Österreicher-Duell an Nödl

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Erneute Pleite für die New York Islanders und Michael Grabner. Im Österreicher-Duell gegen die Carolina Hurricanes mit Andreas Nödl setzte es trotz dreimaliger Führung eine 4:6-Niederlage.

Frans Nielsen (3.PP), John Tavares (26.PP) und Matt Moulson (28.PP, 52.PP) trafen für die New Yorker, Tim Wallace (14.), Jeff Skinner (26.), Jiri Tlusty (41., 60.EN), Alexander Semin (46.) und Eric Staal (50.) waren für die Hurricanes erfolgreich.

Die Islanders spielten zwar ein überragendes Powerplay, waren Carolina im Fünf gegen Fünf aber unterlegen. „Wir müssen einen Weg finden, auch ohne Überzahl in der Offensive gefährlich zu werden“, analysierte Coach Jack Capuano.

Damit warten die Islanders nun schon seit fünf Spielen auf einen Sieg. Grabner stand 14:00 Minuten auf dem Eis und verbuchte drei Schüsse aufs gegnerische Tor, Nödl kam zwar nur auf 8:59 Minuten Eiszeit, lieferte aber die Vorlage zum 1:1.

Überraschung in Columbus

Für die Überraschung des Spieltags sorgten die Columbus Blue Jackets, die die San Jose Sharks mit 6:2 nach Hause schickten. Es war erst der vierte Sieg im 13. Spiel für die Franchise aus Ohio.

„Es ist ganz einfach, das Team, das härter arbeitet, gewinnt“, stellte Sharks-Coach Todd McLellan nüchtern fest.

Stanley-Cup-Sieger Los Angeles gab beim 4:1 gegen St. Louis ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Bei den Blues verletze sich Goalie Jaroslav Halak beim Aufwärmen, sein Ersatz Brian Elliot konnte die vierte Heimniederlage in Folge trotz 19 gehaltener Schüsse nicht verhindern.

Blues-Kapitän David Backes ging nach der Partie mit seinen Teamkollegen hart ins Gericht: „ Wir haben zu viele Spieler auf dem Eis, die nur auf den persönlichen Erfolg, das nächste Tor, den nächsten Punkt aus sind, anstatt die Checks fertig zu fahren oder Schüsse zu blocken.“

Toronto setzt Lauf fort

In bestechender Form befinden sich derzeit die Toronto Maple Leafs. Die Kanadier gewannen gegen die Philadelphia Flyers dank eines starken Mittelabschnitts mit 5:2 und feierten bereits den vierten Sieg in Folge.

Der Sieg wurde jedoch teuer bezahlt. Torhüter James Reimer musste im zweiten Drittel mit einer Unterkörperverletzung vom Eis. „Er wird wahrscheinlich eine Zeit lang ausfallen, nach weiteren Untersuchungen werden wir mehr wissen, so Coach Randy Carlyle.

Die Phoenix Coyotes besiegten die Colorado Avalanche nach Overtime mit 3:2. Niemand Geringerer als Kapitän Shane Doan erzielte den Siegtreffer in der Verlängerung.

Bis ins Shootout musste Minnesota gegen Calgary. Nach Treffern von Kyle Brodziak (19.) und Jiri Hudler (22.) verwandelten Zach Parise und Mikko Koivu ihre Penaltys, auf Seiten der Flames war nur Hudler erfolgreich.

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