Handzus rettet die Blackhawks

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Chicago wehrt ersten Matchpuck der Kings ab

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Der Titelverteidiger ist noch am Leben!

Die Chicago Blackhawks verhindern durch einen 5:4-Sieg nach zweifacher Overtime gegen die Los Angeles Kings das Aus im Conference Finale und verkürzen in der "best-of-seven"-Serie auf 2:3.

Michal Handzus wird mit seinem Treffer nach 2:04 Minuten in der zweiten Verlängerung zum Helden des Abends.

LAOLA1 fasst die Partie für dich zusammen:

Chicago Blackhawks - Los Angeles Kings 2:3

SPIEL 5: Chicago Blackhakws vs. Los Angeles Kings 5:4 OT2

Die Blackhawks und die Kings lieferten sich ein Playoff-Duell, das wohl noch länger in Erinnerung bleiben wird.

Bereits im ersten Drittel landete die Scheibe fünf Mal im Tor, die Blackhawks waren durch Brent Seabrook (2.PP), Johnny Oduya (4.) und Brandon Saad (12.) erfolgreich, für die Kings trafen Jarret Stoll (10.) und Marian Gaborik (14.), der die Liga mit elf Playoff-Toren anführt.

Blackhawks fighten zurück

Im Mittelabschnitt musste sich Blackhawks-Goalie Corey Crawford, der insgesamt 40 Schüsse abwehren konnte, zweimal geschlagen geben.

Erst überwand ihn Dustin Brown (32.) per Abstauber zum Ausgleich, kurz darauf brachte Rookie Tanner Pearson (34.) die Gäste aus Kalifornien sogar in Führung.

So ging der regierende Champion mit einem Tor Rückstand in die letzten 20 Minuten des Spiels, doch Ben Smith sorgte bereits kurz nach Beginn des Schlussdrittels für Erleichterung unter den 20.500 Fans im United Center.

Der 25-jährige Angreifer war nach einem Schuss von Saad, den Jonathan Quick nur mit dem Schoner abwehren konnte, als erster zur Stelle und drückte die Scheibe über die Linie.

Kane-Linie überragend

In weiterer Folge drückte Chicago auf einen weiteren Treffer, vor allem die Linie um Patrick Kane, der insgesamt vier Assists verzeichnete, Saad und Andrew Shaw war in Spiellaune. Die drei waren für 15 der insgesamt 45 Torschüsse sowie neun Scorerpunkte verantwortlich.

„Es hat Spaß gemacht, mit ihnen zu spielen. Für mich war Saad der beste Mann auf dem Eis heute Abend“, so Kane, der zum First Star oft he Game gewählt wurde.

Doch Quick ließ keinen weiteren Treffer mehr zu und so ging es in die Verlängerung.

Und diese hatte es in sich. Die beiden Champions der vergangene beiden Jahre lieferten sich20 Minuten Overtime-Hockey vom Allerfeinsten, es ging mit hoher Geschwindigkeit hin und her, beide Mannschaften hätten die Partie für sich entscheiden können.

Doch weder Crawford noch Quick zeigten Schwächen und so mussten die Mannschaften ein viertes Mal in die Kabine.

Handzus trifft zum Sieg

Nach insgesamt 82:04 gespielten Minuten war es dann aber soweit. Handzus, der bislang in den Playoffs nicht wirklich in Tritt gekommen war, überwand Quick mit einem Backhander zum vielumjubelten Sieg.

„Ich war nicht glücklich mit meinem Spiel, ich bin froh, dass ich endlich angeschrieben habe. Es war nur ein Spiel, aber hoffentlich hilft mir das“, so der Game-Winner.

„Es war ein super Hockey-Spiel, aber keines, das man gerne verliert“, so Kings. Verteidiger Drew Doughty, der über 39 Minuten auf dem Eis stand und neun Torschüsse verzeichnete. „Heute schmerzt es  noch ein bisschen, aber morgen ist ein neuer Tag.“

Damit hat er recht, denn die Kings haben immer noch Matchpuck und können die Serie in Spiel 6, das in der Nacht auf Samstag im heimischen Staples Center über die Bühne geht, für sich entscheiden.

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