Eine Mauer namens Holtby

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Washington erzwingt gegen Rangers Spiel sieben

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Die Washington Capitals dürfen weiterhin vom Finale der Eastern Conference träumen. Zu verdanken haben dies die Hauptstädter ihrem Goalie Braden Holtby, der fast im Alleingang in Spiel sechs den New York Rangers den Zahn zog.

Die Caps setzten sich zu Hause knapp mit 2:1 durch und der gerade mal 22-jährige Kanadier wehrte nicht weniger als 30 Schüsse auf sein Tor ab. Im Vergleich: Sein Gegenüber Henrik Lundquist musste von 23 Versuchen zwei passieren lassen.

Unerfahren, aber ganz gelassen

Dabei war Holtby vor der Saison gar nicht als Stammkeeper vorgesehen, bekam nur durch Verletzungen der beiden anderen Torhüter Tomas Vokoun und Michal Neuvirth die Chance sich zu beweisen. Aus diesem Grund hat der Kanadier lediglich 35 NHL-Spiele auf dem Buckel und avancierte im wichtigen Spiel sechs zum Matchwinner für Washington.

„Er ist ein ganz ruhiger Typ. Ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe und er spielt nun schon auf diesem Niveau seit der Serie gegen Boston. Bereits im Vormittagstraining und beim Aufwärmen ist er unglaublich fokussiert und er war einfach unglaublich“, schwärmte sein Teamkollege Joel Ward.

Ovechkin mit früher Führung

Einen Schuss musste Holtby dann aber doch passieren lassen. Marian Gaborik bezwang den Schlussmann 50 Sekunden vor der Schlusssirene, am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik. Denn zuvor hatten für die Hausherren Superstar Alex Ovechkin (2.PP) und Jason Chimera (31.) eine 2:0-Führung herausgeschossen.

„Einer ihrer Spieler rutsche weg und so hatte Ovechkin freie Schussbahn. Aus dieser Position verfehlt er das Tor nicht sehr oft“, freute sich Trainer Dale Hunter über die Qualität des Russen.

Der Kapitän der Hauptstädter kam in Überzahl  zwischen den Bullykreisen an die Scheibe und hämmerte diese per Onetimer in die Maschen.

Spiel sieben bei den Rangers

Aber nicht nur der Torschütze des 1:0 wurde explizit von seinem Übungsleiter gelobt, auch Chimera wurde in den Ausführungen Hunters nach dem Spiel berücksichtigt.

„Er spielt schon das ganze Jahr auf konstant gutem Niveau. Er ist sehr schnell und hat diese Siegermentalität. Ein Arbeiter, der auch im Penaltykilling für uns sehr wichtig ist“, so der Coach.

Die drei Protagonisten des Sieges, Holtby, Ovechkin und Chimera,  haben aber keine Zeit sich auszuruhen, müssen sie doch bereits in der Nacht auf Sonntag im Madison Square Garden antreten.

In der Heimstätte der Rangers geht es im alles entscheidenden Spiel sieben um den Einzug ins Conference-Finale, wo die New Jersey Devils bereits warten.

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