Österreich unterliegt der Schweiz

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Österreichs verjüngtes Eishockey-Nationalteam hat beim Österreich Cup in der Klagenfurter Stadthalle sein erstes Spiel gegen die Schweiz verloren.

Rot-Weiß-Rot musste sich den Eidgenossen am Freitagabend mit 1:4 (0:1,1:0,0:3) geschlagen geben. Der einzige Treffer der Österreicher gelang Dominique Heinrich in der 38. Minute.

Die Mannschaft von Trainer Manny Viveiros spielt damit beim Vier-Nationen-Turnier am Samstagnachmittag gegen die Slowakei, die zuvor Weißrussland 1:2 nach Verlängerung unterlegen war, um Platz drei.

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Die ohne den angeschlagenen Manuel Latusa angetretenen Österreicher begannen durchaus ambitioniert und verzeichneten auch die ersten Torschüsse des Spiels.

Rückstand durch Abwehrfehler

Aber sowohl Daniel Welser (2.) als auch Thomas Raffl (6.) scheiterten am Schweizer Keeper Reto Berra. In der Folge legten die Eidgenossen einen Zahn zu und nach einem Missverständnis zwischen den Verteidigern Martin Oraze und Stefan Ulmer hatte Ivo Rüthemann in der 13. Minute kein Problem, den Puck im Netz unterzubringen.

Weitere Torchancen vereitelte der hervorragend disponierte Bernhard Starkbaum im Tor von Rot-Weiß-Rot.

Heinrich mit dem Ausgleich

Im zweiten Drittel plätscherte die Partie über weite Strecken dahin. Trotz der optischen Überlegenheit der Schweizer kamen die Österreicher zu mehr Möglichkeiten, etwa durch Heinrich, der in der 26. Minute plötzlich alleine vor Berra auftauchte, aber am Keeper scheiterte.

Ein Zuspiel von Ulmer in der 38. Minute ließ sich Heinrich aber nicht mehr entgehen und traf aus kurzer Distanz.

Im letzen Abschnitt zeigten die Eidgenossen, dass sie derzeit ganz klar eine Klasse über das heimische Team zu stellen sind. Verteidiger Severin Blindenbacher brachte die Schweizer in der 44. Minute mit seinem Tor auf die Siegerstraße.

In der 53. Minute machte Andreas Ambühl den Sack für das Schweizer Team mit dem Tor zum 3:1 zu. Die Österreicher steckten allerdings trotz des Rückstands nie auf und erarbeitet sich noch die eine oder andere Chance, die aber nicht mehr zum Torerfolg führte.

Pöck und Raffl fraglich

Die Schweizer hätten sogar noch höher gewinnen können, Julien Sprunger scheiterte aber zwei Minuten vor Schluss bei einem Penalty an Starkbaum. Beim vierten Tor der Schweizer durch Benjamin Plüss in der 60. Minute hatte Starkbaum sein Tor bereits verlassen.

Besonders bitter: Mit Michael Raffl (Bauchmuskelzerrung) und Thomas Pöck (Schulter) mussten zwei Spieler das Eis verletzt verlassen und sind somit für das Spiel um Platz drei fraglich.

Rot-Weiß-Rot bleibt also weiterhin seit Februar 1997 gegen die Schweizer sieglos. Die Bemühungen von Trainer Viveiros, seiner jungen Mannschaft "eine Identität" zu geben und Teamgeist einzuhauchen, zeigten erste Früchte.

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