Wer schafft es in die Top 6 der EBEL?

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Der Grunddurchgang der Erste Bank Eishockey Liga geht in die entscheidende Phase.

38 Runden sind bereits absolviert, nur noch sechs Mal bietet sich den zwölf Mannschaften die Gelegenheit, Punkte zu sammeln.

Wer schafft es in die Top 6?

Vor allem für die Mannschaften rund um Platz 6, der als Letzter eine Playoff-Teilnahme garantiert, ist nun mehr denn je jeder Zähler von großer Bedeutung.

Ausgehend von der Annahme, dass neben den fix qualifizierten Salzburgern und Linzern auch die Vienna Capitals und der VSV in der oberen Tabellenhälfte bleiben sowie Olimpija Ljubljana nicht mehr den Sprung über den Strich schafft, beleuchtet LAOLA1 das Restprogramm der verbliebenen sieben Teams und wagt eine Prognose, welche zwei es unter die Top 6 schaffen werden und wer mit der Qualifikationsrunde vorlieb nehmen muss.

HC Znojmo:

Bei den „Roten Adlern“ wechseln sich Licht und Schatten in dieser Saison oft ab. Vor allem die Defensive neigt immer wieder zu Aussetzern, auch wenn die Tschechen seit der Verpflichtung von Goalie Chris Holt hinten deutlich sattelfester wirken. Mit den Vienna Capitals und dem zuletzt stark aufspielenden VSV hat Znojmo noch zwei richtig dicke Brocken vor sich, gerade zu Hause ist der Mannschaft von Jiri Reznar zumindest ein Punkt zuzutrauen. Das dritte Heimspiel findet gegen Innsbruck statt. Will man unter die Top 6, muss man diese Partie gewinnen. Genauso wie die Auswärtsspiele in Graz und Ljubljana. Am letzten Spieltag geht es nach Fehervar, wo es zu einem richtigen Finale kommen könnte.

Restprogramm:

Platz

Team

Punkte

5

HC Znojmo

42

6

HC Bozen

42


7

Fehervar

41

8

Graz99ers

36

9

Dornbirner EC

34

10

KAC

34

11

HC Innsbruck

33

HC Bozen:

Der Meister aus Südtirol kommt nach einem bescheidenen Saisonstart, der vor allem auf die mangelnde Vorbereitung zurückzuführen ist, immer besser in Fahrt und zählt zu den Gewinnern der letzten Wochen. Geht es so weiter, müsste ein Platz unter den Top 6 eigentlich drin sein, den Foxes stehen aber ein paar heftige Gegner im Weg. Mit Salzburg, Linz und den Caps muss man noch gegen die Top 3 ran und in Dornbirn gilt es auch erst einmal zu gewinnen. So provokant es klingt, aber einzig in den beiden ausstehenden Partien gegen den desolat auftretenden KAC darf man Punkte einplanen.

Restprogramm:

Gegner (heim/auswärts)

HCI (h)

VIC (h)

OLL (a)

G99 (a)

VSV (h)

FAV (a)

prognostizierte Punkte

2

1

2

1

0

1

Fehervar AV19:

Die Ungarn sind einer der Verlierer der letzten Wochen. Schnupperte man zwischenzeitlich an den Top 3, muss man mittlerweile zittern und hoffen, dass sich ein Top 6 Platz ausgeht. Ein Pluspunkt für die roten Teufel ist das relativ einfache Restprogramm. Bis auf das Auswärtsspiel in Linz sind die restlichen Duelle allesamt machbar, vor allem zu Hause werden sie sich die Butter normalerweise nicht vom Brot nehmen lassen. Nimmt man aber die letzten Auftritte als Gradmesser, wird es wohl knapp nicht für einen Platz über dem Strich reichen.

Restprogramm:

Gegner (heim/auswärts)

VIC (h)

DEC (a)

RBS (h)

KAC (h)

KAC (a)

BWL (a)

prognostizierte Punkte

2

1

2

2

2

0

Graz99ers:

Nach einem historisch starken Saisonstart brachen die Graz99ers im Dezember völlig ein und verließen das Eis fast nur mehr als Verlierer. Der so gut wie sicher geglaubte Platz unter den Top 6 ist schon längst in weite Ferne gerückt, sechs Punkte fehlen den Murstädtern derzeit auf den HC Bozen. Trainer Todd Bjorkstrand, der einen Vertrag bis 2016 besitzt, wurde zwar in einer außerordentlichen Vorstandsitzung im Amt bestätigt, ob er seine Truppe aber über den Strich führen kann, darf bezweifelt werden. Zu schwierig ist das Restprogramm, zu arg sind die 99ers von Verletzungen und Erkrankungen gebeutelt.

