KAC hält Chance am Leben

Aufmacherbild
 

Die (Un)-Serie hält an

Aufmacherbild
 

KAC gewinnt in Graz und wahrt Playoff-Chance

Aufmacherbild
 

Der KAC wahrt mit einem 5:3-Auswärtserfolg bei den Graz 99ers die Chancen auf eine erfolgreiche Playoff-Qualifikation.

Durch die beiden Tore Differenz haben es die Rotjacken nun in eigener Hand. Zwei Siege in den letzten beiden Spielen würden für die "fünfte Jahreszeit" reichen.

Die anderen EBEL-Quali-Runden-Matches: Dornbirn gewinnt mit 5:2 gegen Meister Bozen und bleibt damit auch im Playoff-Rennen. Der HC Innsbruck schlägt auswärts Ljubljana mit 3:1.

RB Salzburg steht nach einem 4:3-Erfolg im Penaltyschießen gegen die Vienna Capitals als Sieger der EBEL-Pick-Round fest. Fehervar hält den Kampf um Rang drei dank eines 5:1 über Znojmo offen. Linz ist damit fix Zweiter und löst das Ticket für die CHL.

Graz99ers - KAC 3:5 (2:1,1:2,0:2)

Tore: Walker (8.), Latendresse (19.), Bastiansen (21.) bzw. Koch (12., 56.), Jacques (21.), Lundmark (34., 59.)

Graz, 4.050, Strafminuten: 2 bzw. 4

Erst der Anfang:  Der KAC jubelt und freut sich. Mit dem 5:3-Auswärtserfolg hat man nicht nur den wichtigen Sieg aus Graz entführen können, sondern stellte mit zwei Toren Unterschied auch die Vorzeichen auf Playoff. Im direkten Duell ist man nun vor den 99ers. Aber: Es sind noch zwei Spiele zu absolvieren. Ein Gegner davon heißt Innsbruck - eine Mannschaft die den KAC in dieser Saison schon vier Mal zum Stolpern brachte.


KAC und der Aberglaube: KAC-Manager Oliver Pilloni war als Zuseher in der Halle. Nichts Neues würde man meinen. Doch war der Hallenbesuch eine durchgeplante Aktion des Rekordmeisters. KAC-Boss Dietmar Krenn blieb zu Hause, da seine Besuche stets Niederlagen zur Folge hatten. Mit Pilloni vor Ort gelang den Lindwurmstädtern in der Ferne oftmals viel mehr. Gegen Graz war Pilloni wieder mit dabei. 

 

Men of the Match: Diese Wahl fällt heute nicht schwer. In einer starken EBEL-Partie mit vielen Chancen, starken Kombinationen und einer stimmungsvollen Kulisse können sich zwei Spieler des KAC mehrfach auszeichnen. Thomas Koch und Jamie Lundmark waren mit ihren Doppelpacks gegen Graz pures Gold wert.

Vienna Capitals - RB Salzburg 3:4 n.P. (0:2,1:1,2:0,0:0,0:1)

Tore: Bois (32.), Nödl (45.), Iberer (59.) bzw. T. Raffl (6.), Cijan (15.), Heinrich (28. und entscheidender Penalty)

Wien, 4.400, Strafminuten: 16 bzw. 14

Boni-Heimdebüt: Zweites Spiel, zweite Niederlage. So weit, so schlecht. Doch wie schon gegen Znojmo war bei den Caps auch gegen Salzburg ein Aufwärtstrend erkennbar. Dass die Wiener gegen den souveränen Leader RBS gar ein 0:3 ausgleichen konnten, spricht Bände. Die zweite Shootout-Niederlage in Folge ist damit besonders bitter. Darüber werden den Neo-Coach auch nicht die von den Fans vor dem Spiel angestimmten "Jim Boni"-Sprechchöre hinwegtrösten.

Salzburg fixiert Platz eins: Grunddurchgang souverän gewonnen. In der Pick-Round aus acht Spielen acht Siege eingefahren. Auch wenn die Mozartstädter gegen die Capitals beinahe ein 3:0 aus der Hand gaben, ist es keine Frage: Die Bullen sichern sich völlig verdient Platz eins und dürfen als erstes Team ihren Viertelfinal-Gegner wählen.

Heim-Misere geht weiter: Die Vienna Capitals verlieren auch ihr 5.Heimspiel in Folge. Zugegeben, gegen den souveränen Leader aus Salzburg keine Schande, zumal eine Shootout-Niederlage nach 0:3-Rückstand durchaus als moralischer Sieg gewertet werden kann. Doch die nackten Zahlen sagen: Platz 4 gerät damit immer mehr außer Reichweite. Zwei Runden vor Schluss liegt Fehervar zwei Punkte voran.

