Thomas Raffl hinterlässt starken Eindruck

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Seit Donnerstag läuft das Trainingscamp der Winnipeg Jets.

Österreichs Nationalteamkapitän Thomas Raffl scheint dennoch schon einen starken Eindruck hinterlassen zu haben.

"Manche Teile seines Spiels sind von NHL-Qualität, aber wir werden sehen, wie alles zusammenpasst", sagte Trainer Paul Maurice gegenüber der "Winnipeg Free Press."

"Gespannt, wie er sich in Testspielen schlägt"

"Mein erstes Bild von ihm: Wirklich gute Handarbeit, ein wirklich guter Schuss, stark am Puck und man merkt an seinen Bewegungen, dass er schon lange auf Pro-Niveau spielt", meinte Maurice.

Zusatz: "Ich bin gespannt, wie er sich in den Testspielen schlägt." Raffl selbst will sich in den kommenden Tagen als Teamspieler präsentieren: "Ich muss zeigen, dass ich der richtige Typ bin, den die Mannschaft auch braucht. Ich bin nicht hierher gekommen, um zu zeigen, wie unglaublich gut ich vor dem Tor bin. Dieses Team hat eine Fülle von Spielern, die vorne gut sind. Ich muss zeigen, dass ich ein kompletter Spieler bin und das Team durch mich erfolgreich sein wird."

Die NHL "ist mein lebenslanger Traum"

Als 29-Jähriger ist der Salzburger fast zehn Jahre älter als so manch andere Spieler, die in diesem Trainingscamp bei den Jets eine Chance erhalten. 

"Es ist mein lebenslanger Traum, in der NHL zu spielen. Das will ich erreichen, seitdem ich ein kleines Kind bin. Ich möchte diese Chance unbedingt nutzen", so Raffl, dessen Bruder Michael bei den Philadelphia Flyers zum Stammpersonal gehört.

Dementsprechend bestehe er auch nicht auf einen Einweg-Vertrag. Der Kärntner wäre auch bereit, den mühevollen Weg über das Farmteam zu gehen.

Auch Grabner erhält Lob von Trainer

Auch Michael Grabner hat am Freitag mit den Toronto Maple Leafs in Halifax/Nova Scotia die Vorbereitung auf die am 7. Oktober startende Saison begonnen.

Grabner und Co. trainieren unter dem Star-Coach der Liga. Mike Babcock ist von Toronto mit einem Achtjahresvertrag mit 50 Mio. Dollar ausgestattet worden und soll die Maple Leafs zurück in die Erfolgsspur bringen.

Der Coach ist voll des Lobes für seinen neuen Flügelstürmer. "Er ist sehr schnell, ein guter Penalty-Killer (Unterzahl-Spieler), und auch wenn es bei den Islanders zuletzt nicht so gut gelaufen ist, er kann Tore schießen", sagte Babcock über den Villacher. Die Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit. "Einer der besten im Geschäft", sagte Grabner im Interview nach seinem ersten Training.

Transfer kam unerwartet

Grabner hat am Freitagvormittag vom Wechsel erfahren, als er zu Hause seine Übungen machte. Dass ein Transfer nicht ausgeschlossen war, wusste er. Dass er unmittelbar vor dem Beginn des Trainingslagers vollzogen wurde, kam aber offenbar doch überraschend.

"Es hat über den Sommer viele Gerüchte und Spekulationen gegeben. Ich habe es zu diesem Zeitpunkt aber nicht erwartet", erklärte der ÖEHV-Teamstürmer.

Nach einer enttäuschenden Saison, in der er mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte, ist Grabner voll Tatendrang. "Ich bin bereit", sagte er. "Ich will wieder zeigen, wie ich spielen kann."

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