Bruins lassen Pens keine Chance

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Blackhawks mit knappem Sieg - Bruins überraschen

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Die Chicago Blackhawks stellen mit einem 2:1-Heimsieg gegen die defensiv-starken Los Angeles Kings in der "best-of-seven"-Serie der Western-Conference-Finals auf 1:0.

Im Osten sind es die Boston Bruins, die sich überraschend klar mit 3:0 bei den Pittsburgh Penguins durchsetzen, und in der Serie in Führung gehen.

PITTSBURGH PENGUINS - BOSTON BRUINS

 Pittsburgh Penguins - Boston Bruins 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) - Serie: 0:1

Tore: 0:1 Krejci (9.), 0:2 Krejci (45.), 0:3 Horton (48.)

Was braucht es, um gegen eine überragende Offensive rund um Sidney Crosby, Evgeni Malkin, Jarome Iginla, James Neal und Chris Kunitz zu stoppen? Eine geschlossene Mannschaftsleistung, wie David Krejci meint. "Die Leute sind im Moment die besten Spieler der Welt. Wir haben keine Leute wie sie. Wir haben ein Team."

Der Tscheche bringt die tosenden Penguins-Fans im Consol Energy Center mit seinem Treffer in der 9. Minute bereits früh zum Schweigen. Der Treffer fällt gegen den Spielverlauf, die Penguins sind in der Anfangsphase das bessere Team. "Wir hatten Schwierigkeiten. Wir konnten sie nicht unter Druck setzen. Nach dem ersten Tor hat sich das geändert und wir wurden besser", bestätigt der Doppel-Torschütze.

Dennoch hat Boston im Anfangsdrittel Glück. Crosby und Co. scheitern drei Mal an der Stange. "Das sind die Playoffs. Ich denke, wenn wir ein paar Tore machen, reden wir jetzt nicht darüber. Wir haben vieles richtig gemacht. Schlussendlich musst du die Chancen nützen", spricht "Sid The Kid" den fehlenden Abschluss an.

Und wer die Tore nicht macht, bekommt sie. Dieses Sprichwort bewahrheitet sich auch im Eishockey. David Krejci (45.) und Nathan Horton (48.) entscheiden das Spiel im Schlussdrittel binnen drei Minuten.

Bruins-Goalie Tuukka Rask lässt bei 29 Schüssen auf seinen Kasten keinen Treffer zu und feiert das erste Playoff-Shutout seiner Karriere.

CHICAGO BLACKHAWKS - LOS ANGELES KINGS
Chicago Blackhawks - Los Angeles Kings 2:1 (0:1, 2:0, 0:0) - Serie 1:0

Tore: 0:1 Williams (15.), 1:1 Sharp (33.), 2:1 Hossa (37.)

Die Chicago Blackhawks setzen ihre beeindruckende Serie fort. Wenn die Truppe aus der "Windy City" in den heurigen Playoffs nach zwei Dritteln führt, setzt es einen Sieg. Gegen die Los Angeles Kings ist dies bei keiner Niederlage nach Führung vor dem Schlussabschnitt bereits zum sechsten Mal der Fall.

Doch bis dahin ist es für die "Hawks" ein hartes Stück Arbeit. Justin Williams bringt Los Angeles im ersten Drittel (15.) in Führung. Die Hausherren beißen sich die Zähne ein ums andere Mal an Kings-Tormann Jonathan Quick aus.

"Wir wussten, dass wir in eine Serie mit Quick als gegnerischen Goalie gehen werden. Er ist ein großartiger Tormann. Wir haben alles aufgeboten und sind aggressiv zum Tor gegangen. Wir müssen diese harte Arbeit vor dem Netz fortsetzen", streut Chicago-Center Dave Bolland dem Schlussmann Rosen.

Im Mittelabschnitt ist es aber so weit. Patrick Sharp (33.) besorgt mit seinem achten Playoff-Treffer den Ausgleich. Nur vier Minute später fälscht Marian Hossa die Scheibe unhaltbar ab und bringt die Gastgeber in Führung (37.)

Die Mannen aus Kalifornien sparen nach der Niederlage nicht mit Selbstkritik. Stürmer Jarret Stoll nimmt sich kein Blatt vor den Mund: "Wir haben es nicht verdient, das Spiel zu gewinnen. So einfach ist es. Ich denke, keiner von uns kann heute sagen, wir hätten es verdient, zu gewinnen. Also haben wir verloren."

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