Vanek bei Niederlage ohne Punkt

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Kantersieg für Rangers, Revanche für Brunis

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Nichts wurde aus dem angepeilten dritten Sieg in Folge für Thomas Vanek und seine Buffalo Sabres.

Die Franchise aus dem Bundesstaat New York musste sich vor heimischem Publikum den Boston Bruins nach Toren von Tyler Ennis (39.) bzw. Brad Marchand (28.), Patrice Bergeron (48./PP) und Milan Lucic (60./EN) mit 1:3 geschlagen geben.

Zwar konnten sich die Sabres wieder einmal auf Torhüter Ryan Miller verlassen, der 38 der auf sein Tor abgefeuerten Schüsse abwehren konnte, offensiv waren Vanek und Co. allerdings zu harmlos. Vor allem der zur Zeit in Hochform agierende Österreicher ließ seine Torgefährlichkeit vermissen.

Verbuchte der punktebeste NHL-Spieler im ersten Saisonaufeinandertreffen noch fünf Scorerpunkte, ging er diesmal leer aus und beendete die Partie mit nur einem Torschuss und einem Plus/Minus Rating von -1.

„Unsere Top-Spieler wirkten heute etwas müde“, führte Coach Lindy Ruff die Niederlage auf die Tatsache zurück, dass die Bruins-Spieler einen Tag mehr Pause hatten.

Blackhawks bauen Serie aus

Chicago konnte hingegen mit einem 3:0-Sieg gegen Nashville den vierten Sieg in Folge einfahren.

Vater des Erfolgs war Goalie Corey Crawford, der mit 17 gehaltenen Schüssen seinen sechsten Karriere-Shutout feierte. Die Tore steuerten Marcus Kruger, Jonathan Toews und Patrick Kane bei.

Jetzt wartet auf das punktebeste Team der NHL eine Serie von sieben Heimspielen in Folge.

Auch in der Partie der Edmonton Oilers gegen die Columbus Blue Jackets stand ein Torhüter im Mittelpunkt. Devan Dubnyk verhalf den Kanadiern mit 40 Paraden zu einem 3:1-Auswärtssieg.

Last-Second –Sieg für Detroit

Einen Sieg in buchstäblich letzter Sekunde durften die Fans der Detroit Red Wings bejubeln. Jonathan Ericsson traf in der heimischen Joe Luis Arena 4,5 Sekunden vor der Schlusssirene zum 3:2 über den regierenden Stanley-Cup-Champion Los Angeles Kings.

Zuvor egalisierten Anze Kopitar (20.) und Alec Martinez (60.) die frühe Führung der Red Wings durch Pavel Datsyuk (6./PP) und Damien Brunner (18.).

Aber auch in dieser Partie durfte sich vor allem der Keeper der Heimischen feiern lassen. Jimmy Howard kam bei 47 gehaltenen Schüssen auf eine Save-Percentage von 95,7 Prozent.

Erzrivalen gewinnen

In der Atlantic Divison setzte sich New Jersey im Spitzenspiel gegen Verfolger Pittsburgh mit 3:1 durch und führt die Eastern Conference weiter an.

David Clarkson, der während des Lockouts fünf Spiele für RB Salzburg absolvierte, avancierte mit zwei Toren zum Matchwinner. Insgesamt hält Kanadier nun bereits bei neun Saisontreffern, nur Vanek (11) ist in dieser Statistik vor ihm zu finden.

Divison-Konkurrent und Erzrivale New York Rangers fertigte die Tampa Bay Lightning mit 5:1 ab. Carl Hagelin brachte die Heimmannschaft bereits nach 31 Sekunden in Führung, nach dem 2:0 durch Ryan Callahan (16.) war es erneut Hagelin (30.), der Gäste-Keeper Mathieu Garon überwinden konnte.

Nach dem Anschluss durch Vincent Lecavalier (35.), stellten Arron Asham (53.) und Superstar Rick Nash (60.) den Endstand her.

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