1:3! Die Devils wehren den ersten Matchpuck ab

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Die Los Angeles Kings vergeben im Stanley Cup-Finale der nordamerikanischen Eishockey-Liga (NHL) den ersten Matchpuck zum ersten Titel der Vereinsgeschichte.

Die New Jersey Devils wiederum vermeiden mit einer starken Leistung den peinlichen 0:4-Sweep in den Finals um die begehrteste Eishoxkey-Trophäe der Welt.

Kings führen in der Finalserie 3:1

Nach drei Siegen kassieren die Kalifornier gegen die New Jersey Devils eine 1:3-Heim-Niederlage. New Jersey, das im fünften Spiel in der Nacht auf Sonntag Heimrecht besitzt, verkürzt in der "Best-of-seven"-Finalserie auf 1:3.

In der 56. Minute erzielt wieder einmal Adam Henrique das entscheidende Tor für die Devils. Der Rookie beendete bereits zwei der drei vorangegangen Playoff-Serien mit Treffern in der Verlängerung.

Führung und Ausgleich nach 48 Minuten

Nach zwei torlosen Dritteln schießt der Tscheche Patrick Elias (48.) die anrennenden Gäste in Führung, ehe Kings-Verteidiger Drew Doughty eine Minute später in der Überzahl der Ausgleich glückt.

New Jerseys routinierter Goalie Martin Brodeur (21 Saves) und Superstar Ilja Kovalchuk - er trifft in der Schlussminute ins leere Tor - sorgen für den Endstand.

Spiel 5 wieder an der Ostküste

Spiel fünf findet in der Nacht auf Sonntag (ab 2 Uhr) wieder an der Ostküste statt. Die Devils stehen erneut mit dem Rücken zur Wand. Gelingt New Jersey jenes Kunststück, das die Toronto Maple Leafs vor 70 Jahren voillbrachten? Toronto drehte 1942 in den Finals ein 0:3 noch um und jubelte am Ende über den Stanley-Cup-Sieg.

Three Stars: Henrique, Doughty, Brodeur

Der 22-Jährige Adam Henrique wird nach seinem Game-winning-Goal zum Spieler des Abends gewählt. Kings-Torschütze Drew Doughty und der 40-jährige Devils-Goalie Martin Brodeur sind die beiden weiteren "Three Stars".

"Wir wollten unbedingt, dass sie noch einmal nach New Jersey kommen", erklärt Star-Goialie Brodeur nach Spiel 4 und fügt hinzu: "Wir müssen sowieso zurück. Mit einem Sieg in der Tasche fällt die Rückkehr leichter."

Henrique lebt seinen Kindheitstraum

Adam Henrique lebt gerade seinen Kindheits-Traum: "Ja, es ist lustig. Jedes King träumt davon einmal um den Stanley Cup zu spielen. Wir wissen, dass es schwierig wird noch einmal zurück zu kommen. Aber wir wissen, dass wir das drauf haben. Wir können auch die weiteren drei Partien gewinnen. Das wissen wir."

Kings verpassen Oilers-Rekord

Durch die erste Niederlage in der Finalserie verpassen es die Kings, den Rekord der Edmonton Oilers einzustellen.

Edmonton gewann 1988 in nur 18 Playoff-Partien den Stanley Cup. Los Angeles, als Nummer acht der Western Conference in die Playoffs gestartet, hält in der bisherigen K.o.-Runde bei 15 Siegen und drei Niederlagen.

Kings-Kapitän will "Reset-Button drücken"

Dustin Brown, Kapitän der Kings, meint nach der 1:3-Niederlage: "Die Devils haben spät, aber doch einen Weg gefunden, uns ein Tor zu erzielen. Wir müssen jetzt den Reset-Button drücken. Wir sind in den Playoffs nun zum vierten Mal in dieser Situation und wir sind noch jedes Mal mit einem starken Spiel zurück gekommen."

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