Los Angeles gewinnt erstes Finalspiel

Aufmacherbild
 

Die Auswärts-Serie der Los Angeles Kings geht weiter.

Das Team aus Kalifornien hat das erste Spiel der „best of seven“-Serie im Stanley-Cup-Finale auswärts gegen die New Jersey Devils mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen und ist nur mehr drei Siege vom ersten Titelgewinn seit der Teamgründung 1967 entfernt.

Kopitar entscheidet das Spiel

Held des Abends war der Slowene Anze Kopitar, der Devils-Keeper Martin Brodeur nach 8:13 Minuten in der Overtime nach einem Konter überwinden kann.

Damit verbuchte Los Angeles den neunten Auswärtssieg in Folge in der Postseason. Eine Marke, die noch keine Mannschaft erreicht hat.

„Wir denken momentan nicht an die Serie. Wir haben das erste Spiel gewonnen und konzentrieren uns jetzt auf das zweite, das wir natürlich auch gewinnen wollen. Das ist alles“, so Center Jarrett Stoll.

Los Angeles geht in Führung

Die Kings erzielten das erste Tor des Abends. Jordan Nolan schnappte sich den Puck im Verteidigungsdrittel der Devils und spielte hinter dem Tor auf Colin Fraser, der direkt abzog und nach 9:56 Minuten auf 1:0 für die Gäste stellte.

New Jersey zeigte sich von diesem Treffer geschockt und wurde kaum mehr gefährlich. Vor allem im Mitteldrittel fand das Team kein Mittel gegen die gut stehende Kings und es dauerte mehr als 14 Minuten ehe die Hausherren den ersten Schuss auf das Gehäuse von Jonathan Quick abgaben.

Kurioser Ausgleich

Bezeichnenderweise fiel der Ausgleichstreffer auf kuriose Weise.

LA-Defender Slava Voynov lenkte den Puck nach einem Schuss von Anton Volchenkov eine Minute und 12 Sekunden vor der zweiten Unterbrechung unglücklich mit der Brust ins eigene Tor ab.

Jonathan Quick, der insgesamt nur 17 Schüsse zu halten hatte, war machtlos.

Fayne lässt gute Chance liegen

Im Schlussabschnitt neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Einzig Devils-Verteidiger Mark Fayne fand eine gute Einschussmöglichkeit vor, die er jedoch ausließ.

„Es ist hart zu wissen, dass das Tor wahrscheinlich unseren Sieg bedeutet hätte. Aber es ist auch motivierend, dass wir diese Möglichkeiten überhaupt hatten.

In der Overtime gaben die Devils dann den Ton an, ehe Kopitar nach Vorlage von Justin Williams ungedeckt vor Brodeur auftauchte und  aus kurzer Distanz traf.

Spiel zwei am Samstag

„Wir haben alle gehofft, dass er den Puck unter Kontrolle bekommt“, so Verteidiger Rob Scuderi. „Als er die Scheibe kontrollierte, hatte man sofort das Gefühl, dass er sie reinmachen wird.“

Spiel Nummer zwei folgt am Samstagabend (Ortszeit) wieder in New Jersey.

Falls die Kings erneut als Sieger vom Platz gehen sollten, hätten sie die Möglichkeit den Stanley Cup zu Hause in Los Angeles zu gewinnen.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen