Lei, lei, leider nein!

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Salzburg lacht zuletzt

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Der Meister kriegt die Kurve noch

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Bozen baute mit einem 3:2-Sieg in Graz die Führung in der EBEL-Quali-Runde weiter aus.

Linz gewann in Fehervar 3:0, zwei Treffer fielen in der Schlussphase. Der KAC gewann in Ljubljana 4:1 und erzielt dabei alle Tore im Mitteldrittel.

Drei Spiele wurden im Penaltyschießen entschieden: Die Caps unterlagen Znojmo mit 3:4 (GWP Pavlikovsky), der VSV unterlag Salzburg mit 2:3 (Heinrich) und Dornbirn verlor gegen die in der Zwischenrunde erstmals siegreichen Innsbrucker mit 1:2 (Valdix).

Damit blieben am vierten Spieltag der Zwischenrunde durchgehend die Auswärtsteams siegreich. Während in der Pick-Round Salzburg und Linz ihren Vorsprung auf die Konkurrenz weiter vergrößerten, wurde in der Hoffnungsrunde die Luft für Dornbirn, Innsbruck und Ljubljana langsam dünn.

VSV - RB Salzburg 2:3 n.P. (0:1,0:0,2:1-0:1)

Tore: Nageler (43.), Bacher (54.) bzw. Kutlak (20.), Latusa (54.), Heinrich (entscheidender Penalty).

Villach, 4.292; Strafminuten: 4 bzw. 10.

 

Nervenzerfetzend: Die Begegnungen zwischen Villach und Salzburg wurden in jüngster Vergangenheit unter Garantie zu engen Kisten. Wie die letzten beiden Aufeinandertreffen ging auch die Faschings-Edition ins Shootout. Als kleine Rache für die zwei Niederlagen zuvor, jubelten diesmal die Mozartstädter. Im Saison-Head-to-Head gingen sie mit 3:2 in Führung, aber zumindest ein Duell bleibt ja noch.

Tornetzzerfetzend: Mit zwei Toren verdoppelten die Villacher "Adler" ihre Februar-Ausbeute. Darren Haydar, heute leer ausgegangen, erzielte gegen die Caps und gegen Fehervar jeweils im Powerplay die bisher einzigen Treffer des VSV. Damit versäumte es der VSV im sechsten Spiel in Folge zwei Punkte einzufahren. Der letzte Sieg ist nun schon fast einen Monat her, am 25. Jänner bezwang der VSV die Dornbirner Bulldogs 6:3.

Ein tolles Debüt: Am Ende stand zwar nicht der Sieg, doch VSV-Jungverteidiger David Kreuter feierte in seiner ersten EBEL-Partie einen persönlichen Erfolg. Vier Tage vor seinem 20. Geburtstag bediente er Mitspieler Daniel Nageler in der 43. Minute perfekt, Folge war der Ausgleich. Auch von seinem ersten Scorerpunkt abgesehen lieferte Kreuter ein durchgehend gutes Spiel ab, wenngleich es sein Trainer Hannu Järvenpää vorzog, ihn in der brenzligen Schlussphase seltener aufs Eis zu schicken.

Man spürte die Euphorie: Bei Salzburgs Head Coach Daniel Ratushny litten während des Spiels wohl, wie bei allen Zusehern, die Fingernägel. Am Schluss zeigte er sich gleichermaßen begeistert wie anerkennend: "Was für ein spannendes Spiel! Es war insgesamt ziemlich knapp, am Ende wechselte die Führung hin und her, spannender geht es fast nicht und dann gehen wir zum dritten Mal ins Penalty-Schießen gegen Villach, das ist schon unglaublich. Ich denke, wir können noch etwas besser spielen, aber die Villacher waren heute vielleicht etwas hungriger als wir und haben ein starkes Spiel gemacht, das verdient Anerkennung."

Vienna Capitals - HC Znojmo 3:4 n.P. (0:1,2:0,1:2,0:0-0:1)

Tore: Foucault (25.), Magowan (38.), Watkins (42.) bzw. Tomas (8.), Sova (58.), Tomas (59.), Pavlikovsky (entscheidender Penalty).

Wien, 3.200; Strafminuten: 13 bzw. 17.

 

Sieg hergeschenkt: Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sahen die Caps noch wie die sicheren Sieger aus, aber ein Doppelschlag von Sova und Tomas rettete die Adler in die Overtime. Am Ende musste das Penaltyschießen entscheiden. Pavlikovsky traf nach zahlreichen Fehlversuchen auf beiden Seiten als Erster und sicherte Znojmo den Sieg.

Jubiläum: Rafael Rotter absolvierte am Dienstag sein 300. Ligamatch für die Vienna Capitals. Vor der Partie wurde er geehrt, am Eis machte er einen soliden Eindruck, auch wenn er manchmal zu energisch agierte und dafür auch zwei Mal auf der Strafbank Platz nehmen musste.

