Alles angerichtet für das Derby

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Alles angerichtet für das Kärntner Derby

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Leader Znojmo muss am 9. EBEL-Spieltag die zweite Niederlage hinnehmen. Beim Gastspiel in Villach unterliegen die Tschechen 2:4.

Petrik gleicht Tomas' frühe Führung schnell aus (8. bzw. 9.), Kelly (17.) und Petrik (28./PP) bringen den VSV auf Kurs. Tomas (53.) sorgt für Spannung, doch Bacher macht den Sack zu (59./PP+EN).

Bozen gewinnt dank Vauses-Treffers 25 Sekunden vor Ende 2:1 gegen die Capitals. Zuvor treffen McLean (13./PP) und Pollastrone (41./PP).

Der KAC gewinnt 4:1 in Ljubljana.

Niederlage bei Jan-Debüt

Schlusslicht Graz 99ers unterliegt beim Debüt von Trainer Ivo Jan mit 1:4 gegen Meister Salzburg.

Poulsen (36./PP) kann Hochkoflers (16.) Führung noch ausgleichen, doch Duncan (45./SH), Sterling (51.) und Ledin (56./PP2) machen für die Gäste alles klar.

Dornbirn punktet und gewinnt erstmals in Linz und das mit 3:0 - Arniel (34./PP2), Siddall (47./PP) und N. Petrik (57.) sorgen für einen verdienten Sieg gegen schwache Oberösterreicher.

Innsbruck bezwingt Fehervar 2:1.

 Olimpija Ljubljana - EC KAC 1:4 (0:2, 1:0, 0:2)

Tore: Chaput (35./PP) bzw. Hundertpfund (10./PP), Walker (14.), DeSantis (43./PP), Nordqvist (59.).

Tivoli, Ljubljana, 1.800 Zuschauer. Strafminuten: 6 bzw. 10.

 

Keine Zeit zu verschenken: Der KAC hatte es in Überzahl besonders eilig. Bei den zwei Powerplay-Treffern brauchten die Klagenfurter nur zehn bzw. acht Sekunden gegen vier Mann. 

Ab drei ist es ein Lauf: Der KAC feierte den dritten Sieg in Folge, ist nun auf Rang zwei und damit auch in Form für das Kärntner Derby, das am Sonntag in Villach steigt.

Ljubljana zahnlos: Obwohl die Drachen ihr einziges Tor im Powerplay erzielten, ließ das Überzahlspiel zu wünschen übrig. Der Großteil der vier weiteren Powerplays verpuffte nämlich ohne Gefahr.

EC VSV - HC Znojmo 4:2 (2:1, 1:0,1:1)

Tore: Petrik (9., 27./PP), Kelly (17.), Bacher (59./empty net) bzw. Tomas (8., 53.).

Villach, 3.116. Strafminuten: 12 bzw. 8.


Die beste Saisonleistung: Es war ein hochverdienter Sieg der Gastgeber, die sich auch durch einen frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen ließen. Postwendend traf der starke Petrik zum Ausgleich. Znojmo hatte insgesamt kein Rezept, so stark traten die Gastgeber auf. So konnte es sich auch Nageler leisten, einen Penalty zu vergeben.

Starkes Penaltykilling: Vor allem im Unterzahlspiel zeigten die Adler aus Villach ihre Qualitäten, überstanden mitunter ein 3 gegen 5 gegen den Leader. Dieses dauerte 92 Sekunden und ging über die erste Drittelpause.

Gewappnet für das Derby: Genau richtig sind die Villacher in Form gekommen. Nach dem Sieg gegen den Meister aus Salzburg und nun gegen den Tabellenführer kann der KAC als Gegner nach Villach kommen. Man darf sich auf ein spannendes Derby freuen.

 Vienna Capitals - HC Bozen 1:2 (1:0, 0:0, 0:2)

Tore: McLean (13./PP) bzw. Pollastrone (41./PP), Vause (60.).

Wien, 4.850. Strafminuten: 10 bzw. 8.


