Inter-National-League erfährt Strukturreform

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Die Inter-National-League erfährt in ihrem zweiten Jahr eine grundlegende Reform.

Diese beschlossen die interessierten Vereine mit Vertretern des Österreichischen (ÖEHV), des Slowenischen (HZS) und Italienischen (FISG)
Eishockeyverbandes in einer Sitzung am Freitag.

Wie bereits seit Wochen angekündigt, betrifft die wichtigste Änderung die Aufstockung der Spielklasse unter der EBEL auf 15 Mannschaften.

In der neuen Spielzeit kommen zu den bisherigen sechs Teams, Slavija Ljubljana, Triglav Kranj, EHC Lustenau, VEU Feldkirch, Zell am See und Titelverteidiger Bregenzerwald, neun weitere Eishockey-Mannschaften dazu, vier aus Slowenien, fünf aus Italien.

„Die Aufnahme der italienischen Vereine wertet die Inter-National-League enorm auf. Es freut uns, dass wir eine Liga mit 15 Mannschaften bestreiten werden. Uns steht mit Sicherheit eine ähnlich spannende und ausgeglichene Meisterschaft wie im vergangenen Jahr bevor“, meint Peter Schramm, Vizepräsident des Österreichischen Eishockeyverbandes.

Grunddurchgang und Zwischenrunde

Saisonstart ist am 20. September 2013. In einer einfachen Hin- und Rückrunde wird der Grunddurchgang von 28 Spielen absolviert, danach werden in einer Zwischenrunde (einfache Hin- und Rückrunde) drei Gruppen zu je fünf Mannschaften gebildet.

Die ersten fünf Vereine des Grunddurchganges spielen in der „Master Round“ das Heimrecht im Viertelfinale aus. Außerdem erhalten die ersten vier Mannschaften dieser Runde das Recht, den Gegner für die erste Play-off-Runde zu wählen.

Die Wahl erfolgt am Tag nach dem letzten Spieltag in einer gemeinsamen Sitzung.

Champion im April

Die Teams auf den Rängen 6 bis 15 aus dem Grunddurchgang werden in zwei Qualifikationsgruppen („Qualifying Round“) aufgeteilt. Gruppe A: die Plätze 6, 8, 10, 12 und 14; Gruppe B: die Plätze 7, 9, 11, 13 und 15.

In beiden Gruppen qualifiziert sich jeweils der Erstplatzierte für das Viertelfinale. Die beiden Zweitplatzierten spielen in einem Entscheidungsspiel den letzten Play-off-Platz aus.

Das Heimrecht hat die besser platzierte Mannschaft aus dem Grunddurchgang. Die Play-off-Spiele im Viertelfinale, Halbfinale sowie Finale werden im „Best-of-Five“-Modus ausgetragen und haben
spätestens mit 8. April 2014 ihren Champion gefunden.

"Drei-Punkte-Regel"

Die Punktevergabe wurde mit der „Drei-Punkte-Regel“ festgesetzt, das bedeutet, dass der Sieger nach regulärer Spielzeit drei Punkte erhält, der Sieger nach einer fünfminütigen Verlängerung oder dem Penaltyschießen erhält zwei, der Verlierer noch einen.

In der Frage der Transferkartenspieler wurde für die kommende Saison festgehalten, dass jeder Verein zwei U22-Transferkartenspieler (Jahrgang 1992 und jünger) und zwei ältere Transferkartenspieler einsetzen darf.

Diese Spieler dürfen innerhalb der Liga unter der Saison nicht den Klub wechseln. Des Weiteren sind drei Tauschvorgänge für Transferkartenspieler bis zum internationalen Transferschluss erlaubt.

Slowenien Österreich Italien
HK Playboy Slavija Ljubljana EHC-Bregenzerwald (TV) ASV Kaltern Hechte
HK Triglav Kranj EHC Palaoro Lustenau HC Eppan Pirates
HKMK Bled FBI VEU Feldkirch HC Merano Junior
HDK Maribor EK Zell am See HC Neumarkt
HK Celje HC Gherdeina
Team Jesenice
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