Wiedersehen und Wiedergutmachung

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Am zweiten EBEL-Spieltag kommt es am Sonntag (ab 17:30 Uhr im neuen LAOLA1-LIVE-Ticker) zu zwei besonderen Aufeinandertreffen.

Innsbruck-Trainer Christer Olsson fordert Ex-Verein KAC: "Es wird ein besonderes Spiel für mich. Ich habe viele schöne Erinnerungen an Klagenfurt."

VSV-Stürmer Mark Santorelli kehrt nach Bozen zurück - beide Teams sind nach Niederlagen auf Wiedergutmachung aus.

Weiters empfangen die Capitals Alba Volan, Salzburg ist in Znojmo zu Gast, Leader Graz empfängt Linz und DEC bekommt es mit Ljubljana zu tun.

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HC ORLI ZNOJMO vs. EC RED BULL SALZBURG

Sonntag, 17:30 Uhr

Zum Saison-Auftakt musste sich der HC Znojmo zu Hause den Vienna Capitals 2:3 geschlagen geben und kann sich nun gleich im nächsten Heimspiel dafür rehabilitieren. Doch mit Salzburg kommt der nächste starke Kontrahent und damit auch jener Gegner, der in seinem Season Opener EBEL-Champion Bozen in der Neuauflage des Finals 2014 mit 4:1 besiegte.

Freilich wollen die Adler anschreiben, wie auch Head Coach Jiri Reznar festhält: "Klar ist Salzburg ein exzellentes Team, wir werden ihr Spiel genau analysieren und werden am Sonntag alles geben. Zuhause müssen wir unsere Spiele einfach gewinnen." Salzburg-Coach Daniel Ratushny sieht indes vor allem im Defensivverhalten seines Teams noch Verbesserungsmöglichkeiten. Znojmo als nächsten Gegner will der Kanadier auf sich zukommen lassen, da er die Mannschaft noch nicht gut einschätzen kann und hält sich mit Aussagen nobel zurück.


EV VIENNA CAPITALS vs. FEHERVAR AV19

Sonntag, 17:30 Uhr

Für die Capitals hätte der Saison-Auftakt schöner nicht sein können. In der Champions Hockey League (LIVE bei LAOLA1.tv) sorgt die Mannschaft von Neo-Trainer Tom Pokel für Furore und am Freitag entschieden die Wiener auch den EBEL-Auftakt in Tschechien gegen Znojmo mit 3:2 für sich. Die Caps wussten einmal mehr zu überzeugen. Allerdings auch Alba Volan, das den VSV zu Hause 4:3 besiegen konnte.

„Fehervar hat bewiesen, wie gefährlich sie sind. Wir müssen wieder so konzentriert spielen, die Strafbank vermeiden und vor allem keine Turnovers zulassen“, warnt auch Stürmer Kevin Puschnik vor dem nächsten Gegner. Die Ungarn haben durchaus Respekt vor den Wienern, wollen ihnen aber keineswegs kampflos das Feld überlassen. „Die Caps sind eines der Top-Teams der Liga, vielleicht unterschätzen sie uns ein wenig. Wir müssen jedenfalls sehr stark im eigenen Drittel spielen. Unser Ziel sind trotzdem zwei Punkte“, so Coach Rob Palin.


DORNBIRNER EC vs. OLIMPIJA LJUBLJANA

Sonntag, 17:30 Uhr

Das erste Schlusslicht der noch jungen Saison heißt Dornbirn, das sich zum Auftakt in Graz mit 1:5 geschlagen geben musste, was mitunter auch auf die Schwäche in der Chancenverwertung zurückzuführen ist. Die Vorarlberger ließen in vielen Powerplays Möglichkeiten ungenützt. Ljubljana war indes beim 1:3 auswärts gegen den KAC bis zum Schluss am Ausgleich dran, hatten auf der anderen Seite aber auch Glück, verzeichneten die Kärntner doch insgesamt fünf Stangenschüsse.

DEC-Kapitän Niki Petrik ist sich sicher: "Man weiß, die Slowenen sind sehr giftige Spieler, die keinen Zweikampf scheuen und nie aufgeben. Am Sonntag wartet sicherlich auch kein leichtes Spiel auf uns. Wir werden wie am Schluss in Graz ähnlich hart und körperbetontes Eishockey spielen." Ljubljana-Stürmer Gal Koren will in Dornbirn den ersten Sieg: "Wir haben bewiesen, dass wir mit dem KAC mithalten konnten und waren knapp am Ausgleich dran. Wir müssen nun auch am Sonntag wieder als Team auftreten und hart arbeiten, dann ist alles drinnen."