Restprogramm:

Gegner (heim/auswärts)

G99 (h)

BWL (a)

KAC (h)

HCI (h)

HCI (a)

ZNO (h)

prognostizierte Punkte

2

0

2

2

0

1

Dornbirn:

Die Bulldogs kamen sehr schlecht aus den Startlöchern und konnten nie an die starke Vorsaison anknüpfen. Nach der Rückkehr von Topscorer Luciano Aquino konnten die Vorarlberger immerhin ein paar Achtungserfolge feiern, auf Siege gegen Salzburg, die Capitals oder Znojmo folgten aber wieder Niederlagegen gegen Innsbruck und Graz. Vor allem in der Fremde präsentiert sich Dornbirn erschreckend schwach. Mit den Top 6 wird der DEC nichts zu tun haben, aufgrund der zu erwartenden Niederlagen in Villach, Wien und Graz, darf man auch nicht mehr als zwei Bonuspunkte erwarten.

Restprogramm:

Gegner (heim/auswärts)

FAV (a)

RBS (a)

DEC (h)

ZNO (h)

BWL (h)

KAC (a)

prognostizierte Punkte

0

0

2

1

0

1

KAC:

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass der KAC nicht mehr in die obere Tabellenhälfte vorstoßen wird. Einerseits haben die „Rotjacken“ bereits acht Punkte Rückstand auf die sechstplatzierten Bozener. Andererseits ist das, was die Klagenfurter derzeit auf dem Eis abliefern, eines Rekordmeisters nicht würdig. Sieht man sich zudem an, mit wem es der KAC noch zu tun hat, darf auch bezweifelt werden, ob überhaupt Bonuspunkte für die Qualifikationsrunde drin sind. Gegen Fehervar hat man zwei von drei Duellen verloren, im Derby gegen den VSV zog man dreimal den Kürzeren. Gegen Bozen musste man sich einmal knapp geschlagen geben und setzte sich ein weiteres Mal knapp durch. Das war allerdings zu Beginn der Saison, als Bozen weit von der jetzigen Form entfernt war. Einzig die Bilanz gegen Dornbirn und Graz ist positiv. Die beiden stehen in der Tabelle aber auch nicht weit vor den Klagenfurtern.

Restprogramm:

Gegner (heim/auswärts)

KAC (h)

HCB (h)

G99 (a)

VSV (a)

VIC (a)

OLL (h)

prognostizierte Punkte

2

1

0

0

0

2

HC Innsbruck:

Die „Haie“ sind zwar längst nicht mehr der Prügelknabe der vergangenen beiden Saisonen, mit den Top 6 hat das Team von Christer Olsson aber genauso wenig zu tun. Vor allem gegen die  Teams auf Augenhöhe zeigten sich die Tiroler deutlich verbessert, gegen den KAC konnte man gar alle vier Saisonduelle gewinnen. Umso wichtiger sind die Bonuspunkte für die Zwischenrunde, denn brechen die Haie im Februar nicht ein, ist ihnen ein Playoff-Einzug absolut zuzutrauen.

Restprogramm:

Bozen und Znojmo wären durch

Addiert man die prognostizierten Punkte zur aktuellen Tabelle, so ändert sie sich im Vergleich zum jetzigen Stand kaum.

Der HC Bozen würde noch am HC Znojmo vorbeiziehen und Platz fünf belegen, die Tschechen wären mit Rang sechs allerdings ebenfalls fix in den Playoffs.

Fehervar nähme laut LAOLA1-Einschätzung den undankbaren siebten Platz ein, dürfte sich aber immerhin über vier Punkte für die Qualifikationsrunde freuen. Dornbirn könnte Graz knapp nicht überholen und würde zwei Extrazähler erhalten. Der KAC müsste den HC Innsbruck noch vorbeiziehen lassen und müsste ohne Bonuspunkt in die Zwischenrunde gehen.

Prognostizierte Tabelle nach Runde 44

Gegner (heim/auswärts)

DEC (a)

VSV (a)

FAV (a)

HCB (a)

HCB (h)

G99 (h)

prognostizierte Punkte

0

0

0

0

0

2

Gegner (heim/auswärts)

ZNO (a)

OLL (h)

VIC (a)

FAV (a)

FAV (h)

VSV (h) 

prognostizierte Punkte

0

2

0

0

2

0

Platz

Team

Punkte (aus den letzten 6 Spielen)

<span style=\'color: #00ff00;\'>5

HC Bozen

51 (+9)

<span style=\'color: #ff0000;\'>6

HC Znojmo

49 (+7)

-------

7

Fehervar

48 (+7)

8

Graz99ers

40 (+4)

9

Dornbirner EC

39 (+5)

<span style=\'color: #00ff00;\'>10

HC Innsbruck

37 (+4)

<span style=\'color: #ff0000;\'>11

KAC

36 (+2)

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