Caps bleiben Haie-Angstgegner

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Für den EBEL-Westen in Wien (fast) nichts zu holen

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Die Vienna Capitals feierten zum Auftakt der 18. EBEL-Runde einen hart erkämpften Overtime-Sieg über die Innsbrucker Haie.

Hahn (26./PP) brachte die Gäste in Front, aber Iberer (31.) glich bald aus. Trotz leichter Spielvorteile mussten die Caps Überstunden schieben, Gamache (66.) machte die Entscheidung.

Dornbirn begann in Fehervar trotz Überlegenheit (55:30 Torschüsse) erst im Schlussdrittel zu treffen und gewann dank D'Alvise (62./PP) auch nach Overtime - 3:2.

Bozen holte in Znojmo ein 4:3.

LAOLA1 hat alle Facts zum EBEL-Samstag:

Vienna Capitals - HC Innsbruck 2:1 n. OT. (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)

Tore: Iberer (31.), Gamache (66.) bzw. Hahn (26./PP)

Wien, 4.400 Zuschauer. Strafminuten: 8 bzw. 6.

Gruselig: Beide Teams boten den Fans Magerkost, die Capitals waren aber über das ganze Spiel hinweg deutlich engagierter. 37 zu 22 Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache.

Serientäter: Seit die Innsbrucker zurück in der EBEL sind, gab es 13 Spiele zwischen diesen beiden Teams - die Tiroler konnten aber erst eines davon gewinnen. Selbst gegen müde Wiener, die gestern bereits Dornbirn geschlagen hatten, reichte es erneut nicht.

Spezialist: Für Simon Gamache war es der zweite Siegtreffer in der Overtime in dieser Saison. Bereits beim Erfolg über Meister Salzburg in der ersten Runde war der Kanadier erfolgreich. Randnotiz: Gamache holte sich die erste Strafe auf Seiten der Caps ab und ermöglichte damit erst das Powerplay-Führungstor vor Hahn.

Fehervar AV19 - Dornbirner EC 2:3 n. OT. (1:0, 0:0, 1:2, 0:1)

Tore: Orban (19.), Sikorcin (57./PP) bzw. Siddall (53.), Magnan (55.), D'Alvise (62./PP)

Fehervar, 3.049 Zuschauer. Strafminuten: 9 bzw. 14.

Muss etwas Persönliches sein: Da war wohl eine alte Rechnung zu begleichen. Denn lange dauerte es nicht, ehe die ersten Handschuhe flogen. Gergö Nagy und Matt Siddall zeigten schon nach sechs Sekunden, dass sie richtig Bock auf die Partie hatten. Oder auch nicht, denn im Anschluss durften beide erstmal fünf Minuten zusehen.

Mehr hilft mehr: In der Anfangsphase sah man etwas müde Dornbirner, doch der Eindruck bestätigte sich nicht langfristig. Ab Drittel zwei übernahmen die Gäste das Zepter, 21 Torschüsse gaben sie im Mittelabschnitt ab, die Magyaren nur 7 - bloß das Glück fehlte. Am Schluss zeigte die Statistik eine Versuchsbilanz von 55:30 für die Bulldoggen.

Spätes Glück: Interessanteste Phase des Spiels? Ganz klar, jene am Schluss, als drei Tore fielen. Magnan machte erst die Führung für die Vorarlberger, ehe eine Strafe gegen ihn den erneuten Ausgleich ermöglichte. Auch der Gamewinner von D'Alvise fiel in Überzahl, womit die Powerplays wie am Tag zuvor zum entscheidenden Faktor beim DEC wurden.

HC Znojmo - HC Bozen 3:4 (1:1, 0:2, 2:1)

Tore: Podesva (18./PP), Baca (53./PP), Rehus (57./PP) bzw. Saviano (1., 22.), Foster (31.), Insam (56./PP)

Znojmo, 2.496 Zuschauer. Strafminuten: 6 bzw. 12.

Frühstarter: DiCasmirro auf Saviano - Tor. Diese Kombination gab es gleich zwei Mal - im ersten Drittel nach 59 Sekunden, im zweiten Drittel nach 96 Sekunden. Von diesen frühen Gegenschlägen zeigten sich die Adler ziemlich beeindruckt.

POWERplay: Sechs Überzahl-Situationen, drei Treffer - so fahrlässig die Tschechen heute mit ihren Chancen umgingen (52 Torschüsse!), so eiskalt waren sie in Überzahl. Erneut ein Spiel, dass man nicht verlieren hätte müssen.

Wenn der Postmann elfmal klingelt: Nach den gestrigen sieben Gegentoren gegen den KAC wollten die Adler sich heute kompakter präsentieren - was erneut in die Hose ging. Elf Gegentore innerhalb von 24 Stunden zeigen deutlich, wo die Problemzone der Tschechen derzeit liegt.

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