Die Statistik-Könige des Grunddurchgangs

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Eishockey ist ein Mannschaftssport. Im Prinzip sollte das Kollektiv immer über dem Einzelnen stehen. Dies betonen die Protagonisten auch bei jeder Gelegenheit.

Sätze wie „Es ist egal, wer die Tore schießt, Hauptsache wir gewinnen“ oder „Ich hätte lieber kein Tor erzielt und stattdessen den Sieg eingefahren“ hört man in Interviews zuhauf.

Dennoch lebt der Eishockey-Sport auch von Statistiken. Und zwar oft von jenen, die sich auf die individuellen Fähigkeiten eines Spielers beziehen. Am Ende eines Grunddurchgangs interessiert es eben doch, wer die Tore gemacht hat oder wer die meisten Assists lieferte.

Aus diesem Grund fasst LAOLA1 die wichtigsten Statistiken der abgelaufenen Regular Season zusammen und kürt die Könige des Grunddurchgangs.

Der beste Punktesammler

VSV-Angreifer Derek Ryan krönt sich zum besten Scorer des Grunddurchgangs. Der US-Amerikaner setzt sich mit 61 Punkten hauchdünn vor Dornbirns Luciano Aquino durch, der einen Zähler weniger auf seinem Konto hat. Insgesamt haben nicht weniger als 282 Spieler in den vergangenen 264 Matches zumindest einen Zähler verbuchen können.

>>>Die komplette Auflistung aller Punktesammler findest du hier<<<

Platz Spieler Klub Spiele PT G A
1. Derek Ryan VSV 44 61 26 35
2. Luciano Aquino DEC 43 60 14 46
3. John Hughes VSV 44 54 18 36
4. John Lammers KAC 44 53 23 30
5. Jamie Lundmark KAC 42 51 23 28

Der beste Torjäger

Der Dornbirner Andrew Kozek hat mit 30 Treffern in 44 Spielen ein Tor mehr erzielt als der zweitplatzierte Linzer Brian Lebler. Der Dornbirner profitiert von der vielen Eiszeit, die er auch während Über- und Unterzahl genießt. So kommt Kozek auf neun Powerplay-Treffer und zwei Shorthander. Lebler zum Vergleich trifft bei numerischer Überlegenheit seiner Mannschaft nur drei Mal und steuert ein Tor in Unterzahl bei.

>>>Die komplette Auflistung aller Torschützen findest du hier<<<

Der beste Assistgeber

In dieser Kategorie hat Luciano Aquino aber die Nase vorn, und zwar deutlich. Mit 46 Vorlagen in 43 Spielen verweist er den letztjährigen MVP John Hughes (VSV/36) auf den zweiten Platz. Der Kanadier in Diensten der „Bulldogs“ ist an fast der Hälfte aller Treffer seiner Mannschaft beteiligt. Kurios: Dornbirn hat zwar nur 128 Treffer erzielt, führt aber mit Aquino und Kozek sowohl bei den Toren als auch bei den Assists die Ranglisten an.

Platz Spieler Klub Spiele G
1. Andrew Kozek DEC 44 30
2. Brian Lebler BWL 43 29
3. Derek Ryan VSV 44 26
4. John Lammers KAC 44 23
5. Jamie Lundmark KAC 42 23

>>>Die komplette Auflistung aller Assistgeber findest du hier<<<

Platz Spieler Klub Spiele A
1. Luciano Aquino DEC 43 46
2. John Hughes VSV 44 36
3. Derek Ryan VSV 44 35
4. Brock McBride OLL 42 34
5. Thomas Koch KAC 35 32

Der beste Torhüter

Michael Ouzas ist zum einen statistisch gesehen der beste Keeper der Liga (92,97 Prozent gehaltene Schüsse), zum anderen auch eine der großen Überraschungen. Vor der Saison als klare Nummer zwei Zagrebs in die Meisterschaft gestartet, profitiert er von den Leistungsschwankungen des sonst so sicheren Robert Kristan (91,74%) und kann seine Chance nützen. Auf Rang zwei landet Villachs Jean-Philippe Lamoureux (92,78 %), der im Gegensatz zu Ouzas deutlich mehr Spiele auf dem Buckel hat, und dessen Leistung dadurch noch höher einzuschätzen ist.

>>>Die komplette Auflistung aller Torhüter findest du hier<<<

Shorthander

Derek Damon hat gemeinsam mit Zagrebs Brandon Buck die meisten Treffer in numerischer Unterlegenheit erzielt. Der VSV-Angreifer und der „Bären“-Stürmer treffen jeweils drei Mal mit einem Mann weniger auf dem Eis ins gegnerische Tor. Rekordhalter Tom Zanoski, der im letzten Jahr sieben Shorthander erzielen konnte, hat erst einen Treffer zu Buche stehen.

Platz Spieler Klub Spiele SVS%
1. Michael Ouzas MZA 21 92,97%
2. Jean-Philippe Lamoureux VSV 35 92,78%
3. Rene Swette KAC 21 92,74
4. Fabian Weinhandel VIC 20 92,51%
5. Lorenz Hirn BWL 13 92,45%

Powerplay-Tore

KAC-Neuzugang Jamie Lundmark hat einen speziellen Torriecher, wenn seine Mannschaft mit einem Mann mehr auf dem Eis steht. Elf Mal bugsiert der Kanadier die Scheibe im Powerplay ins gegnerische Tor. Sein Linien-Kollege John Lammers kommt mit sieben Treffern auf den guten sechsten Rang.

Der Bad-Boy

Endlich eine Statistik, in welcher Liga-Schlusslicht HC Innsbruck die Nase vorne hat. Ob sich die Tiroler über diese zweifelhafte Ehre freuen, sei aber dahin gestellt. Antonin Manavian ist der Spieler mit den meisten Strafminuten (124). Im Durchschnitt sitzt der Franzose 3,02 Minuten pro Spiel in der Kühlbox.

>>>Die komplette Auflistung aller Bad-Boys findest du hier<<<

Platz Spieler Klub Spiele SH
1. Derek Damon VSV 41 3
2. Brandon Buck MZA 44 3
3. Derek Ryan VSV 44 2
4. Andrew Kozek DEC 44 2
5. Olivier Latendresse G99 44 2

Plus/Minus-Statistik

Zagrebs Brandon Buck ist in dieser Statistik eine Klasse für sich. Mit einem Wert von +32 führt er diese Rangliste vor Ljubljanas Jan Mursak (+24) und KAC-Angreifer John Lammers (+23) an. Der schlechteste Spieler in dieser Wertung ist ein alter Bekannter. Manavian vom HC Innsbruck hat mit -37 die Rote Laterne inne.

Platz Spieler Klub Spiele PPT
1. Jamie Lundmark KAC 42 11
2. Andrew Kozek DEC 44 9
3. Derek Ryan VSV 44 8
4. David Brine MZA 44 8
5. John Hughes VSV 44 7
Platz Spieler Klub Spiele PIM
1. Antonin Manavian HCI 41 124
2. Guillaume Lefebvre G99 42 107
3. Daniel Bois DEC 41 103
4. Cole Jarrett G99 42 99
5. Olivier Labelle G99 41 98
Platz Spieler Klub Spiele + - +/-
1. Brandon Buck MZA 44 45 13 +32
2. Jan Mursak OLL 30 38 14 +24
3. John Lammers KAC 44 44 21 +23
4. Adam Miller MZA 43 41 18 +23
5. Nathan Perkovich MZA 38 35 14 +21
439. Antonin Manavian HCI 41 17 54 -37
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