Detroit im Tal der Tränen

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Detroit im Tal der Tränen - Tampa Bay jubelt

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Tampa Bay stürzt die "Hockey Town" in ein Tal der Tränen.

Die Bolts setzen sich in einer spannenden Serie im Entscheidungsspiel durch und sorgen für das Ausscheiden der Detroit Red Wings.

Warum ausgerechnet zwei "Neue" den Unterschied ausmachten und der Lightning-Coach mehr Aufmerksamkeit für seinen Goalie fordert, erfahrt ihr hier.

LAOLA1 hat den Spielbericht der NHL-Playoffs:

TAMPA BAY LIGHTNING (#2) vs. DETROIT RED WINGS (#3)

Stand in der Serie: 4:3

Spiel 1: Tampa Bay Lightning vs. Detroit Red Wings 2:3 (1:1, 0:1, 1:1)
Spiel 2: Tampa Bay Lightning vs. Detroit Red Wings 5:1 (1:0, 3:0, 1:1)
Spiel 3: Detroit Red Wings vs. Tampa Bay Lightning 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
Spiel 4: Detroit Red Wings vs. Tampa Bay Lightning 2:3 OT (0:0, 2:0, 0:2, 0:1)
Spiel 5: Tampa Bay Lightning vs. Detroit Red Wings 0:4 (0:1, 0:1, 0:2)
Spiel 6: Detroit Red Wings vs. Tampa Bay Lightning 2:5 (0:2, 1:1, 1:2)
Spiel 7: Tampa Bay Lightning vs. Detroit Red Wings 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)

Tampa Bay steht in der zweiten Runde der NHL-Playoffs!

Mit einem 2:0-Sieg im alles entscheidenden Spiel 7 der "best of seven"-Serie gegen die Detroit Red Wings zogen die Bolts ins Conference-Halbfinale ein.

Die Red Wings verabschiedeten sich hingegen in den Urlaub.

Zwei "Neue" als Torschützen

Mit Steve Yzerman hatte ausgerechnet eine Red-Wings-Legende einen großen Anteil am Aufstieg der Lightning.

Der langjährige Detroit-Stürmer und aktuelle General Manager in Tampa Bay holte Verteidiger Braydon Coburn zur Trade-Deadline von den Philadelphia Flyers. Ein Deal, der anfangs ob des hohen Preises von einem Erstrunden- sowie einem Drittrundendraftpick und Verteidiger Radko Gudas belächelt wurde.

Jetzt wohl nicht mehr. Ausgrechnet Coburn (44.) brachte die Hausherren nach zwei torlosen Dritteln im Schlussabschnitt in Führung. Der Treffer sollte sich als Game-Winner herausstellen, da Detroit nicht ausgleichen konnte. Anton Stralman (59./EN), der im Sommer als Free Agent zu den Bolts kam, trifft zur Entscheidung ins leere Tor.

"Jetzt können wir über Bishop berichten"

Matchwinner war jedoch ein anderer. Goalie Ben Bishop wehrte alle 31 Schüsse auf seinen Kasten ab und feierte das erste Postseason-Shutout seiner Karriere.

Dass im Laufe der Serie mehr über den jungen Detroit-Goalie Petr Mrazek berichtet wurde, als über Bishop, stieß Lightning-Coach Jon Sooper sauer auf.

"Er hat das Spiel an sich gerissen. Wir hatten sieben Spiele und er hat dieses an sich gerissen. Mrazek hat viel Aufmerksamkeit der Medien bekommen, wie gut er gespielt habe und niemand hat über Bishop berichtet. Nach dem heutigen Sieg können wir über Bishop berichten", so Cooper nach dem Sieg.

"Wir haben unser Bestes gegeben"

"Wir haben hart gekämpft und eines unserer besten Spiele abgeliefert", trauerte Detroit-Kapitän Henrik Zetterberg, der erstmals in 23 Playoff-Serie ohne Tor blieb, dem Sieg nach. "Aber wir haben einfach keinen Weg gefunden, ein Tor zu erzielen. Sie haben im dritten Drittel getroffen, wir hatten viele gute Chancen."

"Wir hatten zehn Chancen und konnten nicht treffen, sie haben das eine Tor erzielt", fasste Goalie Mrazek zusammen.

Während die Saison für die Red Wings beendet ist, geht es für die Bolts erst richtig los. Im Conference-Halbfinale kommt es zu Neuauflage des letztjährigen Erstrunden-Duells mit den Montreal Canadiens.

Cooper freut sich auf die Serie: "Letztes Jahr haben wir unsere Zehen ins Wasser eingetaucht. Dieses Jahr springen wir in den Pool."

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