Jackson lobt Mannschaftsleistung

Pokel riskierte zwar noch einmal alles und nahm Hübl vom Eis, doch Matthias Trattnig macht Sekunden vor dem Ende zur großen Freude der mitgereisten Salzburg-Fans  mit einem Empty-Net-Goal den Deckel drauf.

„Der letzte Heimsieg hatte uns wieder Selbstvertrauen gegeben und nun haben wir es zum Glück doch noch ins Endspiel geschafft“, strahlte der Kapitän nach Spielende.

Sogar der sonst eher zurückhaltender Jackson zeigte sich für seine Verhältnisse begeistert: „Die Mannschaft hat unglaublich couragiert gespielt und auch als Mannschaft gewonnen. Insgesamt ist uns unsere Taktik heute ganz gut aufgegangen, auch wenn wir zu viele, unnötige Strafen genommen haben. Aber das haben die Jungs mit sehr gutem Unterzahlspiel wieder wettgemacht.“

Special Teams entscheiden Partie

Jackson war logischerweise nicht entgangen, dass die Special Teams der Schlüssel zum Erfolg waren. Wie schon in Spiel vier zeigten die Gäste aus Salzburg ein bärenstarkes Penalty Killing und waren in Überzahl immer brandgefährlich.

Bozen wird sich für Spiel 5 in Salzburg etwas überlegen müssen, auch wenn sich Pokel gleich nach der Schlusssirene wieder kämpferisch gab. „Wir machen den Sack in Salzburg zu!“, zeigte er sich für das Entscheidungsspiel optimistisch.

Und auch wenn der Großteil der 7.200 Zuschauer in der Eiswelle sicher lieber am Freitag gefeiert hätten, gibt es wohl kein besseres Ende für eine lange Eishockey-Saison, als ein finales Entscheidungsspiel.

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