Salzburg zeigt sich gnadenlos

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Klares Salzburger Statement in Finale 1

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Salzburg gewann Spiel 1 der EBEL-Finalserie gegen die Vienna Capitals mit 6:1.

Raffl brachte die Gastgeber 31 Sekunden vor der Pause mit einem Schlenzer aus dem Slot in Führung.

Bullen zeigen sich eiskalt

Im Mitteldrittel vergaben die Caps einige Chancen, die Bullen bestraften das mit dem 2:0 durch Duncan.

Magowan gelang in der 40. Minute der verdiente Anschlusstreffer, doch Hughes (41.PP) stellte den alten Abstand wieder her.

Danach spielte nur mehr Salzburg, Fahey (50.PP2), Beach (51.) und Sterling (60.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Spiel 2 der best-of-seven-Serie folgt am Freitag in Wien.

LAOLA1 hat alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zum ersten Final-Spiel:

RB Salzburg - Vienna Capitals 6:1 (1:0,1:1,4:0)

Tore: Raffl (20.), Duncan (38.), Hughes (41./PP), Fahey (50./PP2), Beach (52.), Sterling (60.) bzw. Magowan (40.).

Salzburg, 3.200 (ausverkauft). Strafminuten: 6 bzw. 18.

Salzburg führt in Serie: 1:0. Nächstes Spiel am Freitag (19.30 Uhr) in Wien.

 

Da, wenn man ihn braucht: Seit Spiel drei der Viertelfinal-Serie gegen den VSV am 10. März hat die personifizierte Tormaschine Thomas Raffl nicht mehr getroffen. Überhaupt hatte er bislang nur diesen einen Playofff-Treffer auf dem Konto stehen. Doch die Caps mag er nun mal und so netzte er zum 1:0 ein. Es war sein fünftes Tor in dieser Saison gegen die Hauptstädter. "Ich bin froh, dass diese Durststrecke beendet ist", so der Goalgetter.

 
Serie geht weiter: Der Sieg in Finale 1 war der bereits achte in Folge für die Bullen in diesen Playoffs. Nachdem der VSV im Viertelfinale in Spiel 2 auf 1:1 gestellt hatte, ließen die Bullen nichts mehr anbrennen.


744: So viele Tage sind die Capitals nun schon in Salzburg ohne Sieg. Zuletzt setzten sich die Hauptstädter am 24. März 2013 mit 4:2 in der Mozartstadt durch und fixierten damit den Finaleinzug. In den darauf folgenden sieben Spielen behielten jedoch jeweils die Bullen die Oberhand.

 

Auf Rekordkurs: Kyle Beach gelang mit dem Tor zum 5:1 sein bereits neunter Playoff-Treffer. Damit führt er diese Wertung unangefochten an und könnte sogar einen Rekord knacken. In der Saison 2010/2011 gelangen Manuel Latusa und Ryan Duncan nämlich elf Playoff-Tore, was derzeit EBEL-Rekord ist.

 
Rekord verpasst: Kris Foucault hatte in den letzten vier Partien jeweils einen Treffer bejubeln dürfen. Hätte er heute auch ein Tor erzielt, wäre er mit Rafael Rotter, Oliver Setzinger und Jonathan Ferland gleichgezogen. Diese Caps-Cracks sind die einzigen, die bisher in fünf Playoff-Spiele aufeinander treffen konnten.
 
Böser Bube: Danny Bois ist nicht zimperlich. Das weiß man und dafür wird er auch geschätzt. Heute hätte er seine Energien jedoch sinnvoller einsetzen sollen. Als die Cracks nach der zweiten Pausensirene in die Kabine gingen, ließ er sich zu einer Strafe gegen Kyle Beach hinreißen. Was folgte war das schnelle 3:1 im Schlussdrittel durch John Hughes und damit die Vorentscheidung. Auch bei der endgültigen Entscheidung durch Brian Fahey saß Bois draußen. Die Caps waren bereits in Unterzahl und er schwächte seine Mannschaft mit einem völlig unnötigen Foul abseits der Scheibe noch mehr.
 

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