Sweep! Boston im Endspiel

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Sweep gegen Penguins! Boston spielt um Stanley Cup

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Der TD Garden stand Kopf!

Nur zwei Saisonen, nachdem 2011 der 39-jährige Titelfluch beendet worden war, haben die Boston Bruins ihr nächstes Rendezvous mit "Lord Stanley".

Das Traditionsteams aus Massachusetts setzte sich auch im vierten Spiel gegen die Nummer eins des NHL-Ostens, die Pittsburgh Penguins, durch und fügte dem als Titelfavoriten geltenden Star-Ensemble damit eine bittere Schmach zu.

In der finalen Begegnung der Serie avancierten Verteidiger Adam McQuaid beziehungsweise Goalie Tuukka Rask mit seinem zweiten Shutout gegen die Penguins zu den Helden.

PITTSBURGH PENGUINS - BOSTON BRUINS

Boston Bruins - Pittsburgh Penguins 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) - Serie: 4:0

Tor: 1:0 McQuaid (56.).

Der Sweep ist perfekt!

Der erste Finalist um den Stanley Cup sind die Boston Bruins.

Nach dem bisherigen Verlauf der Finalserie in der Eastern Conference mag dies keine große Überraschung mehr sein – die Deutlichkeit, mit der sich der Champion von 2011 gegen den Favoriten Pittsburgh Penguins durchsetzte, ist jedoch durchaus eine Sensation.

Letztlich entzauberte man Sidney Crosby und Co. in der Serie mit 4:0, ihr finales Heimspiel entschieden die Bruins durch ein Goldtor von Verteidiger Adam McQuaid in Minute 56 mit 1:0 für sich.

Nur zwei Penguins-Tore in vier Spielen

Beinahe schockierend ist der Umstand, dass die hochkarätige Offensive der Penguins in den vier Partien insgesamt nur mickrige zwei Tore zustande brachte.

Wie Superstar-Kollege Evgeni Malkin gelang auch Crosby in der kompletten Serie nicht ein einziger Punkt.

„Er ist der beste Spieler der Welt, aber wir haben gegen ihn einen Super-Job erledigt“, freute sich Bostons Center Patrice Bergeron.

26 Saves von Rask

Goalie Tuukka Rask parierte alle 26 Schüsse auf sein Gehäuse, darunter befanden sich jedoch überschaubar viele gefährliche. Dennoch heimste der Finne ein Extralob von Bergeron ein:

„Er ist der Grund, warum wir so weit gekommen sind. Wir haben die ganze Zeit unser Spiel durchgezogen, und in ihrer Zone jede Menge Druck ausgeübt.“

Der Finaleinzug der Bruins ist umso bemerkenswerter, als sie in der ersten Playoff-Runde nur haarscharf am Aus vorbeigeschrammt waren. In Spiel 7 der Serie gegen die Toronto Maple Leafs lagen sie im Schlussdrittel bereits mit drei Toren in Rückstand, konnten die Partie jedoch drehen.

„Original-Six“-Duell um Stanley-Cup?

„Das scheint bereits eine halbe Ewigkeit zurückzuliegen“, erkläret Milan Lucic, der mit der Performance im abschließenden Kräftemessen mit Pittsburgh nur bedingt zufrieden war: „In den ersten beiden Dritteln haben wir fehleranfällig gespielt, wir haben uns jedoch gesagt: ‚Wir müssen noch ein Drittel gewinnen, um die Serie zu gewinnen.‘“

Gesagt, getan. Im Stanley Cup warten entweder die Chicago Blackhawks oder Titelverteidiger Los Angeles Kings – Erstere führen in der Final-Serie der Western Conference mit 3:1.

Sollte sich das Team aus der „Windy City“ durchsetzen, würden sich erstmals seit 1979 zwei Mitglieder der „Original Six“, den sechs Gründungs-Franchises der NHL, im Kampf um den Stanley Cup duellieren.

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