Vanek will bleiben, aber...

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Vanek würde gerne bleiben, aber...

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Den Buffalo Sabres droht wieder ein frühes Saisonende.

Nach dem 0:2 am Ostersonntag zu Hause gegen die Boston Bruins (ohne den verletzten Thomas Vanek) würden die Sabres ein kleines Eishockey-Wunder benötigen, um noch ins Play-off zu kommen.

Buffalo wird wohl zum vierten Mal in den vergangenen sechs Jahren den Aufstieg verpassen, daher wird ein Umbau der Mannschaft erwartet.

Österreichs Stürmerstar Vanek würde gerne in Buffalo bleiben, überlegt aber auch Alternativen, sollte der Umbau langfristig angelegt sein.

Wird noch getradet?

Vaneks Vertrag in Buffalo läuft noch ein Jahr, genauso wie jener von Kapitän Jason Pominville (30) und Torhüter Ryan Miller (32). Dass alle drei im nächsten Jahr verlängert werden, scheint unwahrscheinlich.

Sollte Buffalo wie erwartet heuer einen Neuaufbau der Mannschaft starten, würde jeder des Trios den Sabres im Gegenzug hohe Drafts oder gute junge Spieler einbringen.

Möglicherweise wird Buffalo schon in der bis Mittwoch laufenden Transferperiode aktiv. General Manager Darcy Regier hat am Samstag erklärt, dass man für alle Angebote offen sei.

"Ich würde gerne bleiben"

Vanek betonte am Ostersonntag, dass er gerne auch über das Jahr 2014 hinaus verlängern würde.

"Ich würde wirklich gerne bleiben. Ich mag diese Gegend und habe meine Familie hier aufgebaut", erklärte der Vater von drei kleinen Kindern.

"...dann würde man sich umschauen"

Allerdings hängt alles von den Plänen des Clubs ab. Ob längerfristiger Aufbau mit jungen Spielern oder Verpflichtung von aktuellen Top-Spielern, um im nächsten Jahr wieder angreifen zu können, ist für ihn entscheidend.

"Ich würde gerne wissen, in welche Richtung es geht. Wenn es eine Umbauphase von einem Jahr gibt, dann ist es okay, aber wenn es einen Zwei- oder Dreijahresplan gibt, dann würde man sich möglicherweise umschauen", zitierte die Zeitung "Buffalo News" den österreichischen Torjäger.

Der 29-jährige Steirer hat stets den Gewinn des Stanley Cups als sein großes Ziel angegeben. Buffalo war in den vergangenen Jahren allerdings weit davon entfernt.

Leopold zu den Blues

Seit dem Conference-Finale 2007 haben die Sabres keine einzige Play-off-Runde überstanden, nun droht die nächste enttäuschende Saison, weshalb einschneidende Änderungen anstehen.

Vanek hat bisher weder mit General Manager Regier noch mit dem milliardenschweren Eigentümer Terry Pegula über die Pläne des Clubs gesprochen. Dass es nicht so weitergeht, ist aber offensichtlich.

Langzeittrainer Lindy Ruff ist bereits am 20. Februar nach 16 Jahren als Chefcoach gefeuert worden, am Osterwochenende wurde Verteidiger Jordan Leopold an die St. Louis Blues abgegeben.

Torschütze Nummer eins

Vanek war in fünf der jüngsten sechs Jahre bester Torschütze seiner Mannschaft und ist auch aktuell die Nummer eins.

Mit 246 Toren in 576 Spielen im Grunddurchgang ist der Steirer schon der siebentbeste Torschütze der Clubgeschichte.

Mike Foligno (247), Craig Ramsay (252) und Danny Gare (267) wären heuer oder in der nächsten Saison in Reichweite.

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