Salzburg in der "puren Hölle"

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Fünf Pleiten, 28 Gegentore - Salzburg in der Krise

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Österreichs Meister RB Salzburg ist zu Beginn der Zwischenrunde in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) in die Krise gerutscht.

Nach einem intensiven Herbst mit dem Vorbereitungsturnier European Trophy, dem EBEL-Grunddurchgang und dem Turnier Red Bulls Salute, das die Salzburger gewannen, scheinen die Batterien leer.

Die Roten Bullen kassierten zuletzt fünf Niederlagen in Folge und fielen nach der längsten Niederlagenserie seit sieben Jahren auf den letzten Platz der Platzierungsrunde (oberes Play-off) zurück.

"Pure Hölle!"

Nur in der EBEL-Premierensaison 2004/05 kassierten die Red Bulls mehr Niederlangen en suite (7).

Trainer Pierre Page hofft, dass sein Team bald wieder aus dem Tief findet. "Im Moment ist es für uns die pure Hölle! Die Führungsspieler, die Charaktertypen sind gefragt, aufzustehen, der Mannschaft einen Weg aufzuzeigen und zu sagen: Folgt mir!"

"Es ist eine sehr schwierige Situation. Aber es ist zugleich eine gute Möglichkeit zu zeigen, wer wir sind und wie wir uns da auch im Hinblick auf die Play-offs wieder rausziehen", sagte der Kanadier.

Turco soll Abwehr Stabilität verleihen

Nach 28 Gegentreffern bei den fünf Niederlagen hoffen die Salzburger, dass der am Freitag verpflichtete ehemalige NHL-Startorhüter Marty Turco den nötigen Rückhalt geben kann.

Ob der 36-Jährige schon am Dienstag (19.15) im Heimspiel gegen Medvescak Zagreb dabei ist, hängt vom laufenden Anmeldeverfahren ab. Allerdings sind auch seine Vorderleute gefordert.

Während Tabellenführer Black Wings Linz am Dienstag gegen Fehervar den achten Sieg in Folge anpeilt, läuft es auch beim dritten österreichischen Club in der Platzierungsrunde nicht nach Wunsch.

Spannung in der Quali-Runde

Nach drei Niederlagen in Folge liegt der KAC nur noch vor Salzburg auf Platz fünf. Mit einem Heimsieg gegen Olimpija Ljubljana könnten sie die Slowenen allerdings wieder überholen.

In der Qualifikationsrunde, in der die letzten zwei Plätze für das Viertelfinale vergeben werden, haben die Graz 99ers (gegen Jesenice) und die Vienna Capitals (gegen Znojmo) mit Heimvorteil Punktezuwachs eingeplant.

Graz hat alle drei Spiele der Zwischenrunde gewonnen und führt die Tabelle an, die Wiener haben gegen den tschechischen Liga-Neuling eine makellose Bilanz (vier Siege in vier Spielen).

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