A. Kings im Stanley-Cup-Finale

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Los Angeles haut den Titelverteidiger raus

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Die Los Angeles Kings stehen im Stanley-Cup-Finale.

Die Kalifornier gewinnen Spiel 7 des Conference-Finals gegen Titelverteidiger Chicago Blackhawks mit 5:4 nach Verlängerung und entscheiden die an Spannung kaum zu überbietenden "best-of-seven"-Serie mit 4:3 für sich.

Damit sind die Kings die erste Mannschaft, die in den ersten drei Runden alle möglichen 21 Partien absolvieren musste und die erste, die drei Entscheidungsspiele auswärts für sich entscheiden konnte.

LAOLA1 fasst die Partie für dich zusammen:

Chicago Blackhawks - Los Angeles Kings 3:4

SPIEL 7: Chicago Blackhawks vs. Los Angeles Kings 4:5 OT

Wie schon Spiel 5 der Serie wurde auch die letzte Partie dieses Duells erst in der Overtime entschieden.

Und diesmal hatten die Kings das bessere Ende für sich. Alec Martinez sicherte seiner Mannschaft in der sechsten Minute der Verlängerung den Einzug ins Stanley-Cup-Finale.

Dabei hat der 26-jährige Verteidiger aber auch etwas Glück, sein Schuss von der blauen Linie wird von Nick Leddy ins eigene Tor abgefälscht.

"Es ist hart"

Dabei begann das Spiel für das Team von Coach Joel Quenneville denkbar gut, Brandon Saad (6.) aus spitzem Winkel und Jonathan Toews (9.) im Powerplay brachten den Champion per Doppelschlag 2:0 in Führung.

Doch L.A. antwortete ebenfalls mit zwei schnell aufeinander folgenden Treffern von Jeff Carter (17.) und Justin Williams (18.).

Williams, der in seiner Karriere alle seine bisherigen Entscheidungsspiel gewinnen konnte, stellte mit 14 Punkten in solchen Partien einen NHL-Rekord auf.

Die Kings durften sich jedoch nur ganze zwölf Sekunden über den Ausgleich freuen, ehe Patrick Sharp auf 3:2 stellte.

Nachdem Tyler Toffoli (31.) im Mitteldrittel zum neuerlichen Ausgleich abstaubte, war es wiederum Sharp (29.), der Chicago auf die Siegerstraße brachte, dementsprechend groß war bei ihm die Enttäuschung.

"Es ist hart. Der Stachel sitzt momentan tief. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich sonst sagen soll. Wir haben heute ein super Spiel abgeliefert, uns hat nur ein einziges Tor gefehlt."

Immer wieder Gaborik

Die Blackhawks lagen bis sieben Minuten vor dem Ende des Schlussdrittels voran, doch dann kam Marian Gaborik.

Der Toptorschütze der Playoffs war nach einem Schuss von Kapitän Dustin Brown zur Stelle und verwertete den Rebound zu seinem zwölften Playoff-Tor.

Wenige Sekunden vor Ende hielt Jonathan Quick, der insgesamt 37 Saves verzeichnete, seine Mannschaft mit einer Glanztat gegen Brandon Saad im Spiel.

East Coast vs. West Coast

So konnte Martinez zum Helden werden und seine Mannschaft ins Finale schießen, wo sie nun auf die New York Rangers treffen.

Für Chicago hingegen ist der Traum von der Titelverteidigung auf die wohl grausamste Art und Wiese geplatzt.

"Für so eine Niederlage gibt es keinen Trost", so Kapitän Jonathan Toews. "Es hart, sich eingehstehen zu müssen, dass die Saison vorbei ist."

Für die Kings gehen die Playoffs in der Nacht auf Donnerstag weiter, da folgt Spiel 1 gegen die Rangers.

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