Nödl hofft auf auf Sieg gegen Vanek am Sonntag

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Nach acht Runden der Erste Bank Eishockey Liga liegt Aufsteiger HC TWK Innsbruck noch sieglos am Tabellenende.

Das soll sich bald ändern, zumindest wenn es nach dem neuen Star in der Mannschaft von Trainer Daniel Naud geht.

Nödl will endlich spielen

"Ich will dem Team helfen, Spiele zu gewinnen", erklärte NHL-Stürmer Andreas Nödl am Mittwoch im Gespräch mit der APA.

Nödl hatte zunächst mit seinem Klubkollegen bei den Carolina Hurricanes in Raleigh/North Carolina trainiert. Vergangenen Woche kehrte er nach Philadelphia zu seiner im siebenten Monat schwangeren Verlobten Jena zurück und arbeitete solo an seiner Fitness.

Nun ist er froh, dass er endlich auch spielen kann.

Sponsor machts möglich

"Ich habe meinem Agenten gesagt, dass ich spielen will. Innsbruck hat Interesse gezeigt, und ich habe gesagt, das machen wir.

Glücklicherweise haben sie einen Sponsor gefunden, ich weiß, dass das nicht so leicht ist. Ich bin sehr froh, dass ich in Innsbruck spielen kann", erklärte der 25-jährige Flügelstürmer.

Was auf ihn zukommt, weiß er nicht so genau. Der Wiener hatte noch keinen Kontakt mit den künftigen Kollegen, einige kennt er aber aus den diversen Nachwuchs-Nationalteams.

Erster Einsatz am Freitag

"Keine Ahnung, was mich erwartet, ich habe noch nie in der ersten Liga gespielt", sagte Nödl, der im Sommer 2004 vom zweitklassigen WE-V nach Amerika (Sioux Falls Stampede) gewechselt war.

"Aber ich kenne viele Legionäre aus dem College oder der AHL. Daher weiß ich, wie technisch stark die Mannschaften sind."

Ein erstes Kennenlernen gibt es für 187-fachen NHL-Spieler (für die Philadelphia Flyers und Carolina Hurricanes) bereits am Freitag (19:15) beim Auswärtsspiel in Ungarn.

Am Sonntag gibt es das Duell Vanek gegen Nödl

Innsbruck verzichtete teure Verpflichtungen

"Ich habe meine Mutter gefragt, wo Szekesfehervar liegt", gestand der Wiener, der nach seiner Präsentation in Innsbruck am Donnerstag nach Wien fährt, bei seiner Mutter bleibt und am Freitag nach Ungarn reist. Ob Freundin Jena nachreist, wird sich Mitte Oktober weisen.

Bis dahin will er mit Innsbruck schon Punkte gesammelt haben. Nödl weiß natürlich, dass sein neuer Klub Tabellenschlusslicht ist. Der Aufsteiger verzichtete auf teure Verstärkungen.

"Man muss den Tiroler Weg sehr schätzen", erklärte er und versprach: "Ich gehe nach Innsbruck, weil ich Hockey spielen will und gebe immer 100 Prozent".

Nödl gegen Vanek am Sonntag

Das wird auch am Sonnntag (17:30/LIVE auf ServusTV) so sein, wenn er mit Innsbruck nach Graz reist und dort auf seinen Freund und NHL-Star Thomas Vanek trifft, der den "lockout" bei den Graz 99ers überbrückt.

"Ich habe am Dienstag mit Thomas gesprochen. Wir werden gewinnen, wir fahren nicht hin, um zu verlieren", gab er sich zuversichtlich.

Dass das vorerst bis 4. November befristete Gastspiel der beiden österreichischen Top-Spieler in ihrer alten Heimat einen Hype ausgelöst hat, findet Nödl nur positiv.

"Das ist gut für das Eishockey, deswegen wollte ich - und ich glaube auch Thomas - nach Österreich. Das bringt mehr Zuschauer und pusht Eishockey. Ich bin nicht der große Star, aber mit Thomas ist das eine super Sache."

Der Arbeitsstreit in der nordamerikanischen NHL, der zum "lockout" (Aussperrung) geführt hat, macht es möglich.

 

Tipp: Vorstellung von Thomas Vanek bei Graz 99ers, Do., 15 Uhr LIVE bei LAOLA1.tv

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