Matchpuck für die Vienna Capitals

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Die Vienna Capitals stellen im EBEL-Viertelfinale dank eines 5:2-Sieges bei Fehervar AV 19 auf 3:2 und können die best-of-seven-Serie damit am Mittwoch zu Hause beenden.

Die Caps starten fulminant und gehen durch Rotter (5.), Magowan (13.), Watkins (15.) und Iberer (19.PP) mit einem 4:0 in die erste Pause.

Danach schwächen sich die Hauptstädter durch zahlreiche Strafen selbst. Koger (22.) und Wehrs (49.PP) machen die Partie noch einmal spannend, Iberer (59.EN) macht den Deckel drauf.

LAOLA1 hat alle Daten und Fakten zum EBEL-Viertelfinale:

Fehervar AV 19 - Vienna Capitals 2:5 (0:4,1:0,1:1)

Tore: Koger (22.), Wehrs (49./PP) bzw. Rotter (5.), Magowan (13.), Watkins (15.), Iberer (19./PP, 59./EN). 

Szekesfehervar, 3.500. Strafminuten: 12 bzw. 30 plus 10 Bois

Spiel 1: FAV-VIC 4:3

Spiel 2: VIC-FAV 1:4

Spiel 3: FAV-VIC 2:3

Spiel 4: VIC-FAV 2:1 OT

Spiel 5: FAV-VIC 2:5

Die Capitals führen in der Serie mit 3:2

Wie die Feuerwehr: Waren die Capitals in den bisherigen Spielen der Serie eher Kaltstarter, legten sie diesmal los wie die Feuerwehr. Nach den ersten vier Minuten, die klar den Ungarn gehörten, spielten nur mehr die Gäste. Rob Pallin fand das Ganze bereits nach dem 0:2 nicht mehr lustig und wechselte Miklos Rajna für Christian Engstrand, der bei beiden Gegentreffern keine gute Figur machte, ein. Einen Goaliewechsel nach zwölf Minuten sieht man nicht sehr oft. Dass sich der frisch eingewechselte dann gleich ebenfalls zwei Tore einfängt, ebenfalls nicht.

Wie du mir, so ich dir: Dachten sich wohl Rafael Rotter und Kenny Magowan. Bei Rotter staubte bei einem Schuss des Kanadiers zum 1:0 ab, dieser war dann sieben Minuten später bei einem Schuss des Wieners zur Stelle.

You're so special: Was hätten die Caps heute wohl ohne ihre Penalty-Killing-Units gemacht? Alleine im Mitteldrittel mussten die Special Teams vier Mal ran, davon zweimal in doppelter Unterzahl. Die Eismeister hätten sich wohl die Aufbereitung des Fehervar-Drittels in der zweiten Pause sparen können, so selten wie die Wiener dort auftauchten. "Die Jungs haben uns heute das Spiel gewonnen", wusste auch Co-Trainer Phil Horsky.

Blaue Flecken: Insgesamt feuerten die Ungarn 28 Schüsse auf Matt Zaba ab. Wohlgemerkt auf Zaba, denn die Fehervar-Cracks feuerten weit öfter in Richtung Tor der Wiener. Die Schüsse, die es nicht bis zum Torwart schaffen, sondern geblockt werden, werden in der EBEL aber leider nicht gezählt. So oft wie sich die Caps-Verteidiger selbstlos abschießen ließen, wäre wohl ein Rekord gefallen.

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