"Nabby" beschert den Islanders wichtigen Erfolg

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Die NY Islanders pirschen sich an die Playoff-Plätze heran. In der Nacht auf Mittwoch untermauerten sie ihre Ambitionen.

Michael Grabner und seine Kollegen sorgten bei den Philadelphia Flyers für eine Überraschung. Dank eines überragenden Evgeni Nabokov feierte man einen 1:0-Shootout-Triumph.

"Er gewann das Spiel für uns. Wir haben nicht gut gespielt, dafür umso härter gekämpft. Er hielt die Schüsse und wir haben kaum Rebounds zugelassen. Er war unglaublich, hatte viele Big Saves", wusste Frans Nielsen, wem der Dank gebührt.

Während im Shootout Danny Briere und Wayne Simmonds am Schlussmann verzweifelten, konnten die Islanders ihre beiden Versuche verwandeln.

45 Mal probiert, 45 Mal ist nichts passiert

"Nabokov war schon in der Ecke, bevor wir überhaupt geschossen haben. Ich weiß nicht, ob er derart schnell ist oder einfach die Spielzüge gut gelesen hat", so Flyers-Star Jaromir Jagr, der selbst vier Mal auf das "Isles"-Tor feuerte. Insgesamt versuchten es die Hausherren 45 Mal, aber ohne Erfolg.

"Er war großartig", sang Head Coach Jack Capuano die Lobeshymne weiter: "Die Flyers hatten eine Vielzahl an Schüssen, aber Nabby war mit Key-Saves zur Stelle." Auch im Penaltyschießen hielt der 36-jährige Russe den Kasten sauber.

Indes bezwangen sowohl Nielsen als auch Topscorer John Tavares Flyers-Goalie Ilya Bryzgalov, der bis zum Penaltyschießen nur 18 Schüsse entschärfen musste. Besonders Ersterer hatte doppelten Grund zur Freude.

Playoff-Ränge rücken näher

Der 27-jährige Center unterzeichnete im Vorfeld einen Vier-Jahres-Kontrakt, der ihm kolportierte elf Millionen Dollar einbringt. "Ich bin wirklich stolz, in der Organisation zu bleiben. Die Islanders sind in einer Phase der Entwicklung, von deren Erfolg ich überzeugt bin. Ich kann es nicht erwarten, mitzuhelfen", freut sich Nielsen, der bislang 25 Scorerpunkte verbuchte.

"Ovi" trifft, Vokoun hält und die Caps siegen

ÖEHV-Crack Grabner, der 15:12 Minuten auf dem Eis stand, blieb beim wichtigen Auswärtssieg ohne Zählbares. Für die Islanders sieht es in der Eastern Conference nun nicht mehr so düster aus. Als Elfter beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer neun Punkte. Zudem hat man vier Spiele weniger als die achtplatzierten Ottawa Senators - die Hoffnung lebt.

Die Rangers, Stadtrivale und Tabellenführer, verloren bei den New Jersey Devils mit 0:1. Bereits im ersten Abschnitt besorgte David Clarkson die Entscheidung.

Vokoun beschert Capitals den Sieg

Für die Washington Capitals avancierte Tomas Vokoun zum alles überragenden Mann. Vor heimischer Kulisse entnervte der Goalie die Florida Panthers mit 42 gehaltenen Schüssen, während an vorderster Front Superstar Alex Ovechkin einen Doppelpack schnürte.

Die Pittsburgh Penguins mussten sich im Shootout nach 14 Versuchen in Montreal mit 2:3 geschlagen geben. Die Entscheidung zu Gunsten der Canadiens besorgte Tomas Plekanec.

Die Vancouver Canucks zwangen die Nashville Predators „bereits“ nach zwölf Penalties mit 4:3 in die Knie. Alexander Edler beendete das muntere Penaltyschießen.

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