Alpo Suhonen: Harmonie und finnische Hilfe

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Alpo Suhonen ist da.

Jener Mann, der Österreichs Eishockey in eine bessere Zukunft führen soll.

Der ÖEHV hat am Mittwoch den Finnen als Sportdirektor vorgestellt. Er soll sich bis November ein Bild machen und den ersten Zwischenbericht abliefern.

Die Aufgaben des seit 46 Jahren im Kufensport beschäftigten Suhonen sind vorerst klar.

Er soll das heimische Geschehen (Profi- und Amateursport, Nachwuchs, Trainer- sowie Schiedsrichterausbildung etc.) in Zusamenarbeit mit den Klubs der Erste Bank Eishockey Liga evaluieren.

"Kann uns auf den richtigen Weg bringen"

Die ersten Ergebnisse sind in einem Bericht im November zu erwarten, nachdem diese auch im neu gegründeten „Austrian Hockey Board“ besprochen wurden.

„In Kapfenberg sind alle unsere Trainer vor Ort. Dann kann er sich ein sehr gutes Bild von den Nationalteam-Angelegenheiten machen“, gibt Präsident Dr. Dieter Kalt zu verstehen.

„Suhonen ist ein international renommierter Mann, der uns auf den richtigen Weg bringen kann.“

Suhonen fordert Harmonie

In seiner Laufbahn hat Suhonen bereits in 15 verschiedenen Städten gearbeitet, unter anderem als Head bzw. Assistant Coach in der NHL für Winnipeg, Toronto und Chicago.

„Ich war in vielen Ländern, auf vielen Kontinenten und habe schon viel gesehen“, bestätigte der 63-Jährige. „Ich möchte dem Eishockey neue Impulse geben."

"Dafür müssen aber alle Bestandteile des Sports zusammenarbeiten. Es muss eine Harmonie herrschen, damit wir Österreich wieder nach vorne bringen können.“

Zusammenarbeit mit dem finnischen Verband

Ein erster Schritt ist das Trainingslager der Nachwuchs-Nationalteams in Kapfenberg. In weiterer Folge wird sich Suhonen mit den heimischen Profiklubs beschäftigen und jedem EBEL-Verein noch bis Ende August einen Besuch abstatten, um deren Sichtweise anzuhören.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der ersten Monate wird die Ausbildung der Trainer sein. „Wir verhandeln gerade mit dem finnischen Verband über eine Zusammenarbeit mit dem Vierumäki Sportinstitut."

"Kurzfristig können wir unser geplantes Projekt mit Seminaren und Meetings unterstützen. Langfristig müssen wir schauen, dass wir eine gute Trainerausbildung in Österreich umsetzen können“, beendete Suhonen seinen ersten öffentlichen Auftritt als Sportdirektor.

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