Rangers erzwingen Spiel 7 - Anaheim im West-Finale

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New York rüstet für Spiel 7!

Die Rangers haben die Serie gegen die Wahsington Capitals tatsächlich noch einmal spannend gemacht und fiebern nun dem alles entscheidenden Showdown am Mittwoch entgegen.

Anaheim wiederum darf sich nach dem vierten Sieg gegen Calgary ganz auf das Finale der Western Conference gegen Chicago konzentrieren.

LAOLA1 hat alle Infos zu den NHL-Playoffs:

NEW YORK RANGERS (#1) vs. WASHINGTON CAPITALS (#2) 3:3

Spiel 6: Washington vs. New York Rangers 3:4

Lange haben die New York Rangers nicht gefackelt, um ihren Willen, Spiel 7 gegen die Washington Capitals zu erzwingen, zu demonstrieren.

Bereits nach 40 Sekunden erzielte Chris Kreider den Führungstreffer für die "Blueshirts", die Spiel 6 am Ende knapp aber doch mit 4:3 für sich entscheiden sollten.

Damit kehrt die Serie am Mittwoch zum alles entscheidenden Showdown in den altehrwürdigen Madison Square Garden nach Manhatten zurück.

Nachdem die Rangers in der Serie bereits mit 1:3 zurückgelegen waren, sind wohl nicht mehr alle von diesem Spieltermin ausgegangen.

Kreider-Doppelpack im Startdrittel

Ein Kreider in Playoff-Form ist und bleibt indessen ein Trumpf für das Team aus den "Big Apple". Denn nach seinem Blitzstart legte der 24-Jährige kurz vor Schluss des Startdrittels nach.

Sehr kurz sogar. 0,3 Sekunden vor dem Ende des ersten Abschnitts erhöhte Kreider auf 2:0 - bereits das 16. Postseason-Tor in seiner Karriere und das vierte in dieser Serie gegen die Capitals.

Die Hauptstädter schlugen durch Jason Chimera 28 Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels zurück, es sollte der einzige Treffer in diesem Abschnitt bleiben.

Auch das Schlussdrittel war von einem frühen Erfolgserlebnis geprägt - und einer vermeintlichen Vorentscheidung für die Rangers.

Lundqvist rettet Sieg über die Zeit

Nach 54 Sekunden erhöhte Rick Nash auf 3:1, in Minute 45 legte Dan Boyle nach. Dennoch sollte noch Spannung aufkommen.

Denn Washington warf noch einmal alles in die Waagschale und kam durch Evgeny Kuznetsov (48.) und Joel Ward (51.) heran.

Ein starker Henrik Lundqvist verhinderte in den letzten zehn Spielminuten jedoch, dass die New Yorker noch den Ausgleich kassierten. Insgesamt parierte der Goalie-Superstar 42 der 45 Schüsse auf sein Gehäuse.

"Wir haben uns ein bisschen zu früh zurückgelehnt und sie haben weiter Gas gegeben. Zum Glück hatten wir schon vier Tore, wir haben alle davon gebraucht", fasste Rangers-Center Derek Stepan die heiße Schlussphase zusammen.

Ovechkin: "Wir werden diese Serie gewinnen"

Die Chance auf einen erneuten Stanley-Cup-Einzug ist für die Rangers damit weiterhin an Leben.

"Von unserer mentalen Herangehensweise ist für uns seit dem 1:3-Rückstand in der Serie jede Partie ein Spiel 7", sieht Boyle im "Endspiel" am Mittwoch keine zusätzliche nervliche Belastung.

Krimis sind die New Yorker ohnehin gewohnt. Dies war bereits das 13. Playoff-Spiel der Rangers in Folge, das mit einem Tor Unterschied entschieden wurde - eine Serie, wie es sie in der Geschichte der NHL-Playoffs noch nie gegeben hat.

Beide Teams hätten wohl nichts gegen eine 14. Begegnung en suite, sofern sie am Ende auf der siegreichen Seite stehen.

Washingtons Superstar Alex Ovechkin ist sich sicher, dass dies die Capitals sein werden: "Wir werden diese Serie gewinnen. Wir werden unser Spiel spielen, zurückschlagen und im Finale gegen Montreal oder Tampa Bay antreten."

ANAHEIM DUCKS (#1) vs. CALGARY FLAMES (#3) 4:1

Spiel 5: Anaheim vs. Calgary 3:2 OT

Mehr Spannung in der Partie als in der Serie bot Spiel 5 zwischen den Anaheim Ducks und den Calgary Flames.

Die Hausherren aus Kalifornien setzten sich letztlich nach Overtime mit 3:2 durch und entschieden die Serie relativ souverän mit 4:1 für sich.

Im Finale der Western Conference duellieren sich die Ducks nun mit den Chicago Blackhawks um den Einzug in die Stanley-Cup-Finalserie.

Perry als Matchwinner

Zum Matchwinner avancierte Corey Perry, der das Honda Center nach 2:26 Minuten in der Verlängerung in Ekstase versetzte.

Zwischenzeitlich war gar nicht gewiss, ob der Superstar der Ducks zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Eis stehen kann. Im zweiten Drittel humpelte Perry mit einer Fußverletzung in die Kabine, kehrte jedoch nur wenig später wieder zurück und nahm am Ende eine der Heldenrollen ein.

Genau wie Matt Beleskey, dem nach 59 Sekunden im Schlussabschnitt der Ausgleich zum 2:2 gelang. Es war dies das fünfte Playoff-Spiel in Folge mit einem Tor des Left Wings - neuer Franchise-Rekord.

Mit diesem Treffer egalisierte er die Führung, die sich die Flames nach zwei Dritteln erarbeitet hatten.

Erstes West-Finale seit 2007

Jiri Hudler (11.) brachte die Kanadier in Führung. Johnny Gaudreau (26.) erhöhte nach Ryan Keslers (25.) zwischenzeitlichem Ausgleich auf 2:1.

Für Calgary war die 22. Niederlage in Folge im Honda Center mit Sicherheit eine der bittersten. Den letzten Sieg in der Heimstätte der Ducks feierten die Flames am 25. April 2006.

Anaheim wiederum steht erstmals seit 2007 wieder im Endspiel der Western Conference. Damals gelang es auch, den Stanley Cup zu erobern.

Spiel

Datum (MESZ)

Heim

Gast

Ergebnis

1

Fr., 1. Mai, 01:30 Uhr

NY Rangers

Washington

1:2 (0:1, 0:0, 1:1)

2

Sa., 2. Mai, 18:30 Uhr

NY Rangers

Washington

3:2 (2:0, 0:1, 1:1)

3

Di., 5. Mai, 01:30 Uhr

Washington

NY Rangers

1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

4

Do., 7.Mai, 01:30 Uhr

Washington

NY Rangers

2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

5

Sa., 9. Mai, 01:00 Uhr

NY Rangers

Washington

2:1 OT (0:0, 0:0, 1:1, 1:0)

6

Mo., 11. Mai

Washington

NY Rangers

3:4 (0:2, 1:0, 2:2)

7

Do., 14. Mai

NY Rangers

Washington

Spiel

Datum (MESZ)

Heim

Gast

Ergebnis

1

Fr., 1. Mai, 04:00 Uhr

Anaheim

Calgary

6:1 (2:0, 2:0, 2:1)

2

Mo., 4. Mai, 04:00 Uhr

Anaheim

Calgary

3:0 (1:0, 0:0, 2:0)

3

Mi., 6. Mai, 03:30 Uhr

Calgary

Anaheim

4:3 OT (1:2, 1:1, 1:0, 1:0)

4

Sa., 9. Mai, 03:30 Uhr

Calgary

Anaheim

2:4 (2:1, 1:0, 2:0)

5

Mo., 11. Mai

Anaheim

Calgary

3:2 OT (0:1, 1:1, 1:0, 1:0)

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