KAC und Ljubljana duellieren sich doch in der Halle

Aufmacherbild
 

Freiluftspiele sind im Eishockey etwas Besonderes.

Sowohl für Spieler als auch die Zuschauer sind die Special Events unter freiem Himmel eine willkommene Abwechslung zum grauen Alltag in der Halle.

Breits Sonntags-Partie in die Halle verschoben

Einen unschätzbaren Vorteil hat der gewöhnliche Austragungsort von Eishockeyspielen allerdings: Man kann in einer Halle prinzipiell immer spielen. Egal ob es regnet, schneit oder die Außentemperaturen das Erzeugen einer Eisfläche nicht zulassen.

Im Freien ist man von Mutter Natur abhängig, das musste auch Olimpija Ljubljana schmerzlich erfahren.

Die „Drachen“ hatten nämlich zum IceFest geladen. Wie schon bei den Open-Air-Spielen 2013 in Bezigrad sollen auch in diesem Jahr zwei EBEL-Spiele unter freiem Himmel stattfinden. Gegen den ungarischen Rekordmeister Fehervar AV19 sollte auf dem Trg Republike, dem Platz der Republik, mitten in Ljubljana gespielt werden.

Das Stadion vor den Toren des slowenischen Parlaments bietet insgesamt 4.500 Besuchern Platz  und stellt 1.500 Sitzplätze sowie 3.000 Steher zur Verfügung .

Kühlaggregat fiel aus

„Wir freuen uns alle schon auf das erste Spiel unter freiem Himmel. Hoffentlich kommen viele Fans zum Spiel und hoffentlich können wir diesen mit einem Sieg danken“, gab Gregor Koblar nur Stunden vor dem geplanten Eröffnungsbully zu Protokoll.

Doch die für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohen Temperaturen der vergangenen Tage sowie der Ausfall eines Kühlaggregates machten dem Open-Air-Spektakel einen Strich durch die Rechnung.

So musste man wohl oder übel im heimischen Tivoli antreten und verlor zu allem Überfluss auch noch 2:4 gegen die „Roten Teufel“.

Seit Dienstagvormittag steht nun auch fest, dass die zweite Chance auf Freiluft-Eishockey ebenfalls dahin ist.

Auch das Duell gegen den KAC um 19:15 Uhr fällt bustäblich ins Wasser, die für die Abendstunden angesagten Regenschauer machen eine Austragung im freien zu riskant.

KAC leichter Favorit

Rein sportlich spricht eigentlich vieles für die „Rotjacken“ die nach ihrem Stotterstart immer besser in Form kommen und sich seit dem International Break Anfang November gefangen haben.

Vor allem die Paradelinie um Thomas Koch, Oliver Setzinger und Jamie Lundmark zeigte sich zuletzt stark verbessert und ist hauptverantwortlich dafür, dass man am Wörthersee noch von den Top Sechs träumen darf.

Doch auch Ljubljana, das fast schon traditionell das Ende der EBEL-Tabelle ziert, ließ in den letzten Wochen mit guten Ergebnissen aufhorchen. In den letzten sechs Spielen verließ man das Eis gar viermal als Sieger.

"Wir freuen uns total auf dieses Spiel. Es wird aber schwer gegen den KAC, denn die Tabellenposition spiegelt nicht die wahre Stärke der Kärntner wieder. Wir haben heuer aber schon gezeigt, das wir sie zu Hause schlagen können und das ist auch für Dienstag unser Ziel! Die Mannschaft wird alles geben, um den Fans zwei Punkte zu schenken!" , so Olimpija-Verteidiger Igor Cvetek.

Die Saisonbilanz ist ausgeglichen, beide Mannschaften gewannen je einmal, dennoch spricht die Bilanz leicht für die Österreicher.  Während der KAC sein Heimspiel nämlich mit 3:1 für sich entscheiden konnte, unterlagen die Kärntner vor etwas mehr als zwei Wochen erst nach Verlängerung 2:3.

Egal ob Freiluft oder nicht, für Sapnnung ist auf jeden Fall gesorgt, auch wenn das Ambiente nicht ganz so Besonders sein wird.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen