Erfolgreiche NHL-Karriere

Dass am Anfang einer erfolgreichen Karriere in langer Lernprozess steht, hat Malik am eigenen Leib erfahren. Der Verteidiger wurde 1993 von den Hartford Whalers an 72. Stelle gedrafted, ein Jahr später folgte der Wechsel nach Übersee, der Tscheche spielte jedoch zunächst meist in der AHL bei den Springfield Falcons.

Obwohl er im dritten Jahr bei den Whalers erstmals mehr Zeit im NHL- als im AHL-Team verbringen dufte, wechselte  er zurück nach Europa in die schwedische Liga. Dort blieb er jedoch nur eine Saison und versuchte sich anschließend erneut in Nordamerika, wo er sich bei den mittlerweile nach Carolina umgezogenen Hurricanes endgültig etablierte.

Nach den „Canes“ folgten noch Stationen bei den Vancouver Canucks, wo er 2004 den NHL Plus/Minus Award gewann, sowie bei den New York Rangers und den Tampa Bay Lightning ehe es 2009 zurück in die Heimat zu Vitkovice ging.

Shootout als Highlight

Das Highlight seiner bislang 21 Jahre dauernden Karriere ist neben der Bronze-Medaille bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City ein für einen Verteidiger eher ungewöhnliches Ereignis.

Am 26. November 2005 beendete Malik im Duell seiner Rangers mit den Washington Capitals mit seinem Treffer in der 15. Runde das längste Shootout der NHL-Geschichte.

Und das nicht irgendwie. Malik täuschte an, zog den Puck durch die Beine und überwand Olaf Kölzig über der Stockhand. Das Tor wurde von „TSN Sports Center“ zum „Play oft he Year“ gekürt und ist noch heute vielen Rangers-Fans im Gedächtnis.

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