"In erster Linie ist es eine Erleichterung"

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Don't panic, it's (still) Vanek.

Ein Spruch aus seiner Zeit in Buffalo bewahrheitete sich für Thomas Vanek am Samstagabend in Minnesota.

Österreichs NHL-Star musste zugegeben lange auf sein erstes Tor für sein neues Team warten, allerdings war es stets eine Frage der Zeit.

Gegen Lindy Ruff klappte es

Im zehnten Spiel hat es beim 4:1 seiner Wild zu Hause gegen die Dallas Stars mit dem langjährigen Buffalo-Trainer Vaneks, Lindy Ruff, endlich geklappt.

Im Powerplay bekam der 30-Jährige von Zach Parise den Puck perfekt aufgelegt, per Wrist Shot nagelte ihn der Steirer ins kurze Kreuzeck.

Danach? Kein Riesenjubel! Kein Grinsen! Business as usual.

"Ich bin kein großer Jubler, außer es ist ein wirklich wichtiges Tor", sagte Vanek nach der Partie. "Es ist aber in erster Linie eine Erleichterung da. Es hat nicht nach viel ausgesehen, aber es fühlte sich großartig an."

"Schön, beide Serien zu brechen"

Nicht nur, weil Vanek seine persönliche Torsperre - mit neun torlosen Spielen nach Saisonstart die zweitlängste seiner Karriere - brechen konnte, sondern auch jene der Wild im Powerplay.

Neun Spiele blieb Minnesota ohne Tor im Überzahlspiel, es war die diesbezüglich längste Durststrecke in der Klub-Geschichte.

"Es war auf jeden Fall noch besser, weil es im Powerplay war, wo wir ja zuletzt Probleme hatten. Es war schön, meine und die Powerplay-Serie des Teams gleichzeitig zu brechen."

Vanek stand wieder goldrichtig

Vanek, der nach dem Spiel als First Star ausgezeichnet wurde, stand wieder goldrichtig, dort, wo er sich in den USA einen Namen machte. "Da hat er eine ziemlich gute Karriere hingelegt", meinte etwa auch Parise.

"Darüber haben wir auch gesprochen. Das kleine Loch war frei, er ging rein und ich habe ihn hinter dem Verteidiger gefunden", beschrieb der Assistgeber.

Es war dies Vaneks 278. Treffer im 673. Regular-Season-Spiel, die Postseason eingerechnet fehlen ihm nur noch zwei Tore zum 300er.

Minnesota führt die Central Divison mit 14 Punkten vor Nashville an.

Niederlagen für Philly und Isles

Michael Raffl verbuchte indes bei der 1:2-Niederlage seiner Philadelphia Flyers bei den Florida Panthers zwar fünf Torschüsse, blieb aber ohne Scorerpunkt.

Mitchell (10.) und Ekblad (56.) schossen die Panthers mit ihren jeweils ersten Saisontoren 2:0 in Führung, ehe Lecavalier acht Sekunden vor Schluss der Ehrentreffer gelang.

Die New York Islanders unterlagen den San Jose Sharks ohne den nach seiner Leistenoperation noch verletzten Michael Grabner nach 1:0-Führung (Okposo/9.) mit 1:3.

Reimer, der Leafs-Held

Maple-Leafs-Goalie James Reimer parierte bei Torontos 3:2-Heimsieg gegen Chicago 45 der 47 Schüsse auf sein Gehäuse und wurde zum Spieler des Abends gekürt.

Kadri (15.), van Riemsdyk (26.) und Holland (43.) bzw. Richards (17.) und Seabrook (25.) erzielen die Tore.

Boston besiegte Ottawa dank eines Doppelpacks von Matt Fraser 4:2, Pittsburgh schoss Buffalo 5:0 ab, Tampa Bay kämpfte Washington 4:3 nieder und St. Louis besiegte Colorado nach Shootout 3:2.

New Jersey siegte gegen Columbus 3:2, die NY Rangers unterlagen Winnipeg Jets 0:1 im Penaltyschießen.

Edmonton unterlag Vancouver 2:3, Carolina bezwang Arizona 3:0 und feierte seinen ersten Saisonsieg.

Team

Spiele

Tore

Assists

Scorerpunkte

Buffalo (Regular)

598

254

243

497

Buffalo (Playoffs)

36

15

5

20

NY Islanders

47

17

27

44

Montreal (Regular)

18

6

9

15

Montreal (Playoffs)

17

5

5

10

Minnesota

10

1

7

8

Gesamt (ohne Playoffs)

673

278

286

564

Gesamt (mit Playoffs)

726

298

296

594

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