Graz stoplert über Ljubljana, Caps verlieren erneut

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Nachzügler Innsbruck hat Salzburg am Freitag in der 26. Runde der Erste Bank Eishockey Liga zumindest in die Verlängerung gezwungen, die "Bullen" behielten letztlich aber mit 2:1 (1:0,0:0,0:1;1:0) die Oberhand und verteidigten ihren Acht-Punkte-Vorsprung auf Linz.

Andernorts prolongierten die Vienna Capitals ihren Negativlauf, kassierten beim 1:2 in Villach die sechste Niederlage en suite.

Guter Start der "Adler"

Der VSV erwischte dank des McBride-Treffers nach 90 Sekunden einen idealen Blitzstart, konnte trotz folgender Überlegenheit den Vorsprung aber nicht ausbauen.

Während die Wiener kaum ins Spiel fanden, machte Caps-Goalie Kickert zahlreiche Chancen der Hausherren zunichte. Erst im zweiten Drittel drehten die Gäste auf, nachdem der VSV eine 5:3-Überzahl nicht nützen hatte können.

Nun war es aber "Adler"-Tormann Lamoureux, der für saubere Verhältnisse in seinem Kasten sorgte.

Erst im Schlussdrittel brach Schiechl den Bann der Caps (46.), doch Haydar stellte nur kurz darauf die VSV-Führung wieder her (49.) und verstärkte die Krise der Pokel-Truppe, die in den jüngsten acht Ligapartien nur einen Sieg feiern konnte.

"Haben unglücklich gekämpft"

Für den VSV war es der erste Erfolg gegen die Caps im dritten Saisonduell.

"Wir haben unglücklich gekämpft. Wir haben leider im gesamten Spielverlauf nur ein Powerplay zugesprochen bekommen, das macht es schwer, auswärts zu bestehen", sagte Caps-Co-Trainer Phil Horsky.

"Wir hätten nach dem 1:1 das Momentum auf unserer Seite gehabt, und dann just in dieser Phase nach einem platzierten Schuss das entscheidende 1:2 kassiert."

Kutlak sorgt für Salzburg-Sieg

Salzburg, das durch Trattnig kurz vor Ende des ersten Drittels verdient in Führung ging, sah sich mit Fortdauer der Partie in Innsbruck einem immer stärker werdenden Gastgeber gegenüber.

Goalie Brückler schien mit starken Paraden den Vorsprung aber über die Zeit zu bringen, ehe Ulmers Last-Minute-Treffer eine Verlängerung erzwang.

Dort war es dann Kutlak, der bei seinem Comeback nach drei Wochen Verletzungspause in Unterzahl die Entscheidung zugunsten Salzburgs herbeiführte.

Während Salzburg weiter die Spitze ziert, hielten die Capitals Rang drei.

Bulldogs überraschen Znojmo

Weder Znojmo noch die Graz 99ers konnten die Chance, die Wiener zu überholen, nutzen und haben nach wie vor je einen Punkt Rückstand.

Znojmo ging bei den Bulldogs aus Dornbirn mit 1:5 (0:2,1:3,0:0) unter.

Ex-Znojmo Crack Blatny (5./PP) sowie Desbiens (19./PP), zweimal Feichtner (27./Penalty, 35./PP) und D'Alvise (29.) sorgten für die Tore der Vorarlberger, die in dieser Saison zuvor in Tschechien zwei heftige Niederlagen hinnehmen mussten.

Graz unterliegt Schlusslicht

Für die größte Sensation an diesem Spieltag sorgte aber Olimpija Ljubljana im Grazer Bunker, wo sich die 99ers dem Schlusslicht mit 1:3 (0:1,0:0,1:2) geschlagen geben mussten.

Bishop gelang kurz vor der ersten Pause entgegen dem Spielverlauf der Führungstreffer für die Gäste, von dem sich die Grazer nicht mehr erholen sollten.

Bastiansen (53.) konnte nach Uducs (43.) 2:0 zwar verkürzen, doch erneut Bishop (60.EN) machte den Deckel drauf.

Ergebnisse:

VSV - Vienna Capitals 2:1 (1:0,0:0,1:1)
Villacher Stadthalle, 3.225
Tore: McBride (1.), Haydar (49.) bzw. Schiechl (47./SH)
Strafminuten: 2 bzw. 13 plus Spieldauerdisziplinar Peter

Graz99ers - Olimpija Ljubljana 1:3 (0:1,0:0,1:2)
Graz, 1.890
Tore: Bastiansen (53.) bzw. Bishop (20., 60./EN), Uduc (43.)
Strafminuten: 2 bzw. 12

HC Innsbruck - RB Salzburg 1:2 n.V. (0:1,0:0,1:0;0:1)
Innsbruck, 1.800
Tore: Ulmer (59.) bzw. Trattnig (19./PP), Kutlak (65./SH)
Strafminuten: 14 bzw. 12

Dornbirner Eishocckey Club - HC Znojmo 5:1 (2:0,3:1,0:0)
Dornbirn, 2.080
Tore: Blatny (5./PP), Desbiens (19./PP), Feichtner (27./Penalty, 35./PP), D'Alvise (29.) bzw. Seda (29.)
Strafminuten: 6 bzw. 28

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