Dornbirner EC - HC Bozen 5:2 (2:0,2:1,1:1)

Tore: Putnik (2.), Petrik (5.,60./EN), Arniel (23./PP), Kreuzer (25.) bzw. Insam (31.), Rodney (42.)

Dornbirn, 2.090, Strafminuten: 6 bzw. 14


Doppelte Serientäter: Dornbirn und die heimische Messehalle - das passt. Aus den letzten sechs Partien zuhause nahmen die Bulldogs immer Punkte mit, fünf dieser Spiele gewannen die Vorarlberger auch. Noch eindrucksvoller ist die Heimserie gegen Bozen. Die Füchse warten bereits seit 8. Oktober 2013 auf einen Erfolg im Ländle.

Schlafmützen und Rhythmusbrecher: In den ersten zwei Dritteln verschlief der Titelverteidiger jeweils die Anfangsphase (die Gegentore fielen in den Minuten 1.,6., bzw. 23. und 25.). Trotzdem hatte man irgendwie das Gefühl, dass die Füchse das Spiel noch drehen können. Dass aus der Aufholjagd schließlich nichts wurde, lag auch an einigen Strafen, die der HCB ausgerechnet in Phasen kassierte, in denen er Druck ausübte. Einmal wurde es auch recht unfair: In der 28. Minute checkte Keller Lawson aus vollem Lauf mit dem Ellbogen. Der DEC-Keeper ging zunächst benommen zu Boden, konnte aber zum Glück weitermachen.

Olimpija Ljubljana - HC Innsbruck 1:3 (0:0,1:2,0:1)

Tore: Music (26.) bzw. Höller (32./PP), Schramm (35.), Valdix (59.)

Ljubljana, 250, Strafminuten: 4 bzw. 8

Fehervar AV19 - HC Znojmo 5:1 (1:0,0:1,4:0)

Tore: Bartalis (11./PP), Nemeth (48.,53.), Banham (55./PP), Vincze (56.) bzw. Tomas (39./PP)

Székesfehérvár, 3.289, Strafminuten: 8 bzw. 14

VSV - Black Wings Linz 1:2 (1:0,0:0,0:2)

Tore: Hunter (19.) bzw. Lukas (45.), Spannring (48.)

Villach, 3.094. Strafminuten: je 6.

 

Serien: Eric Hunter erlöste die VSV-Fans mit seinem Treffer zum 1:0, schließlich konnten die Villacher dadurch erstmals seit zehn Spielen wieder ein Startdrittel gewinnen. Was natürlich schwerer wiegt, ist eine Serie, die bestehen blieb: Jene der Niederlagen am Ende eines Spiels. Es sind nun zehn Stück in Folge. Die Linzer hingegen scheinen wahre Kaltstarter zu sein, gelang ihnen doch seit sieben Partien kein Treffer in den ersten 20 Minuten. Immerhin verlängerten sie eine andere Serie, die Stahlstädter haben nämlich mittlerweile seit 16 Partien kein Mitteldrittel verloren.

Baseball oder Hockey? Apropos Hunter: Sein Treffer darf durchaus als kurios bezeichnet werden. Nach einer regelrechten “Flanke“ von David Nageler bugsierte der 28-jährige Kanadier die Scheibe aus sechs Metern über die Schulter des verdutzten Ouzas. Von der Schlagtechnik erinnerte der Treffer eher an einen Baseball-Hit als an einen Hockey-Schuss.

Young Guns: Auffällig war, dass VSV-Coach Hannu Järvenpää seiner vierte Linie um die jungen Stürmer Adis Alagic (20), Ruslan Gelfanov (19) und Marius Göhringer (21) sehr viel Eiszeit einräumte. Die Youngsters dankten ihrem Trainer das Vertrauen mit einer ansprechenden Leistung. Fast immer, wenn die drei auf dem Eis waren, wurde es vor Ouzas gefährlich. "Wir sind einfach eingespielt, es funktioniert derzeit", so Alagic.

Seltenheitswert: Fast zwei Jahre mussten die Black Wings in Villach auf einen Sieg warten. Ausgerechnet Philipp Lukas, der nicht gerade als Tormaschine bekannt ist, sorgte mit seinem sehenswerten Solo zum 1:1 für den Umschwung. Es war erst der zweite Saisontreffer von Lukas, danach waren die Linzer jedoch die bessere Mannschaft.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen