Endstation für die Islanders

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Die Islanders scheitern an den Penguins

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Für die New York Islanders von Michael Grabner ist in der ersten Runde der NHL-Playoffs Endstation.

Die Pittsburgh Penguins entscheiden die Erstrunden-Serie mit einem 4:3-Auswärtssieg in der Overtime mit 4:2 für sich.

Die Hausherren geben dabei drei Mal eine Führung aus der Hand und müssen in der Overtime schließlich den entscheidenden Treffer durch Brooks Orpik hinnehmen.

PITTSBURGH PENGUINS (36-12-0) - NEW YORK ISLANDERS (24-17-7)

New York Islanders - Pittsburgh Penguins 3:4 (2:1, 0:1, 1:1, 0:1) - Serie 2:4

Tore: 1:0 Tavares (6.), 1:1 Iginla (8.), 2:1 McDonald (20.), 2:2 Dupuis (31.), 3:2 Grabner (43.), 3:3 Martin (55.), 3:4 Orpik (68.).

"Wir haben erwartet, dass wir die Serie hier gewinnen", verkündet Pascal Dupuis selbstsicher. Seine Penguins stehen nach dem Sieg in New York in der zweiten Runde der Playoffs. "Das fühlt sich großartig an", so der Stürmer angesichts der drei Erstrunden-Aus in den vergangenen Jahren.

Auch an diesem Abend war es ein hartes Stück Arbeit für den Favoriten. Drei Mal gingen die Hausherren in Führung, doch drei Mal gelang den Gästen der Ausgleich.

Entsprechend groß ist der Respekt von Pengiuns-Goalie Tomas Vokoun, der erst in Spiel fünf für Marc-Andre Fleury aufgeboten wurde: "Man muss ihnen jede Menge Anerkennung zollen, sie haben eine tolle Serie gespielt. Wir sind froh, dass wir nicht noch einmal gegen sie antreten müssen."

So sieht es auch Islanders-Verteidiger Travis Hamonic: "Ich denke, wir haben uns einigen Respekt erarbeitet."

Das hat auch Michael Grabner. Der 25-Jährige hat eine starke Partie abgeliefert. 13:04 Minuten stand er auf dem Eis, das 2:1 durch Colin McDonald bereitete der Kärntner vor, das 3:2 seines Teams erzielte der Villacher selbst.

Dass Grabner Tore erzielen kann, ist bekannt. Bei Brian Orpik, der in der Overtime den Sieg der Penguins fixierte, war das bisher jedoch nicht der Fall. "Sein erstes Tor in dieser Saison und sein erster Playoff-Treffer überhaupt - nein, das haben wir nicht kommen sehen", ist auch Coach Dan Bylsma verblüfft.

Der Siegtorschütze hat dann auch aufbauende Worte für Grabners Truppe parat: "Natürlich sind sie jetzt enttäuscht, aber sie werden in den kommenden Jahren um einiges besser sein."

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