Kings vor erstem Finaleinzug seit 1993 unter Gretzky

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Die Los Angeles Kings stehen kurz vor dem Einzug ins Stanley-Cup-Finale.

Das Team von Coach Darryl Sutter gewinnt auch Spiel drei der NHL-Serie gegen die Phoenix Coyotes mit 2:1 und könnte nun am Sonntag zu Hause den Sweep klar machen.

Der erst zweite Conference-Titel ist zum Greifen nahe. Zuletzt gelang dies im Jahre 1993 unter der Führung der NHL-Cracks Wayne Gretzky und Luc Robitaille.

Dabei muss das Team aus Los Angeles erst einmal einen kurzen Schockzustand verdauen.

Erstmalige Führung gibt Coyotes nur kurz Hoffnung

Schließlich schaffen es die Phoenix Coyotes, zum ersten Mal in der Best-of-seven-Serie der Western-Conference-Finals in Führung zu gehen.

Daymond Langkow bringt die Hausherren schon in Minute zwei in Führung, doch die Freude währt nur kurz.

Anze Kopitar sorgt nur zwei Minuten später für den Ausgleich und bringt die Kings früh im zweiten Drittel wieder auf Kurs.

"Wir wollten mit einer Führung im Rücken spielen, aber wir hatten keine Chance", hält Mikkel Boedker fest.

"Sie fuhren einen Konter und kamen gleich wieder zurück. Sie haben ein gutes Team, das wissen wir, aber die Serie ist noch nicht vorbei. Wir haben noch immer Zeit, zu gewinnen."

Kings haben das Ziel vor Augen

Zu Beginn des Schlussdrittels sind die Verhältnisse aus Sicht der King wieder hergestellt. Dwight King gelingt der Siegtreffer.

Goalie Jonathan Quick musste sich erst zum dritten Mal in der Serie geschlagen geben, im Endeffekt stellt er aber einmal mehr mit 18 Saves seine Klasse unter Beweis.

Damit baut das Heimteam seine Postseason-Statistik auf 11:1 auf und macht sich nach langer Zeit wieder Hoffnungen auf die große Krönung.

Schließlich ging man in der 44 Jahre langen Franchise-Historie leer aus.

"Phoenix war heute schon viel besser, aber wir haben einen Weg gefunden, zu gewinnen", findet Kapitän Dustin Bron passende Worte für den Erfolg.

Enttäuschung bei den Coyotes

Bei den Coyotes überwiegt nach drei verlorenen Duellen gegen die Kings in Serie die Enttäuschung.

"Keiner von uns hat geplant, in ein 0:3-Loch zu fallen", bringt es Captan Shane Doan auf den Punkt.

"Ich glaube nicht, dass es Zweifel sind, aber ich denke, es ist Enttäuschung."

Auch die Statistik wird ihn kaum trösten können. Schließlich ist es bereits die dritte Serie in Folge in den Western Conference Finals, in denen ein Team vor dem Sweep steht.

Am Sonntag stehen sich die zwei Franchises zum vierten und vielleicht letzten Mal in diesem Jahr gegenüber.

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