Die erfolgreiche Rückkehr: Tom Pokel, in der vergangenen Saison noch Capitals-Trainer, durfte sich bei seiner Rückkehr über einen Sieg freuen. Dafür musste sich der Coach aber gedulden. Letztlich fielen die Treffer seiner Mannschaft im letzten Drittel - und zwar 25 Sekunden nach Wiederbeginn und 24 Sekunden vor Ende.

Die Siegesserie ist gerissen: Die Caps gewannen zuletzt vier Spiele in Serie in der EBEL, mussten sich nun aber geschlagen geben. Nach dem CHL-Aus taten sich die Wiener (wie auch die Italiener) mit dem Herausspielen von großen Chancen schwer. Ein enges Spiel mit einem folglich knappen Ergebnis.

Die meisten Zuschauer: Der wegen des ÖFB-Länderspiels vorverlegte Spielbeginn (18 Uhr statt 19:15 Uhr) hat sich ausgezahlt. 4850 Zuschauer fanden den Weg in die Halle - so viele wie noch nie in dieser Capitals-Saison.

HC Innsbruck - Fehervar AV19 2:1 (0:0, 1:0, 1:1) 

Tore: Ross (31., 53.) bzw. Francis (44.).

Eishalle Innsbruck, 1.200 Zuschauer. Strafminuten: 6 bzw. 4 plus Spieldauerdisziplinar Koger


Siegesgaranten: Der Innsbrucker Sieg trug zwei Namen: Nick Ross und Jeff Ulmer. Der Verteidiger erzielte beide Tore, Ulmer bekam jeweils den Assist zugeschrieben.

Fair bis zur Eskalation: Bis zur 27. Minute kam die Partie völlig ohne Strafen aus, dann musste Liffiton für einen überharten Check gegen Koger in die Box. Der reagierte mit einem Handschuhwurf auf den Referee und verabschiedete sich damit für den Rest des Spiels.

Fair nach der Eskalation: Kurz nach zuvor erwähnter Szene holte sich Wehrs noch eine Strafe ab, danach kehrte wieder Fairness ein: Bis zum Schlusspfiff handelte sich nur mehr Schaus eine Nachdenkpause ein - das dafür doppelt.

EHC Black Wings Linz - Dornbirner EC 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)

Tore: Arniel (34./PP2), Siddall (47./PP), Petrik (57.).

Linz, 4.300. Strafminuten: 11 plus Spieldauerdisziplinar DaSilva bzw. 8

 

Es geht doch: Elf der davor zwölf Duelle und alle bisherigen sechs Heimspiele hatten die Black Wings gegen Dornbirn gewonnen, doch diesmal holten sich die Vorarlberger den Sieg. Erste Punkte und erster Sieg für den Ländle-Klub in Linz.

Effizient: Die Gäste zeigten sich im Powerplay bissig und konnten hier den Grundstein legen. Die 5:3-Überzahl nutzten die Bulldogs im zweiten Drittel zum Führungstreffer.

Schwache Linzer: Nach engen Spielen mussten sich die Oberösterreicher diesmal klar und verdient geschlagen geben. Zu Null zu Hause gegen den Lieblingsgegner? Ja, so harmlos waren die Linzer.

Graz99ers - EC Red Bull Salzburg 1:4 (0:1, 1:0, 0:3)

Tore: Poulsen (36./PP) bzw. Hochkofler (16.), Duncan (46./SH), Sterling (51.), Ledin (56./PP2).

Bunker, Graz, 2.270 Zuschauer. Strafminuten: 12 plus 10 Disziplinar Little bzw. 16.

 

 Trainereffekt: Graz startete beim Debüt von Ivo Jan enorm schwungvoll in die Partie, erst im Schlussdrittel setzte sich die höhere Qualität der Salzburger durch. Die Fans belohnten das beherzte Auftreten des Teams mit Standing Ovations nach dem 1:4.

Die Unserie geht weiter: Die Steirer sind seit 671 Tagen sieglos gegen die Roten Bullen. In anderen Worten: Seeeeeehr lange.

Ein besonderer Treffer: Das erste Tor unter Ivo Jans Ägide erzielte Morten Poulsen. Nachdem er die Scheibe in den Kasten stocherte, musste aber erst der Videobeweis zu Rate gezogen werden.

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