RBS geht in Znojmo unter, Setzinger erlöst KAC

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Mit einigen Überraschungen endete die zweite Runde der EBEL.

Meister RB Salzburg kassiert in Znojmo eine herbe 1:7-Schlappe und ist Tabellen-Schlusslicht.

Die Vienna Capitals müssen sich Dornbirn mit 1:2 geschlagen geben.

Insgesamt gab es in den sechs Spielen 30 Treffer, eine Verlängerung und ein Penaltyschießen zu sehen.

LAOLA1 hat alle Infos zu den Spielen:

Graz 99ers - KAC 4:5 n. OT (2:0,1:3,1:1,0:1)

Tore: Almtorp (9./PP), Natter (20.), Poulsen (26./PP, 54.) bzw. Geier (24./SH), Desantis (34.), Jacques (34.), Ganahl (54.), Setzinger (65.)

Graz, Zuschauer:3.020. Strafminuten: 14 bzw. 13 + Spieldauer Popovic

 Angst vor dem Bunker: Müssen in diesem Fall nur die Grazer haben. Der Rekordmeister aus Klagenfurt verlor nur eines der letzten sechs Auswärtsspiele in Graz.

 37 Sekunden: Lagen zwischen dem Treffer zum 2:3 und 3:3. Bis dahin sah alles danach aus, als könnten die Grazer die Partie locker nach Hause spielen. Nach Minute 34 war eindeutig der KAC am Drücker und sicherte sich am Ende den verdienten Sieg in der Overtime.

 Vier gewinnt: Die ersten vier Tore der Klagenfurter fielen in den Minuten 24, 34, 34 und 54. Einzig Setzinger ließ sich mit seinem Siegtreffer eine Minute zu lang Zeit - seine Teamkollegen werden es ihm verzeihen.

Vienna Capitals - Dornbirner EC 1:2 (1:0,0:1,0:1)

Tore: Fraser (5.) bzw. Sylvester (30./SH), Häußle (53.)

Eissportzentrum Kagran, 4.000, Strafminuten: 10 bzw. 12 plus 10 Disziplinar Siddall

Torflaute: Vor dem Beginn der Partie hatte Caps-Präsident Hans Schmidt angekündigt, für jedes erzielte Tor, egal ob von den Caps oder den Bulldogs, 1.000 Euro an die Flüchtlingshilfe zu spenden. Doch die beiden Teams präsentierten Magerkost, mehr als ein Tor in jedem Drittel war in der Highlight-armen Partie nicht drinnen.

Kraftleistung: Die Bulldogs feierten in Wien den zweiten Sieg innerhalb von nur 24 Stunden - und das obwohl sie einem frühen Rückstand hinterherlaufen mussten.

HC Znojmo - Red Bull Salzburg 7:1 (2:0,3:0,2:1)

Tore: Yellow Horn (1.,24.), Biro (13.), Stehlik (34.), Sulak (38./PP2), Tomas (47.), Sedivy (57./PP) bzw. Komarek (43.)

Znaim, 3.125, Strafminuten: 14 bzw. 16 plus 10 Disziplinar Duncan

Das gelbe Horn: Mit Yellow Horn dürfte Znojmo ein wahrer Glücksgriff geglückt sein. Der 28-jährige Kanadier, im Sommer aus der Asia League zu den Tschechen gestoßen, zeigte sich in den ersten zwei Runden von seiner besten Seite. Neben seinen zwei Treffern lieferte der Flügelstürmer gegen Salzburg auch noch zwei Assists. Dazu kommen drei Scorerpunkte (2 Tore, 1 Assist) aus dem ersten Spiel - macht vier Tore und drei Assists (!!!) in den ersten zwei Saisonspielen! Trifft Yellow Horn so weiter, darf er sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel des Topscorers machen.

Die Nerven liegen blank: Die "Bullen" können scheinbar nicht ganz so gut mit hohen Niederlagen umgehen. Schon im letzten Drittel kam es zu zahlreichen Strafen, nach Schlusspfiff folgte eine Schlägerei. Nach zwei Spielen steht der Meister mit nur einem Punkt da, klar, dass die Salzburger damit nicht zufrieden sind. "Heute ist bei uns wirklich viel falsch gelaufen. Das erste Drittel war noch ganz okay, aber dann lief nichts mehr für uns. Die Tschechen haben ein starkes Team und ihnen ist im Gegensatz zu uns auch alles aufgegangen. Es war frustrierend und jeder ärgert sich natürlich auch ob des klaren Ergebnisses. Wir werden zunächst das Spiel in Ruhe analysieren und dann werden wir weiterarbeiten", analysierte Headcoach Dan Rautshny.

HC Bozen - Black Wings Linz 1:5 (0:1,0:4,1:0)

Tore: Pope (51.) bzw. Kozek (24.,29./PP), Göhringer (6.), Hofer (22.), DaSilva (26./PP)

Bozen, 2.089, Strafminuten: 15 bzw. 15

 Undiszipliniertheiten entscheiden: Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, machten sich die Hausherren das Leben mit einer Phase voller unnötiger Strafen selbst schwer und luden die Gäste zu den Treffern regelrecht ein. Innerhalb von sieben Minuten erzielten die Linzer vier Tore und entschieden die Partie frühzeitig.

 Olimpia Ljubljana - VSV 1:2 (0:0,0:1,1:0,0:0,0:1)

Tore: B. Petrik (23.), Ropret (42.), Pance (entscheidender Penalty)

Ljubljana - Hala Tivoli, 600, Strafminuten: 4 bzw. 8

Zwei Hexer im Tor: Das Niveau des Spiels war nicht gerade hoch, die beiden Männer im Tor lieferten dennoch eine überragende Show ab. Ljubljana-Schlussmann Oliver Roy hielt 31 der 32 Schüsse und hielt seine Vorderleute mit einigen Glanztaten im Spiel. Auf der Gegenseite zeigte sich Jean-Philippe Lamoureux einmal mehr von seiner besten Seite und brachte die Drachen ein ums andere Mal zum Verzweifeln.

Ausgerechnet ein Slowene: Zehn Schützen mussten im Penaltyschießen antreten, ehe die Entscheidung fiel. Nur je ein Spieler traf im Shootout, ehe Ziga Pance sich versuchen durfte. Der Slowene in Diensten des VSV blieb cool und verwertete. Damit brachte ausgerechnet ein Slowene die Kärntner zum Sieg und dem zweiten Punkt.

Fehervar - HC Innsbruck 1:0 (1:0,0:0,0:0)

Tor: Skkorcin (16./PP2)

Szekesfervar, 3.213, Strafminuten: 10 bzw. 18

Defensivstarke Ungarn: Fehervar präsentiert sich bislang äußert defensivstark. Einen Gegentreffer kassierten die Ungarn in der ersten Runde, gegen Innsbruck blieb man sogar makellos. Beachtlich: In Runde eins war es noch Miklos Rajna, der stark hielt, diesmal durfte Zoltan Hetenyi ran und machte es sogar noch einen Tick besser.


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