Znojmo überholt Caps: Mit dem Sieg zogen die Adler in der Tabelle an den Wienern vorbei und sind nun Dritter. Neben Znojmo und den Caps hält auch der VSV bei vier Punkten, Fehervar ist nur zwei Zähler dahinter. Ein spannender Kampf um Platz drei ist vorprogrammiert. 

Fehervar AV19 - Black Wings Linz 0:3 (0:0,0:1,0:2)

Tore: MacDonald (26./PP), Lebler (58.), Oberkofler (60./EN)

Szekesfehervar, 3.049. Strafminuten je 12.

 

Ouzas erneut unüberwindbar:  Der Linzer Goalie war einer der Väter des Erfolgs der Oberösterreicher in Fehervar. Der Keeper ließ keinen Treffer zu und parierte insgesamt 35 Schüsse auf seinen Kasten. Vor allem in einigen brenzligen Situationen in Unterzahl stellte er seinen Klasse unter Beweis und brachte die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. Für den 29-jährigen Kroaten war es bereits das zweite Shutout in Folge, das insgesamt fünfte der Saison. Am Sonntag entschärfte er beim 6:0-Kantersieg gegen den VSV 40 Schüsse. Seinen letzten Gegentreffer musste er gegen die Capitals hinnehmen. Ouzas ist somit bereits 124 Minuten ohne Gegentreffer.

Graz 99ers - HC Bozen 2:3 (2:2,0:0,0:1)

Tore: Bastiansen (18.), Ganzak (20.) bzw. Schofield (2.), Pance (11.), Bernard (47.)

Graz, 1960 Zuseher; Strafminuten: 2 bzw. 2.


 Nicht ganz auf (Gan-)Zack: Mitch Ganzak gelang auch heute wieder der zwischenzeitliche Ausgleich, aber dem US-Amerikaner passieren immer wieder schwere Fehler im Aufbauspiel. Ein Fehler des 30-Jährigen sorgte in der Anfangsminute dafür, dass Rick Schofield unbedrängt zur Führung für die Südtiroler einnetzen konnte.

 Das Glück erarbeiten: Bozen schoß zwar 35 mal aufs Tor von Danny Sabourin, doch für die entscheidenden Treffer brauchte es jeweils etwas Glück. Das erste Tor legte ihnen Ganzak auf, der zweite Treffer wurde erst durch das Abfälschen des Schusses möglich und beim dritten Tor springt der Abpraller gegen dem im Slot stehenden Bernard auf die Schlägerschaufel.

Vier gewinnt: Bozen rückt dem Playoff-Einzug immer näher. Durch den heutigen Sieg bauten die Südtiroler den Vorsprung in der Qualifikationsrunde auf vier Punkte aus und weisen weiterhin die beste Tordifferenz auf. Gelingt ihnen am Freitag beim KAC auch noch der fünfte Sieg in Serie, sind die Füchse kaum noch zu verdrängen.

Olimpija Ljubljana - KAC 1:4 (0:0,0:4,1:0)

Tore: Uduc (59.) bzw. Jacques (22./PP), Lundmark (32.), Setzinger (36.), Furey (37.)

Ljubljana, 378; Strafminuten: 8 bzw. 8.

 

Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt: Ein Spiel, sinnbildlich für das Auf und Ab der KAC-Zwischenrunde als Ganzes. Im ersten Drittel war Olimpija die spielbestimmende Mannschaft, doch im mittleren Abschnitt schlugen die Rotjacken eiskalt zu. Nur, um dann wieder einen Gang runterzuschalten, wodurch Tuokkola das Shutout um 74 Sekunden verpasste. Die Klagenfurter Fans werden darauf hoffen, dass der Zwischenrunden-Verlauf seine Parallelen ab hier abstellt.

Sympathien mit Siklenka: Ach ja, die Fans. Die Mitgereisten KAC-Anhänger machten ihre Meinung zu den jüngsten Kader-Veränderungen (hier nachzulesen) kund. Besonders freuen wird sich Mike Siklenka (laut Head Coach Doug Mason der "Unruheherd" der Mannschaft) über die Sympathiebekundungen, denn auf den hochgehaltenen Zetteln prangte seine Rückennummer 23.

Keiner daheim: Nicht ganz so treue Fans wie bei den Klagenfurtern tummeln sich - leider - auf slowenischer Seite. Die "Drachen" sind schon grundsätzlich nicht der Zuschauermagnet der Liga, aber 378 Zuschauer könnten locker Saison-Negativrekord gewesen sein. Dementsprechend war gegen den KAC nur eine Tribüne geöffnet. Nach einer starken Auswärts-Vorstellung in Innsbruck und angesichts der Konstellationen hätte man sich anderes verdient. Da muss, beziehungsweise da müssen mehr kommen, liebe Ljubljanaer!

Dornbirner Eishockey Club - HC Innsbruck 1:2 n.P. (0:0,0:0,1:1-0:0)

Tore: Crawford (52.) bzw. Ross (54./PP), Valdix (entscheidender Penalty).

Dornbirn, 2070; Strafminuten: 8 bzw. 14.

 

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