Totgesagte leben länger

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Blackhawks erzwingen mit Auswärtssieg Spiel 7

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Eine dramatische Serie zwischen den letzten beiden NHL-Champions wird ihr dramatisches Ende finden.

Die Chicago Blackhawks wehren auch den zweiten Matchpuck der Los Angeles Kings ab und retten sich mit einem 4:3-Auswärtssieg in Spiel 7.

Zum strahlenden Helden des Titelverteidigers avanciert dabei Patrick Kane.

LAOLA1 fasst die Partie für dich zusammen:

Chicago Blackhawks - Los Angeles Kings 3:3

SPIEL 6: Los Angeles Kings vs. Chicago Blackhawks 3:4

Wie heißt es so schön: Totgesagte leben länger.

Der Traum der Chicago Blackhawks von der Titelverteidigung ist noch nicht geplatzt, mit einem 3:4-Auswärtssieg bei den Los Angeles Kings wehrt der amtierende Stanley-Cup-Champion auch den zweiten Matchpuck der Kalifornier ab.

Die dramatische Finalserie in der Western Conference der NHL wird daher in Spiel 7 entschieden. Der ultimative Showdown steigt in der Nacht von Sonntag auf Montag in Chicago.

Hin und her, hin und her - auch die sechste Episode dieses Krimis war an Spannung nicht zu überbieten.

Kings geben zwei Mal Führung aus der Hand

Gleich zwei Mal gaben die Kings eine Führung und damit den Einzug in die Finalserie um den Stanley Cup gegen die New York Rangers aus der Hand.

Das 1:0 durch Dwight King (18.) drehten im Mitteldrittel Patrick Kane (22.) im Powerplay und Ben Smith (23.) mit einem Doppelschlag.

Los Angeles erwischte den besseren Start in den Schlussabschnitt. Drew Doughty (46.) und Alec Martinez (48.PP) ließen die Fans im Staples Center bereits von einer Vorentscheidung träumen.

Ein klassischer Fall von zu früh gefreut. Denn mit dem Rücken zur Wand schlug die große Stunde Kanes.

Jubelarien auf Kane

In Minute 52 bediente der Superstar Duncan Keith zum Ausgleich, in Minute 57 erzielte er mit seinem zweiten Tor des Abends den Siegtreffer.

Es versteht sich von selbst, dass seine Kollegen nach Spielende Jubelarien auf den 25-Jährigen sangen.

"Es ist erstaunlich, was er in diesen großen Spielen, wenn unsere ganze Saison auf dem Spiel steht, zu leisten imstande ist. Kein anderer scheint in der Lage zu sein, es auf seine Weise zu machen", lobte sein kongenialer Partner Jonathan Toews.

Keith betonte: "Wir haben das Privileg, jeden Tag mit einem Spieler wie ihm zusammenzuspielen und dabei zu erleben, was er leisten kann. Wenn es ernst wird, weiß ich nicht, ob ich zwei andere Typen als ihn und Johnny (Toews, Anm.d.Red.) lieber in meinem Team hätte."

Durchhalteparolen auf Seiten der Kings

Die Kings wiederum haben somit ihre komfortable Zwei-Spiele-Führung im Duell der beiden letzten NHL-Champions nicht genutzt.

Einen statistischen Trost haben sie jedoch auf ihrer Seite. In Matches, in denen sie vom Aus bedroht waren, weisen sie in den laufenden Playoffs eine eindrucksvolle Bilanz von 6-0 auf.

Nun ist es wieder soweit. Vor der Reise in die "Windy City" bleibt dennoch nur die Flucht in Durchhalteparolen.

"Ich bin frustriert, aber das geht schnell wieder vorbei. Wir haben mit Spiel 7 eine weitere Partie zu spielen. Wir hatten zwei Chancen, um diese Serie für uns zu entscheiden, und wir werden sicher nicht eine dritte vergeben", versprach Jonathan Quick.

Ob der Goalie der Kings Recht behält, erfährt die Eishockey-Welt am Sonntag.

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