Znojmo-Coach Stloukal muss fünf Spiele pausieren

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Der Strafsenat der Erste Bank Eishockey Liga kennt keine Gnade.

Martin Stloukal, Head Coach von HC Znojmo, fasst wegen Schiedsrichter-Beleidigung eine Sperre von fünf Spielen sowie eine Geldstrafe von 1.800 Euro aus.

Der 40-jährige Tscheche hatte im Spiel gegen Fehervar dermaßen lautstark Kritik an der Entscheidung des Unparteiischen geübt, dass er zunächst mit einer Bank- und dann mit einer Disziplinarstrafe belangt wurde.

Hohe Strafe für Wiederholungstäter

Das Strafmaß fällt für einen Wiederholungstäter - Stloukal hatte diese Saison aufgrund desselben Delikts schon eine Geldstrafe bezahlt - gemäß hoch aus.

Die offizielle Begründung des Strafsenats lautet dabei wie folgt:

"Nach Angaben des Schiedsrichters und des Spielbeobachters kam es im zweiten Drittel des Spieles SAPA Fehervar AV19 gegen HC Orli Znojmo, Zeit 31:45 Minuten, zum Ausspruch einer kleinen Bankstrafe gegen den Coach Martin Stloukal wegen Kritik an der Entscheidung der Schiris. Trotz dieser Entscheidung verharrte der Coach in seinem beleidigenden Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern und beschimpfte die Referees lautstark beim Verlassen der Spielerbank, worauf die Schiedsrichter eine Spieldauerdisziplinarstrafe aussprachen."

Am Mittwoch gilt die Sperre noch nicht: Da es sich bei Znojmo gegen KAC um ein Wiederholungsspiel handelt, ist Stloukal einsatzberechtigt.

Nach KAC-Spiel Sperre bis 8. Jänner

Die ausgesprochene Sperre beginnt somit ab dem nächsten regulären Spieltag, am Freitag beim Gastspiel in Zagreb.

Am 8. Jänner ist Stloukal wieder an der Bande dabei.

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