Matchpucks für Caps und KAC

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Caps schlagen "Bullen", KAC gelingt Auswärtssieg

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Die Vienna Capitals und der KAC stehen vor dem Einzug in die Endspielserie der Erste Bank Eishockey Liga (ab 28. März).

Die Wiener besiegten am Freitag Red Bull Salzburg mit 4:1 und gingen in der "best of seven"-Halbfinalserie ebenso mit 3:2 in Führung wie die Klagenfurter nach einem 3:2-Sieg bei Vorjahresmeister Black Wings Linz.

Matchpucks am Sonntag

Die Caps (auswärts) und der KAC (heim) können damit am Sonntag (17:45 Uhr) den Finaleinzug fixieren.

Die Mannschaft von Tommy Samulesson hat eine gute Ausgangsposition, um endlich den Halbfinalfluch gegen Salzburg zu beenden. Die Caps und die Roten Bullen stehen sich zum sechsten Mal in den jüngsten acht Jahren in der Vorschlussrunde gegenüber, bisher haben stets die Salzburger den Aufstieg in die Endspielserie geschafft.

Nun können die Wiener am Sonntag oder mit Heimvorteil am Dienstag (19:30) ins Finale vorstoßen.

Caps starten stark

Die Capitals, die am Dienstag erstmals im Play-off in Salzburg gewonnen hatten, nahmen den Schwung vom Auswärtssieg mit ins Spiel.

Ferland und Co. starteten fulminant und gingen durch einen haltbaren Schuss von Keller in Führung (10.). Es entwickelte sich eine sehenswerte Partie mit hohem Tempo, in der Ferland nach schöner Einzelaktion auf 2:0 erhöhte (20.). Für den jungen Salzburg-Torhüter Gracnar war damit der Arbeitstag beendet, er wurde in der Pause durch Brückler ersetzt.

Bei Halbzeit leitete Bullen-Verteidiger Lynch mit einem bösen Check eine ruppige Phase ein, die seine Kollegen durch Raffl zum Anschlusstreffer nützten (32.). Doch nur 107 Sekunden später erhöhte Soares im Powerplay wieder auf 3:1 (34.).

"Bullen" droht Saisonende

Im zerfahrenen Schlussdrittel behielten die Caps die Kontrolle, Ferland fixierte mit einem Schuss ins leere Tor den Sieg (58.).

Die Caps stehen damit vor dem ersten Finaleinzug seit ihrem bisher einzigen Meistertitel der Vereinsgeschichte 2005.

Den Red Bulls, die zwischen 2006 und 2011 sechsmal in Serie im Finale gestanden waren und sich dabei vier Meistertitel geholt haben, droht so wie im Vorjahr das vorzeitige Saisonende.

Vienna Capitals - RB Salzburg 4:1 (2:0,1:1,1:0)
Wien, 7.000 (ausverkauft), SR Gebei/Fussi
Tore: Keller (10.), Ferland (20., 58./empty net), Soares (34./PP) bzw. Raffl (32.)
Strafminuten: 20 bzw. 23 plus 10 Disziplinar Davison und Spieldauerdisziplinar Lynch
Stand in der Serie: 3:2

Black Wings Linz - KAC 2:3 (0:1,1:0,1:2)
Linz, 3.750 (ausverkauft), SR Dremelj/Trilar
Tore: Mairitsch (23.), Ouellette (50./PP) bzw. M. Geier (8.), Siklenka (45.), Koch (46.)
Strafminuten: 8 bzw. 12
Stand der Serie: 2:3

Weitere Spieltermine: Sonntag 24.3. (17.45), falls nötig: Dienstag 26.3. (19.30). Abwechselnd Heim- und Auswärtsspiele.

Erster Auswärtssieg der Serie

In Linz riss das "Gesetz der Serie" mit bisher durchwegs Heimsiegen.

In der Neuauflage des Vorjahresfinales feierten die Kärntner den zweiten Sieg binnen drei Tagen und können damit am Sonntag mit Heimvorteil den dritten Finaleinzug in Serie fixieren.

Im temporeichen, spannenden Match erzielten Mairitsch (23.) und Ouellette (50./PP) für die Black Wings bzw. M. Geier (8.) und per Doppelschlag Siklenka (45.) sowie Koch (46.) die Treffer.

Doppelpack entscheidet Spiel

Der Rekordmeister praktizierte im ersten Drittel mehr Zug zum Tor und schlug per Co-Produktion der Geier-Zwillinge zur verdienten Drittel-Führung zu. Stefan Geier zog ab, EHC-Goalie LeNeveu parierte per Fußabwehr und Manuel Geier staubte aus Nahdistanz zur KAC-Führung ab (8.).

Willensstark kam der Titelverteidiger aus der ersten Pause zurück und in der prall gefüllten Linzer Arena entschlossen durch Mairitsch schnell zum Ausgleich (23.). Rasant und spannend ging es weiter.

Nach einer Doppelchance für Verteidiger Mitterdorfer (42.) schlugen die Kärntner mit zwei Treffern innerhalb von 76 Sekunden durch Verteidiger Siklenka (45.) und Kapitän Koch (46.) entscheidend zu. Die Oberösterreicher kamen durch Ouellette noch zum Anschlusstreffer (50.), doch mehr war nicht mehr drin.

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