Salzburg sweept KAC, Caps mit Matchpucks

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Salzburg gewann am Sonntag auch Spiel vier der EBEL-Playoff-Halbfinalserie gegen den KAC und entschied die Serie damit mit 4:0 für sich. Mit einem 3:2-Erfolg nach Overtime lösten die "Bullen" das Finalticket.

Die Kärntner gingen durch Hundertpfund im Powerplay (23.) in Front. Der Ausgleich folgte drei Minuten später durch Trattnig (26.). Im Schlussdrittel gelang den Rotjacken durch Jacques (46.) erneut die Führung, doch Trattnig (49.) glich erneut aus.

In der Overtime schoss Heinrich (61./PP) das Goldtor.

Die Vienna Capitals machten einen großen Schritt in Richtung Finale.

Die Truppe von Coach Jim Boni gewann das vierte Halbfinale gegen die Black Wings Linz mit 4:2 (3:0,1:1,0:1) und gingen in der "best of seven"-Playoff-Serie mit 3:1 in Führung.

Sylvester (3.), Peter (9.) und Fraser (13./PP) schossen die Wiener im ersten Drittel in Front, Foucault (36.) erhöhte im Mittelabschnitt. Lebler (40.), der mit der Pausensirene traf, und Kozek (52.) gelang nur noch Ergebnis-Kosmetik.

KAC - EC Red Bull Salzburg 2:3 n. OT. (0:0,1:1,1:1,0:1)

Tore: Hundertpfund (23./PP), Jacques (46.) bzw. Trattnig (26., 49.), Heinrich (61./PP).

Klagenfurt, 5.100. Strafminuten: 16. bzw. 18.

Salzburg gewinnt die Serie mit 4:0

Captain is back: Matthias Trattnigs Rückkehr war Gold wert. Der gebürtige Steirer besorgte zweimal den Ausgleich für seine Bullen und war damit maßgeblich am wichtigen vierten Sieg beteiligt. Trattnigs Treffer sind aber auch in einer anderen Weise sehr beachtlich: Der RBS-Crack konnte damit in den letzten zehn Jahren in jeder Playoff-Serie treffen.

KAC und das Mitteldrittel: Immer wieder die Mitte. Die Klagenfurter konnten zum achten (!) Mal in Folge den Mittelabschnitt nicht für sich entscheiden. Zwar verloren die Rotjacken das Drittel nicht, einen Vorsprung für den Schlussabschnitt konnte man sich aber wieder nicht erspielen.

Hughes zum MVP: Der Kanadier spielt wieder eine bärenstarke Saison. Doch in den Playoffs wirkt der Flügelstürmer doppelt so wichtig. Hughes punktete bisher in allen neun Playoff-Partien, hält aktuell bei 65 Punkten und greift Liga-Topscorer Brian Lebler (66/BWL) an.

Overtime kein gutes Omen: Seit Dezember 2012 konnte der KAC den EC Salzburg vor eigenem Publikum nicht mehr in regulärer Spielzeit bezwingen. Diese Serie wurde heute wieder verlängert.

Vienna Capitals - Black Wings Linz 4:2  (3:0,1:1,0:1)

Tore:  Sylvester (3.), Peter (9.), Fraser (13./PP), Foucault (36.) bzw. Lebler (40.), Kozek (42.).

Wien, 7.022. Strafminuten: 6 bzw. 14

Die Capitals führen in der Serie mit 3:1

Erstmals ausverkauft: Die Albert-Schultz-Halle war in dieser Saison erstmals ausverkauft. Und man muss sagen: zu Recht! Die Halle bebte und pushte die Capitals zu einem verdienten 4:2-Erfolg. Mit dieser Kulisse im Rücken ist den Wienern noch einiges zuzutrauen.

Rotter, Rotter, Rotter: Noch ist die Vertragsverlängerung von Rafael Rotter nicht in trockenen Tüchern. Aber wenn man einen Spieler halten sollte, dann den quirligen Flügelstürmer. Der Wiener lieferte in den letzten sieben Spielen zwölf Assists und ist die neue Lebensversicherung der Capitals.

Gegen das Datum: Es war alles angerichtet für einen Linzer Erfolg, würde man nach dem Datum gehen. Die Oberösterreicher hatten vor der Partie an einem 29. März noch nie verloren, die Caps im Gegenzug an einem 29. März noch nie gewonnen - manchmal sind Zahlen eben nur Zahlen.

4:0 ist eine Bank: Nach dem 4:0-Treffer der Wiener hätte man den Sekt schon einkühlen können. Die Caps haben in ihrer langen Vereinsgeschichte nämlich noch nie eine 4:0-Führung aus der Hand gegeben. Die Serie bestätigte sich wieder - was aber auch auf die Schwäche der Linzer Offensive zurückzuführen ist.

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