Blackhawks reisen mit 2:0-Führung nach Los Angeles

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Der Titelverteidiger steht mit dem Rücken zur Wand.

Die Los Angeles Kings verlieren auch Spiel zwei im United Center gegen die Chicago Blackhawks und liegen in der "best-of-seven"-Serie mit 0:2 zurück.

Die Gastgeber behalten mit 4:2 die Oberhand und haben nun die Möglichkeit, in Kalifornien den ersten Matchpuck zu erzwingen.

CHICAGO BLACKHAWKS - LOS ANGELES KINGS
Chicago Blackhawks - Los Angeles Kings 4:2 (2:0, 2:1, 0:1) - Serie 2:0

Tore: 1:0 Shaw (2.), 2:0 Seabrook (20.), 3:0 Bickell (28.PP), 4:0 Handzus (30.), 4:1 Carter (39.), 4:2 Toffoli (59.PP)

"Wir hatten einige gute Schüsse, daneben hatten wir auch ein paar gut gespielte Gegenangriffe. Ich denke, es wird weiter ein großer Kampf mit ihm sein. Manchmal gehen die Pucks einfach rein."

Mit diesen Worten beschrieb Blackhawks-Coach Joel Quenneville die Performance der Blackhawks gegen den ansonsten so überragenden Kings-Goalie Jonathan Quick.

Viermal konnten sie den letztjährigen Conn-Smythe-Gewinner überwinden und zwangen ihn damit Mitte des zweiten Drittels für Backup-Goalie Jonathan Bernier Platz zu machen.

Eine Seltenheit. Quick wurde zuletzt am 23. April 2010 in einem Playoff-Spiel herausgenommen. Auch vier Gegentreffer sind in der Postseason eine Seltenheit. Erstmals seit 34 Playoff-Spielen musste der 27-Jährige mehr als dreimal hinter sich greifen.

Quick geht im Mitteldrittel

Andrew Shaw und Brent Seabrook brachten Chicago früh auf die Siegerstraße, als Bryan Bickell im Powerplay und Michal Handzus bei einem Break innerhalb von 2:09 Minuten im zweiten Abschnitt auf 4:0 erhöhten, war es Quick zu viel.

Der Torhüter machte seinem Backup Bernier Platz, der in Folge nichts mehr zuließ. Aber auch die Blackhawks und Torhüter Corey Crafword, der 29 Schüsse abwehrte, erledigten ihren Job.

So kam der Titelverteidiger aus Los Angeles nur mehr zum Anschluss durch Jeff Carter, kurz vor Spielende betrieb Tyler Toffoli in Überzahl Ergebnis-Kosmetik.

"Wir haben einfach keinen Weg gefunden, die Blackhawks haben ihren Job erledigt, wir nicht", so die nüchterne Analyse von Quick.

Jetzt geht es für Spiel drei und vier nach Los Angeles, wo die Kings seit 14 Spielen unbesiegt sind.

"Wenn du 14 Spiele in Folge gewinnst, kommt irgendwann die Zeit zu verlieren", so Chicago Stürmer Patrick Kane. "Hoffentlich sind wir die Mannschaft, die diese Serie beendet. Es wird eine enorm wichtige Partie."

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