GRAZ 99ERS vs. EHC BLACK WINGS LINZ

Sonntag, 17:30 Uhr

Zwei Auftaktsieger treffen beim Duell Graz gegen Linz aufeinander. Die Steirer konnten dabei Dornbirn gleich mit 5:1 abfertigen, während die Linzer in Innsbruck Mühe hatten und durch Brian Leblers Doppelpack aber mit einem 3:1-Sieg im Gepäck heimfahren konnten. Während die 99ers teilweise wirbelten, hatten die Linzer so ihre Mühe.

Die 99ers wollen am Boden bleiben und nicht zu euphorisch ins Spiel gehen. "Der Sieg gestern war für das gesamte Team und vor allem die Fans enorm wichtig. Natürlich dürfen wir jetzt nichts überstürzen. Wir müssen einfach weiterhin von Spiel zu Spiel schauen", so Co-Trainer Ivo Jan. "Wir müssen hinten wieder einen Schritt besser werden und uns vor allem vorne verbessern", sagt Pendant Mark Szücs. "In Innsbruck haben wir zu viele Chancen ausgelassen. Graz hat einen sehr starken Torhüter, da müssen wir konzentriert sein und ihm viel die Sicht nehmen, was gegen diese aggressive Abwehr nicht einfach werden wird.“ Der verletzte Neuzugang Chad Rau kann immer noch nicht spielen.


HC INNSBRUCK vs. KAC

Sonntag, 17:50 Uhr

Das ServusTV-Live-Spiel kommt dieses Mal aus Innsbruck, wo Rekordmeister KAC bei den "Haien" gastiert. In selbiger Halle unterlagen die Tiroler den Black Wings 1:3, die Kärntner setzten sich zu Hause mit dem selben Ergebnis gegen Olimpija Ljubljana durch.

HCI-Kapitän Patrick Mössmer gibt sich trotz negativem Saison-Auftakts positiv: "Ich glaube wir können trotz der Niederlage zum Auftakt nicht unzufrieden sein. Das Ergebnis passt nicht, aber die Leistung war in Ordnung." Ein besonderes Spiel wird es für Neo-Coach Christer Olsson, der in der letzten Saison noch hinter der Bande der Klagenfurter stand: "Ich habe in Klagenfurt viele schöne Erinnerungen. Aber das zählt jetzt nichts mehr. Ich freue mich einfach auf das Spiel." Der KAC will nachlegen: "Wir bestreiten in Tirol die erste Auswärtspartie in dieser Meisterschaft, daher werden wir unser Hauptaugenmerk auf die Defensive legen. Also werden wir uns zu Beginn ansehen, was der Gegner zu bieten hat, und dann die entsprechenden Antworten darauf finden“, lässt sich Coach Stloukal etwas in die Karten schauen.


HC BOZEN vs. VSV

Sonntag, 18:45 Uhr

Zum Abschluss der 2. Runde in der EBEL haben zwei Teams etwas gutzumachen. Denn EBEL-Champ Bozen unterlag zum Auftakt Salzburg mit 1:4 und der VSV musste sich in Ungarn Alba Volan 3:4 geschlagen geben. Die Italiener waren lange an einem Punktgewinn dran, der VSV musste sich kurz vor Schluss in der 59. Minute geschlagen geben. Auch hier kommt es zu einem Wiedersehen mit einem früheren Arbeitgeber der vergangenen Saison, denn VSV-Stürmer Mark Santorelli kehrt nach Bozen zurück.

Dessen Ex-Teamkollege Anton Bernard kann es kaum noch erwarten: „Wir brennen alle auf die Heimpremiere und freuen uns besonders auf ein Wiedersehen mit Mark. Villach hat wieder eine starke Mannschaft und demzufolge wird es bestimmt ein tolles Kräftemessen. Sie werden sich für die Halbfinal-Niederlage letztes Jahr revanchieren wollen, aber das wird keine leichte Aufgabe. Auf Seiten der Gäste macht man sich keinen Druck. „Wir spielen gegen den regierenden Meister, werden also als Außenseiter in das Spiel starten. Wir werden gut vorbereitet sein und wollen unbedingt die ersten Punkte einfahren“, sagt Assistant-Coach Markus Peintner.

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