Grabner startet mit herber Klatsche in die Playoffs

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Das haben sich Michael Grabner und die New York Islanders sicher anders vorgestellt.

Zum Auftakt der Playoffs kassiert die Franchise mit 0:5 gegen die Pittsburgh Pinguins gleich einmal eine herbe Niederlage.

Ebenso mit einem Sieg starten die San Jose Sharks (3:1 bei den Vancouver Canucks) und die Boston Bruins (4:1 gegen die Toronto Maple Leafs).

Für die unterlegenen Teams aber kein Grund zur Panik, denn wie John Tavares stellvertretend richtig anmerkt: "Die Serien sind lang..."


PITTSBURGH PENGUINS (36-12-0) - NEW YORK ISLANDERS (24-17-7)

Pittsburgh Penguins - New York Islanders 5:0 (2:0. 3:0, 0:0) - Serie 1:0

Tore: 1;0 Bennett (4./PP), 2:0 Dupuis (14.), 3:0 Letang (22./PP), 4:0 Dupuis (22.), 5:0 Glass (34.).

Die wichtigste Personalie vorweg: Nein, er hat nicht gespielt. Sidney Crosby kam zum Auftakt der Best-of-seven-Serie nach seinem Kieferbruch nicht zum Einsatz. Auch ohne den Superstar lief das Werkl des Grunddurchgang-Siegers der Eastern Conference wie am Schnürchen.

Rookie Beau Bennett (4./PP), Pascal Dupuis (14., 22.) und Kris Letang (22./PP) machten schon zu Beginn des zweiten Drittels alles klar, Tanner Glass (34.) sorgte für den Endstand. "Es ist immer schön, wenn du dein bestes Spiel zeigst", freute sich Pens-Goalie Marc-Andre Fleury, der 26 Schüsse parierte.

Bei den Islanders hieß es indes nach dem ersten Playoff-Auftritt seit 2007 Wunden lecken. "Wir müssen das schnellstens vergessen", erklärte John Tavares, der von der hart agierenden Defense der Gastgeber abgemeldet wurde.


VANCOUVER CANUCKS (26-15-7) - SAN JOSE SHARKS (25-16-7)


Vancouver Canucks - San Jose Sharks 1:3 (0:0,1:1,0:2) - Serie 0:1

Tore: 1:0 Bieksa (33.), 1:1 Couture (37./PP), 1:2 Boyle (50.), 1:3 Marleau (55.)

Viertes Saison-Duell der beiden Teams, vierter Sieg für San Jose. Es scheint wirklich, als seien die Canucks der Lieblingsgegner der Sharks. Für die Kanadier bedeutet das 1:3 zugleich die fünfte Playoff-Niederlage vor heimischem Publikum in Folge. All diese Pleiten haben einen gemeinsamen Nenner: Die schwache Offense.

Auch in Spiel eins der Best-of-seven-Serie erspielte sich die Vancouver-Offense nur eine Handvoll Chancen, ging aber zumindest durch Kevin Bieksa, der in einem Gestocher vor dem Tor die Übersicht behielt, in Führung (33.). Schlussman Roberto Luongo hatte da sein Team mit ein paar großartigen Saves im Spiel gehalten.

Vom Rückstand angestachelt, zeigten sich die Angriffsreihen der Gäste dann aber treffsicherer. Logan Couture (37./PP), Dan Boyle (50.) und Patrick Marleau (55.) drehten die Partie binnen etwas mehr als einer Viertelstunde. "Wir haben Torjäger, die treffen. Das haben sie heute gezeigt. Es war wichtig, ruhig zu bleiben und darauf zu warten, dass unsere Chancen reingehen", analysierte Sharks-Kapitän Joe Thornton.


BOSTON BRUINS (28-14-6) - TORONTO MAPLE LEAFS (26-17-5)

Boston Bruins - Toronto Maple Leafs 4:1 (2:1,2:0,0:0) - Serie 1:0

Tore: 0:1 Van Riemsdyk (2./PP), 1:1 Redden (17.), 2:1 Horton (20.), 3:1 Krejci (31.), 4:1 Boychuk (36.)

Keine zwei Minuten waren im Bostoner TD Garden gespielt, da durften sich die Gäste aus Toronto schon über den ersten Playoff-Treffer seit 2004 freuen. James van Riemsdyk bezwang Bruins-Goalie Tuukka Rask zum 1:0 aus seiner Sicht.

Der Stanley-Cup-Gewinner von 2011 steckte aber nicht auf und drehte durch Treffer von Altstar Wade Redden (17.) und Nathan Horton (20.) das Spiel noch im ersten Drittel. "Es war ein Spaß, wieder da draußen zu stehen", freute sich Redden über das von GM Peter Chiarelli gezeigte Vertrauen in ihn.

Im Mitteldrittel machten die Gastgeber dann den Sack zu. David Krejci stellte zunächst auf 3:1 (31.) und assistierte wenig später Johnny Boychuk zum 4:1-Endstand ideal. "Wir haben uns selbst zerstört. Nachdem wir gut begonnen und das erste Tor erzielt haben, haben wir plötzlich aufgehört, zu spielen. Wir hatten viele Puck-Verluste und sie haben daraus Profit geschlagen", lamentierte Maple-Leafs-Coach Randy Carlyle.

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