Andre Lakos: "Es macht mich sehr stolz"

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Was die Spatzen von den Dächern gepfiffen haben, ist nun fix.

Andre Lakos kehrt nach siebeneinhalb Jahren zu den Vienna Capitals zurück.

Der 32-Jährige konnte am Mittwoch, wie er im LAOLA1-Interview bereits angedeutet hatte, seinen Vertrag mit den Kölner Haien auflösen und wird am Donnerstag in Wien erwartet.

"Begeisterndes Publikum, tolle Arena"

Am Freitag debütiert der Verteidiger für die Hauptstädter im letzten Grunddurchgangsspiel bei den Black Wings.

"Es war eine lange Zeit seit meinem letzten Einsatz für die Capitals und ich freue mich wirklich sehr, dass ich nach Wien zurück kommen kann", schildert der Wiener, der im Sommer von Salzburg nach Deutschland gewechselt war.

"Ich freue mich zum einen auf das begeisternde Publikum, zum anderen auf die tolle neue Arena, die wir jetzt haben. Es macht mich auch sehr stolz, dass die Capitals in dieser entscheidenden Phase an mich gedacht haben und ich werde alles geben, um mit den Capitals noch ins Playoff zu kommen.“

In dieser Notsituation hat Caps-Boss Hans Schmid dem verlorenen Sohn auch etwas verziehen: Den Vorfall von 2004.

Die Hauptstädter ließen den Wiener damals in die USA ziehen, verbunden mit folgender mündlicher Vereinbarung: Sollte es mit der NHL nicht klappen, käme der 2,02-Meter-Riese nach Wien zurück.

Er ging zu Salzburg und Schmid hatte bis Dienstag eine Rückkehr, die schon im Sommer ein Thema war, nicht akzeptiert.

Für Lakos, der nun wieder mit seinem Bruder Philippe in einem Team vereint ist ("Auch etwas ganz Besonderes"), war das ohnehin Schnee von gestern.

"Das habe ich schon längst vergessen und das sollten wohl alle tun. Ich bin kein Mensch, der jahrelang etwas mit sich herumschleppt", meinte Lakos vor seinem Wechsel.

Samuelsson verspricht Stabilität

Trainer Tommy Samuelsson freut sich auf seinen neuen Mann: "Ich bin sehr froh, dass wir die Sache schnell über die Bühne gebracht haben. Er ist ein Mann mit großer Erfahrung, der uns in der Abwehr große Stabilität geben wird. Genau das, was wir derzeit brauchen."

Das Einleben wird seinem Neo-Schützling nicht schwer fallen: "Er kennt die Liga und ist ein Wiener. Mit ihm sind wir gut für die Qualifikationsrunde gerüstet. Er ist defensiv eine Mauer und kann auch in der Offensive entscheidende Akzente setzen."

Keine Akzente setzt Ross Lupaschuk mehr. Der Abwehrcrack wurde aus dem Kader entlassen.

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