Siege für Ducks, Hawks und Blues

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Playoffs starten mit Siegen der Ducks, Hawks & Blues

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It's Playoff Time!

Der NHL-Westen eröffnet die Postseason mit drei Partien. Drei spannende und dramatische Spiele, die erst mit dem letzten Schuss bzw. in der Verlängerung entschieden werden.

Am Ende jubeln die Anaheim Ducks, die Chicago Blackhawks und die St. Louis Blues über Heimsiege und gehen in der "Best-of-Seven"-Serie mit 1:0 in Führung.

Doch der Top-Favorit muss überraschend lange Zittern, ein 42-Jähriger wird mit dem 42. Playoff-Treffer zum umjubelten Helden und der Star-Goalie des amtierenden Champions leistet sich einen groben Schnitzer...


CHICAGO BLACKHAWKS (36-7-5) - MINNESOTA WILD (26-19-3)


Minnesota Wild - Chicago Blackhawks 3:2 OT (1:1, 0:0, 1:1, 1:0) - Serie: 1-2

Tore: 0:1 Oduya (14.), 1:1 Bouchard (19.), 2:1 Parise (44.), 2:2 Keith (58.), 3:2 Zucker (63.).

Wild hatte keine Chance, aber die haben siegenutzt! Nach zwei klaren Niederlagen in Chicago, stemmte sich Minnesota mit viel Aggressivität, Leidenschaft und Disziplin gegen die Pleite.

Im dritten Spiel der Serie gegen den Presidents-Cup-Sieger Chicago kann Wild auch ein 0:1-Rückstand nicht schocken.Minnesota dreht die Partrie und siegt in der Verlängerung.

Die Freude über den Sieg ist groß. Matt Cullen, der den Siegtreffer von Jason Zucker nach 2:15 Minuten der Overtime vorbereitet, erklärt: "Ich bin aus Minnesota und ich weiß, wie lange die Leute hier auf eine Playoff-Teilnahme gewartet haben. Es macht großen Spaß."


ANAHEIM DUCKS (30-12-6) - DETROIT RED WINGS (24-16-8)

Anaheim Ducks - Detroit Red Wings 3:1 (1:1, 0:0, 2:0) - Serie: 1-0

Tore: 1:0 Bonino (11./PP), 1:1 Cleary (17./PP), 2:1 Selänne (42./PP), 3:1 Beauchemin (60./EN).

Gleich zum Auftakt der Serie sorgt "The Finnish Flash" für einen weiteren magischen Playoff-Moment. Der 42-jährige Teemu Selänne erzielt zu Beginn des Schlussdrittels im Powerplay mit einem perfekt platzierten One-Timer den Game-Winner für die Ducks. Damit schafft er in seiner 20. NHL-Saison den 42. Playoff-Treffer seiner Karriere.

"Wir haben uns gut auf die Red Wings eingestellt und erwartet, dass sie stark sind", meint Selänne nach dem Spiel. Über seinen Treffer sagt er mit einem Lächeln: "Ich habe mir überlegt, was ich mache und gedacht, wenn ich schon den Puck habe, dann kann ich ja auch schießen."

Verteidiger Francois Beauchemin sorgt 23 Sekunden vor der Schluss-Sirene nach einem Assist von Ryan Getzlaf mit einem Empty-Net-Goal für die endgültige Entscheidung.

Das starke Überzahlspiel sowie der fehlerlose Torhüter Jonas Hiller (21 Saves) waren die Erfolgsgaranten der Ducks. Coach Bruce Boudreau hat  sich im Tor für den erfahrenen Schweizer und gegen Viktor Fasth entschieden, beide Goalies hatten in der Regular Season je 15 Spiele für die Ducks gewonnen.


ST. LOUIS BLUES (29-17-2) - LOS ANGELES KINGS (27-16-5)

St. Louis Blues - Los Angeles Kings 2:1 OT (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) - Serie: 1-0

Tore: 1:0 Steen (10./PP), 1:1 Williams (60.), 2:1 Steen (74./SH).

Spannung und Dramatik pur im Scottrade Center! Nach der Führung durch Alexander Steen im ersten Drittel verpassen es die Blues, ein zweites oder drittes Tor nachzulegen. Kings-Goalie Jonathan Quick (40 Saves) hält den amtierenden Champion im Alleingang im Spiel.

32 Sekunden vor der Schluss-Sirene rettet dann Justin Williams die Kings mit seinem Treffer in die Overtime. Als Blues-Verteidiger Kevin Shattenkirk in der Verlängerung eine 2-plus-2-Minuten-Strafe wegen hohen Stocks absitzen muss, finden die Kings die große Chance vor, das Spiel für sich zu entscheiden.

Doch ausgerechnet Star Quick wird in dieser Phase zum Sargnagel. Der Keeper vergeigt die Scheibe lässig hinter dem Tor und Alexander Steen sagt danke. Er juxt Quick den Puck ab, kurvt vor das Tor und schiebt locker mit der Rückhand ein. Ein katastrophaelr Fehler des letztjährigen Stanley Cup MVP.

"Wenn wir gewinnen, dann hake ich so einen Fehler sofort ab. Wenn wir - wie eben passiert - auf diese Weise verlieren, dann hake ich das auch sofort ab. Es macht keinen Unterschied. Wir werden versuchen, Spiel zwei zu gewinnen", stellt sich Quick nach dem Spiel den Journalisten.

Die Blues beenden mit dem Sieg eine Acht-Spiele-Niederlagenserie gegen das Team, das sie letztes Jahr per Sweep aus den Playoffs beförderte.

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